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Volkswagen kündigte Milliardeninvestition in chinesisches E-Auto-Werk an
Der Volkswagen-Konzern hat eine Milliardeninvestition in ein E-Auto-Werk in China angekündigt. Rund eine Milliarde Euro soll in "ein neues hochmodernes Entwicklungs-, Innovations- und Beschaffungszentrum für vollständig vernetzte intelligente Elektrofahrzeuge in der südchinesischen Stadt Hefei" fließen, erklärte der Konzern am Dienstag am Rande der Internationalen Autoausstellung in Shanghai. Im kommenden Jahr werde zu diesem Zweck ein neues Tochterunternehmen gegründet.
Das neue Unternehmen werde den Namen 100%TechCo tragen und mehr als 2000 Mitarbeiter in den Bereichen Beschaffung sowie Forschung und Entwicklung beschäftigen, erklärte VW weiter. "Ziel ist es, die Fahrzeuge des Konzerns noch schneller an den Wünschen chinesischer Kunden auszurichten." Neue Modelle sollen so außerdem schneller auf den Markt gebracht werden.
Der chinesische Automarkt ist der größte weltweit und bereits jetzt ist jeder vierte verkaufte Wagen elektrisch betrieben. Chinesische Unternehmen dominieren den Markt mit einem Anteil von über 80 Prozent. Zahlreiche auswärtige Hersteller nutzten nun die erste Autoausstellung in Shanghai seit der Corona-Pandemie, um sich in Stellung zu bringen.
"Was heute chinesische Kunden bewegt, wird morgen die Welt bewegen", sagte BMW-Chef Oliver Zipse. "China ist der richtige Ort", pflichtete ihm sein Kollege Frank Weber bei. "Wir kommen aus München, aber in China sind wir zu Hause." Ein Großteil der Funktionen des neuen Betriebssystems des Herstellers sei speziell auf den chinesischen Markt ausgerichtet.
Auch Mercedes stellte in Shanghai neue Modelle vor, darunter elektrisch betriebene Versionen von Klassikern wie dem Geländewagen G-Klasse und dem Maybach-SUV. Abwesend war hingegen der weltweit wichtigste E-Auto-Hersteller Tesla aus den USA.
M.García--CPN