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Reiche hofft auf "pragmatische" Lösung im Zollstreit mit den USA
Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump von Zöllen in Höhe von 30 Prozent für die Europäische Union (EU) hofft Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) auf ein "pragmatisches Verhandlungsergebnis". Die angekündigten Zölle "würden die europäischen exportierenden Unternehmen hart treffen", erklärte Reiche am Samstag. "Es geht jetzt in der verbleibenden Zeit für die EU darum, pragmatisch eine Lösung mit den USA zu verhandeln, die sich auf die wesentlichen großen Konflikt-Punkte konzentriert."
Die EU-Kommission habe für diesen Verhandlungsansatz die Unterstützung Deutschlands, erklärte Reiche. Sie verwies zudem darauf, dass durch die angedrohten US-Zölle nicht nur die europäischen Exportunternehmen leiden würden. Diese hätten vielmehr auch "starke Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Verbraucher auf der anderen Seite des Atlantiks", erklärte Reiche. "Ein pragmatisches Verhandlungsergebnis muss schnell erreicht werden."
Im Handelskonflikt mit der EU hatte Trump zuvor Zölle in Höhe von 30 Prozent angekündigt und damit den Druck in den Verhandlungen mit Brüssel erhöht. Die Zölle sollen am 1. August in Kraft treten, wie Trump am Samstag in einem auf seiner Online-Plattform Truth Social veröffentlichten Brief ankündigte. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wies die Drohungen zurück und hob zugleich die Verhandlungsbereitschaft der EU hervor.
Ch.Lefebvre--CPN