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Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
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Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
Letzte Nachrichten
Inflationsrate in der Türkei sinkt im Juni auf knapp 72 Prozent
In der Türkei ist die Inflationsrate im Juni erstmals seit Monaten wieder gesunken. Der Anstieg der Verbraucherpreise betrug im vergangenen Monat offiziellen Angaben zufolge 71,6 Prozent im Jahresvergleich. "Der Prozess der Disinflation hat begonnen", schrieb Finanzminister Mehmet Simsek am Mittwoch im Onlinedienst X. Disinflation bedeutet eine spürbare Verringerung des Inflationstempos.
Steigende Nachfrage nach KI lässt Googles CO2-Emissionen drastisch steigen
Die große Nachfrage nach Künstlicher Intelligenz (KI) und damit verbundene riesige Rechenleistungen verhageln dem Internetriesen Google die Klimabilanz. Wie das Unternehmen in seinem eigenen jährlichen Nachhaltigkeitsbericht mitteilte, stiegen seine CO2-Emissionen im vergangenen Jahr verglichen mit dem Referenzjahr 2019 um 48 Prozent. Demnach betrugen sie 14,3 Millionen Tonnen. Im Jahresvergleich war das ein Plus von 13 Prozent, wie es am Dienstag (Ortszeit) weiter hieß.
Unionsfraktionsvize Lange fordert "rote Karte" für Bahn-Chef Lutz
Angesichts der schlechten Pünktlichkeitswerte der Deutschen Bahn (DB) und der Probleme während der Fußball-Europameisterschaft fordert der Unionsfraktionsvize Ulrich Lange (CSU) personelle Konsequenzen für den Vorstand des Konzerns. Bahn-Chef Richard Lutz und sein Vorstand könnten nicht einfach weitermachen, als wäre nichts geschehen, sagte Lange der "Augsburger Allgemeinen" vom Mittwoch. "In der Sprache des Fußballs gesprochen, müssten einige Vorstandsmitglieder jetzt vom Platz gestellt werden". Die Rote Karte gelte auch für Bahn-Chef Lutz.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Bundesregierung stellt ersten Gleichwertigkeitsbericht vor
Das Kabinett will am Mittwoch (11.00 Uhr) den ersten Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung beschließen. Im Anschluss wollen Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) und Innenministerin Nancy Faeser (SPD) ihn bei einer Pressekonferenz (12.15 Uhr) vorstellen. Die Herstellung gleicher Lebensverhältnisse ist grundgesetzlich verankert und deshalb Staatsziel. Die Bundesregierung versucht dies mit verschiedenen Förderprogrammen auch umzusetzen.
Fünf Tote bei Hurrikan der höchsten Kategorie in der Karibik - Wirbelsturm rast auf Jamaika zu
Bei einem Hurrikan der höchsten Kategorie sind in der Karibik nach Behördenangaben mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Nachdem der Wirbelsturm "Beryl" im Südosten der Karibik schwere Verwüstungen verursacht hatte, zog der Sturm der Kategorie 5 am Dienstag laut dem Nationalen Hurrikanzentrum der USA (NHC) in Richtung Jamaika. Zwar dürfte sich "Beryl" später am Tag etwas abschwächen, trotzdem sei er auf dem besten Weg, Jamaika mit lebensbedrohlichen Winden, Sturmfluten, Regen und Überschwemmungen zu treffen, warnte das NHC.
Italienischer Agrarunternehmer nach Tod von indischem Erntehelfer festgenommen
In Italien hat die Polizei einen Agrarunternehmer festgenommen, der einen indischen Erntehelfer nach einem Arbeitsunfall mit abgeschnittenem Arm zurückgelassen hatte - woraufhin der Mann starb. Der Unternehmer Antonello Lovato sei wegen vorsätzlicher Tötung im Zusammenhang mit dem Tod von Satnam Singh verhaftet worden, teilte die Staatsanwaltschaft von Latina am Dienstag mit. Die Ermittlungen zu den Arbeitsbedingungen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb südlich von Rom würden fortgesetzt.
Lindner sauer: Grüne stoppen Gesetz gegen Finanzkriminalität
Zur Empörung der FDP haben die Grünen die Verabschiedung des Gesetzes zur besseren Bekämpfung von Finanzkriminalität in der letzten Bundestagswoche vor der Sommerpause verhindert. Bundesfinanzminister Christina Lindner (FDP) nannte das Vorgehen am Dienstag "ärgerlich". Die grüne Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann wies den Vorwurf zurück, die Blockade habe mit dem Dauerstreit mit den Liberalen über die Kindergrundsicherung zu tun.
