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Vodafone streicht 11.000 Stellen und damit über zehn Prozent der Belegschaft
Beim britischen Telekommunikationskonzern Vodafone sollen in den kommenden drei Jahren 11.000 Jobs wegfallen. "Unsere Performance war nicht gut genug", sagte die neue Unternehmenschefin Margherita Della Valle am Dienstag. Damit das Unternehmen weiterhin "liefern" könne, müsse es sich "verändern". Damit baut Vodafone gut zehn Prozent der Belegschaft ab - im vergangenen Jahr arbeiteten 104.000 Beschäftigte für das Unternehmen.
Vorgesehen sei nun eine schlankere Unternehmensstruktur und "weniger Komplexität" im Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Kosten zu sparen, führte Della Valle aus. Betroffen seien sowohl die Zentrale als auch regionale Märkte.
Della Valle war Anfang Mai nach einer fünfmonatigen Interimsphase zur dauerhaften neuen Chefin berufen worden. Ende Dezember war ihr Vorgänger Nick Read zurückgetreten, in seiner Amtszeit war der Aktienpreis von Vodafone stark gefallen.
Das Unternehmen präsentierte nun am Dienstag auch Geschäftszahlen. Demnach stagnierten die Umsätze im zu Ende gegangenen Jahr bei 45,7 Milliarden Euro. In Afrika verbuchte das Unternehmen gute Verkäufe, auf dem wichtigsten Markt Europa hingegen nicht. Die Ankündigung des Jobabbaus steht auch im Zeichen einer Krise der Lebenshaltungskosten in Großbritannien, wo die Inflation mit zehn Prozent weiterhin extrem hoch ist, sowie einer großen wirtschaftlichen Unsicherheit im Land.
St.Ch.Baker--CPN