-
"Handelsblatt": Deutsche Autohersteller hoffen auf Zoll-Erleichterungen in den USA
-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
China treibt Bau neuer Kohlekraftwerke voran
China hat den Bau neuer Kohlekraftwerke im vergangenen Jahr stark vorangetrieben. Die Zahl der neu genehmigten Anlagen sei so hoch gewesen wie zuletzt im Jahr 2015, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Bericht des finnischen Centre for Research on Energy and Clean Air (CREA) und dem Global Energy Monitor (GEM). Die Klimaexperten sehen die Klimaschutzziele der Regierung in Peking in Gefahr.
"Die Geschwindigkeit, mit der die Projekte von der Genehmigung bis zum Bau im Jahr 2022 vorankamen, war außergewöhnlich", erklärte die GEM-Analystin Flora Champenois. "China ist nach wie vor die eklatante Ausnahme im weltweiten Rückgang des Ausbaus von Kohlekraftwerken." Die Kohlekraftwerkskapazität, mit deren Bau China im Jahr 2022 begonnen hat, ist demnach sechsmal so hoch wie die neuen Kohlekraftkapazitäten in der gesamten restlichen Welt.
Chinas Präsident Xi Jinping hat angekündigt, sein Land werde von 2030 an seinen CO2-Ausstoß reduzieren und bis 2060 klimaneutral sein. China ist einer der größten Treibhausgasemittenten der Welt, Klimaschützer messen dem Vorhaben daher immense Bedeutung zu. CREA und GEM warnten nun, dass der massive Ausbau der Kohlekraftwerke das Erreichen des 2060er Ziel bedeutend erschwere.
Bislang deckt Kohlestrom rund 60 Prozent des chinesischen Bedarfs ab. Die meisten der neu genehmigten Kraftwerke entstehen in Provinzen, die in den vergangen zwei Jahren infolge von Rekordhitzewellen unter Stromknappheit gelitten hatten. Die Klimaexperten sehen darin einen Teufelskreis, da die extremen Wetterphänomene mit dem Klimawandel zusammenhängen, der wiederum vom Treibhausgas der Kraftwerke angekurbelt wird.
China investiert auch massiv in den Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Behörden geben zudem an, dass die neuen Kohlekraftwerke in erster Linie zur Sicherung vor Ausfällen bei Engpässen und zur Netzstabilisierung dienen sollen. Allerdings geht aus der Untersuchung von CREA und GEM hervor, dass viele der neuen Kraftwerke genau in den Provinzen entstehen, die beim Ausbau der Erneuerbaren hinterher hinken.
X.Wong--CPN