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Apple übertrifft dank steigender iPhone-Verkaufszahlen Erwartungen
Ungeachtet der Inflation und einer weltweit getrübten Wirtschaftslage hat Apple im ersten Quartal mit einem Umsatz von fast 95 Milliarden Dollar (86 Milliarden Euro) die Erwartungen deutlich übertroffen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 24 Milliarden Dollar, wie der Konzern aus dem kalifornischen Coupertino am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz bei 97,2 Milliarden gelegen, der Nettogewinn bei 25 Milliarden.
"Wir freuen uns über einen Allzeitrekord bei den Diensten und einen iPhone-Rekord im ersten Quartal trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds", erklärte Apple.Chef Tim Cook. Der Verkauf von iPhones spülte zwischen Januar und März insgesamt 51,33 Milliarden Dollar in die Konzernkassen - zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und zugleich mehr als erwartet, da die Nachfrage nach elektronischen Geräten wegen der Inflation schrumpfte.
Experten zufolge liegt dies zumindest teilweise an der Wiederöffnung Chinas nach einer langen Phase der Corona-Restriktionen. Auch wenn Apple im April mit der Eröffnung seines ersten Apple Store in Indien Schlagzeilen machte, bleibt China der wichtigste Zulieferer und Absatzmarkt des iPhone-Herstellers. Apple war stark betroffen von der drastischen Null-Covid-Politik Chinas mit Fabrikschließungen. Erst jetzt normalisieren sich die komplexen Lieferketten des US-Konzerns langsam wieder.
T.Morelli--CPN