Reichster Mann Indiens sponsert vor Hochzeit seines Sohnes Zeremonie für mehr als 50 Paare
Vor der Hochzeit seines Sohnes hat der reichste Mann Indiens auch die Hochzeitsfeiern von mehr als 50 indischen Brautpaaren aus weniger privilegierten Gesellschaftsschichten gesponsert. Der Milliardär Mukesh Ambani und seine Familie waren am Dienstag auch selbst unter den rund 800 Gästen. "Beginnend mit dieser Veranstaltung hat sich die Familie verpflichtet, weiterhin hunderte solcher Hochzeiten im ganzen Land zu unterstützen", erklärte sein Unternehmen.
Entlassene Juristische Direktorin von RBB erzielt Teilerfolg vor Gericht
Die ehemalige Juristische Direktorin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) hat einen Teilerfolg vor dem Landesarbeitsgericht erzielt. Dieses bewertete den Dienstvertrag anders als zuvor das Berliner Arbeitsgericht nicht als sittenwidrig, wie das Landesarbeitsgericht am Dienstag mitteilte.
Batteriehersteller Northvolt bremst internationale Expansionspläne
Der schwedische Batteriehersteller Northvolt bremst seine internationalen Expansionspläne - mit möglichen Folgen für das geplante Werk in Norddeutschland. Das Unternehmen werde sich auf die Produktion in seiner Gigafabrik in Nordschweden konzentrieren, sagte Northvolt-Chef Peter Carlsson der schwedischen Wirtschaftszeitung "Dagens Industri" vom Dienstag. In Heide im Landkreis Dithmarschen baut Northvolt derzeit eine milliardenschwere Batteriezellenfabrik, auch im kanadischen Montreal und im schwedischen Göteborg gibt es derartige Projekte.
Konkurrenz für Paypal und Apple Pay: Europäische Banken starten Bezahldienst Wero
14 große europäische Banken haben einen neuen Bezahldienst gestartet, der mittelfristig großen US-Anbietern wie Paypal und Apple Pay Konkurrenz machen soll. Das Angebot namens "Wero" ist seit Dienstag für Kunden der Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken verfügbar, wie der Bankzusammenschluss European Payment Initiative (EPI) in Brüssel am Dienstag mitteilte. Nutzerinnen und Nutzer können so "innerhalb von zehn Sekunden" Geld von einem Bankkonto auf ein anderes transferieren.
Kindergrundsicherung: Grüne weisen Blockade-Vorwurf bei Finanzkriminalität zurück
Die Grünen haben den Vorwurf zurückgewiesen, sie würden das von der FDP vorgelegte Gesetz zur besseren Bekämpfung von Finanzkriminalität wegen des Streits um die Kindergrundsicherung blockieren. "Das entbehrt jeder Grundlage", sagte die grüne Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann am Dienstag. Die Bekämpfung von Finanzmarktkriminalität sei für die Grünen "von zentraler Bedeutung". Wichtig sei aber, dass die dazu geplante neue Behörde auch über die nötigen Befugnisse verfüge.
Erste Schätzung: Inflation im Euroraum im Juni leicht auf 2,5 Prozent abgeschwächt
Nach einem leichten Anstieg im Vormonat hat sich die Inflation in der Eurozone im Juni wieder auf 2,5 Prozent abgeschwächt. Der Preisanstieg im Jahresvergleich fiel damit 0,1 Prozentpunkte weniger stark aus als im Mai, wie das EU-Statistikamt Eurostat in Luxemburg am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Insbesondere bei den Dienstleistungen war die Inflation im Juni demnach allerdings unverändert hoch.
Verivox: Stromnetzgebühren auf dem Land deutlich höher als in der Stadt
Die Netzentgelte beim Strom gehen einer Untersuchung zufolge zwischen Stadt und Land deutlich auseinander. Wie das Vergleichsportal Verivox am Dienstag mitteilte, zahlen beispielsweise Verbraucherinnen und Verbraucher im ländlichen Schleswig-Holstein fast doppelt so viele Gebühren wie in Bremen. Verursacht werden die teils hohen Unterschiede vom Ausbau der Erneuerbaren, aber auch durch Faktoren wie die Industrie- und Bevölkerungsdichte.
Strom- und Gaspreise für Neukunden im ersten Halbjahr deutlich günstiger
Die Strom- und Gaspreise für Neukunden sind im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gesunken. Bei Gas lag der durchschnittliche Preisunterschied bei 23 Prozent, bei Strom bei 13 Prozent, wie aus einer Auswertung des Vergleichsportals Check24 hervorgeht. Gas kostete demnach in einem durchschnittlichen, innerhalb der ersten sechs Monate 2024 abgeschlossenen Vertrag elf Cent pro Kilowattstunde, bei Strom waren es 26 Cent.
