-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
Evergrande kündigt Aufhebung von Notierung an Hongkonger Börse an
Der insolvente chinesische Immobilienkonzern Evergrande wird von der Börse genommen. Der zuständige Ausschuss der Hongkonger Börse habe entschieden, die Notierung von Evergrande aufzuheben, heißt es in am Dienstag von den Insolvenzverwaltern bei der Börse eingereichten Unterlagen. Der Konzern habe Anforderungen des Handelsplatzes nicht erfüllt, insbesondere sei der Handel mit den Aktien weiterhin ausgesetzt.
Den Unterlagen zufolge wird die Börsennotierung zum 25. August aufgehoben. Die Insolvenzverwalter Edward Middleton und Tiffany Wong verwiesen in einem separaten Dokument darauf, dass die Schuldenlast von Evergrande größer sei als die zuvor geschätzten 27,5 Milliarden Dollar (rund 23,6 Milliarden Euro).
Bis zum 31. Juli seien Forderungen in Höhe von insgesamt etwa 45 Milliarden Dollar eingereicht worden, hieß es - es handele sich aber noch nicht um die finale Zahl, erklärten sie. Und: "Die Insolvenzverwalter sind der Ansicht, dass eine ganzheitliche Umstrukturierung zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich ist."
Evergrande war einst der größte Bauunternehmer Chinas - und als solcher Symbol der Krise des Sektors. Im Jahr 2021 geriet er in die Zahlungsunfähigkeit. Ein Hongkonger Gericht ordnete im Januar 2024 die Zerschlagung des ehemaligen Marktführers an. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Handel mit Evergrande-Aktien an der Hongkonger Börde ausgesetzt. Die Insolvenzverwalter von Evergrande reichten auch Klage gegen die Wirtschaftsprüfer von Pricewaterhouse Coopers (PwC) und dessen chinesischen Zweig ein.
H.Müller--CPN