-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
Japanischer Autobauer Toyota senkt Gewinnprognose wegen US-Zöllen
Aufgrund der hohen US-Zölle hat der japanische Autobauer Toyota seine Gewinnaussichten gesenkt. Im seit April laufenden Geschäftsjahr 2025/26 rechnet der Konzern mit einem Einbruch des Nettogewinns auf 2,66 Billionen Yen (rund 15,46 Milliarden Euro), wie Toyota am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte der Konzern noch mit etwa 3,1 Billionen Yen gerechnet.
"Aufgrund der Auswirkungen von US-Zöllen und anderer Faktoren" sei ein Rückgang des Betriebsergebnisses verzeichnet und die Prognose angepasst worden, teilte das Unternehmen mit. Toyota bezifferte die Kosten durch höhere US-Zölle für das gesamte Geschäftsjahr auf acht Milliarden Euro.
Im Quartal von April bis Juni stieg der Umsatz von Toyota zwar um 3,5 Prozent auf umgerechnet 71 Milliarden Euro. Der Nettogewinn brach aber um rund 37 Prozent ein, auf umgerechnet 4,88 Milliarden Euro.
Japan hat mit den USA eine ähnliche Abmachung wie die EU geschlossen, um noch deutlich höheren Zöllen zu entgehen: Bei Lieferungen in die USA werden demnach auf die meisten Produkte 15 Prozent Zoll fällig. Laut Trump will Japan zudem seinen Markt zollfrei für US-Autos und Lastwagen sowie Reis öffnen und hat Investitionen von 550 Milliarden Dollar in den USA zugesagt.
Seit April galten auf Autos aus Japan US-Importzölle von insgesamt 27,5 Prozent - zuvor waren es 2,5 Prozent gewesen, auf die Trump weitere 25 Prozent aufschlug. Nach Angaben der japanischen Regierung vom Juli wird im Rahmen des Abkommens auch der US-Aufschlag auf Autos auf 15 Prozent gesenkt - wann genau dies der Fall sein wird, blieb unklar. Die USA sind ein wichtiger Markt für Toyota, der Konzern verkauft dort fast ein Viertel seiner Fahrzeuge.
X.Cheung--CPN