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Nach Petition: Britische Royal Society berät über Ausschluss von Musk
Die britische Royal Society ist am Montag zu einer Sitzung einberufen worden, nachdem mehr als 3000 Wissenschaftler in einer Petition den Ausschluss des US-Milliardärs Elon Musk aus ihren Reihen gefordert hatten. Die Sitzung finde am Montagabend statt und die ihre Mitglieder betreffenden Angelegenheiten würden "streng vertraulich" behandelt, teilte die britische Gelehrtengesellschaft zur Wissenschaftsförderung der Nachrichtenagentur AFP mit.
Musk selbst erklärte im Vorfeld der Sitzung, nur "feige, unsichere Narren interessieren sich für Auszeichnungen und Mitgliedschaften". In dem offenen Brief, der im Februar veröffentlicht worden war, wurde dem Chef von Tesla und SpaceX ein Verstoß gegen den Verhaltenskodex der Royal Society vorgeworfen, indem er "unbegründete Verschwörungstheorien" fördere.
Unter den Unterzeichnern der Petition waren auch Nobelpreisträger. Die 1660 gegründete Organisation hat 1800 Mitglieder aus Großbritannien und anderen Ländern. Zu ihren renommierten Mitgliedern zählten unter anderem Isaac Newton, Charles Darwin, Albert Einstein und Stephen Hawking. 2018 wurde Musk für seine Arbeit in den Bereichen Raumfahrt und Elektrofahrzeuge aufgenommen.
Musk werde als "einer der aktivsten Verbreiter von Falschinformationen" in seinem Onlinedienst X angesehen, kritisiert Stephen Curry, emeritierter Professor für Strukturbiologie am Imperial College London und Verfasser des offenen Briefes, am Montag im Onlinedienst Bluesky. "Ich hoffe, dass die Mitglieder heute die Weisheit und den Mut haben zu zeigen, dass die Royal Society ihre Werte öffentlich verteidigen kann", schrieb er.
Die Unterzeichner der Petition sind der Ansicht, dass sich die Lage durch die neue Fuktion Musks als Berater von US-Präsident Donald Trump noch verschlimmert habe.
L.K.Baumgartner--CPN