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Anhaltende Trockenheit in Frankreich lässt frühe und schlimme Waldbrände befürchten
Wegen der langen Trockenheit in Frankreich drohen im Südwesten des Landes in diesem Jahr besonders frühe und schlimme Waldbrände. "Die Feuer könnten intensiver sein, weil sie mehr Nahrung bekommen", sagte Stéphane Clerc vom Département Pyrénées-Orientales am Freitag mit Blick auf die vielen vertrockneten Bäume und Büsche. Selbst Eichen, Olivenbäume und Aleppo-Kiefern, die als besonders resistent gegen Dürre gelten, stürben mitten im Winter ab, sagte er.
In dem Département, das an das Mittelmeer und an Spanien grenzt, zeugen aufgesprungene Böden und ausgetrockenete Wasserläufe von dem dramatischen Wassermangel, einer Folge des menschengemachten Klimawandels. In ganz Frankreich hatte es zuletzt landesweit 32 Tage am Stück keinen nennenswerten Niederschlag gegeben, ein historischer Höchststand.
Seit Anfang des Jahres seien in der Gegend bereits knapp 90 Hektar Land abgebrannt, mehr als vier Mal so viel wie im Vorjahr. Frankreich hatte bereits im vergangenen Jahr unter einer extremen Trockenheit und zahlreichen Hitzeperioden gelitten, die zahlreiche Waldbrände begünstigt hatten, unter anderem in der Bretagne, in der dies bislang sehr selten vorkam.
Im Département Pyrénées-Orientales wurde die Dürre-Warnung seit vergangenem Juni nicht aufgehoben. Seit Mitte Februar gilt auch im südfranzösischen Var der Alarmzustand, der Wasser-Einschränkungen ermöglicht.
D.Goldberg--CPN