-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
-
Bahn prüft Reduzierung des Zugverkehrs für mehr Pünktlichkeit
-
Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
-
Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
-
Quartalsgewinn von Audi eingebrochen - Autobauer korrigiert Prognose nach unten
-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
Sieben Prozent weniger Inobhutnahmen durch Jugendämter in Deutschland
Die Jugendämter in Deutschland haben 2024 weniger Kinder und Jugendliche in Obhut genommen als im Jahr zuvor. Die Zahl der Inobhutnahmen sank um 5100 oder sieben Prozent auf 69.500, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Damit ging die Zahl der Schutzmaßnahmen erstmals wieder zurück, nachdem sie zuvor drei Jahre in Folge angestiegen war.
Grund dafür waren weniger Inobhutnahmen bei unbegleiteten Einreisen. Hier sank die Zahl der Fälle um 22 Prozent oder 8500 Fälle. Gleichzeitig nahm die Zahl dringender Kindeswohlgefährdungen um zehn Prozent zu. Auch Selbstmeldungen betroffener Kinder stiegen um zehn Prozent. Dabei handelt es sich um Fälle, in denen Kinder oder Jugendliche aus eigenem Antrieb Hilfe beim Jugendamt suchen.
Trotz des Rückgangs bei den unbegleiteten Einreisen blieben diese 2024 Hauptgrund für Inobhutnahmen. Sie machten 44 Prozent aller Fälle aus. Dahinter folgen Inobhutnahmen wegen dringender Kindeswohlgefährdungen mit 42 Prozent. Selbstmeldungen machten 13 Prozent aus.
Stark zugenommen hätten Inobhutnahmen wegen körperlicher Misshandlungen und Vernachlässigungen, hieß es weiter. Die Fallzahlen bei körperlichen Misshandlungen seien um mehr als 1026 Fälle gestiegen. Bei Vernachlässigungen gab es 939 Fälle mehr, wie die Statistiker mitteilten.
J.Bondarev--CPN