Amsterdam verhängt Camping-Verbot für Taylor-Swift-Fans ohne Konzertkarten
Vor den drei ausverkauften Konzerten von Taylor Swift in Amsterdam haben die Behörden ein Camping-Verbot rund um den Veranstaltungsort verhängt. "Es ist euch nicht erlaubt, auf dem Gelände rund um die Johan- Cruijff-Arena zu zelten oder die Nacht zu verbringen", erklärte der Stadtrat von Amsterdam am Montagabend. Die Polizei werde Verstöße mit Bußgeldern ahnden.
Jeder Fünfte in Deutschland zahlt für journalistische Angebote im Netz
Abo-Modelle und Artikel hinter der Bezahlschranke sind im Online-Journalismus in Deutschland mittlerweile weit verbreitet, einer Studie zufolge aber weiterhin nicht unumstritten. Wie der Digitalverband Bitkom am Dienstag in Berlin mitteilte, zahlt jede und jeder Fünfte in Deutschland für journalistische Angebote im Netz. Fast die Hälfte (49 Prozent) allerdings sieht es kritisch, dass für "hochwertigen Journalismus im Internet auch Geld verlangt wird".
IW-Studie: Mieterstrom hat großes Potenzial - wird aber viel zu selten genutzt
Strom vom Dach des Mehrfamilienhauses: Im sogenannten Mieterstrom schlummert einer Studie zufolge erhebliches ungenutztes Potenzial. Wie eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ergab, gewann der Ausbau von Solaranlagen auf Ein- und Zweifamilienhäusern in den vergangenen Jahren an Dynamik - bei Mehrfamilienhäusern im Geschosswohnungsbau kam er hingegen "kaum voran". Grund sei, dass die Interessen zwischen Mietern und Vermietern derzeit "kaum zusammengebracht werden können".
Greenpeace fordert mehr Direktzüge in Europa
Greenpeace hat mehr Direktzüge in Europa gefordert und dabei die schlechte Nutzung des bestehenden Schienennetzes kritisiert. Nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation könnten mehr als dreimal so viele Direktzüge zwischen europäischen Großstädten verkehren wie bisher, ohne dass dafür neue Gleise gebaut werden müssten. Es bestehe die Möglichkeit, auf 305 weiteren Strecken Direktverbindungen einzurichten, teilte Greenpeace am Dienstag mit. Derzeit seien die Städte oftmals besser mit dem Flugzeug erreichbar als mit der Bahn.
KI-Boom prägt Veränderungen im Ranking der wertvollsten Unternehmen
Der Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) hat spürbaren Einfluss auf das Ranking der wertvollsten Unternehmen weltweit. Wie die Beratungsfirma EY in Stuttgart am Dienstag mitteilte, gehören 26 der 100 wertvollsten Unternehmen zum Technologiesektor, der stark von KI profitiert. Acht der zehn wertvollsten kommen aus den USA, Deutschland und Europa indes finden in den Top 10 nicht statt.
NGO: Fake-Konten verbreiten "Desinformation und Hass" vor Wahl in Großbritannien
Im Vorfeld der Parlamentswahl im Großbritannien haben Fake-Konten im Onlinedienst X nach Angaben einer NGO massenhaft "Desinformation und Hass" verbreitet. Die von zehn mutmaßlichen Bot-Profilen veröffentlichten Beiträge im Kurzbotschaftendienst X wurden während des Wahlkampfs schätzungsweise 150 Millionen Mal aufgerufen, wie die Organisation Global Witness am Dienstag mitteilte.
Wirtschaft sieht Erstarken der AfD als Standortrisiko - Irritationen im Ausland
Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, sieht in der AfD ein zunehmendes Problem für den Standort Deutschland. Gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe) verwies Hüther auf eine Befragung der IW-Tochter IW Consult, derzufolge über 80 Prozent der 65 befragten Wirtschaftsförderer die Auswirkungen des AfD-Erstarkens auf den Industriestandort als Risiko einschätzten. "Nicht ein einziger erkennt im Aufstieg der Rechtspopulisten eine Chance", fügte Hüther hinzu.
Südostasien: Verbrauch von Kohle Indonesiens und der Philippinen steigt
In zwei der größten Volkswirtschaften Südostasiens nimmt die Abhängigkeit von Kohle als Energieträger weiter zu, während der Ausbau der Erneuerbaren schwächelt. In Indonesien erreichte der Kohle-Anteil an der Stromproduktion im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand von 61,8 Prozent, auf den Philippinen stieg er um drei Prozentpunkte auf 61,9 Prozent, wie die auf Klimaschutz und Energiefragen spezialisierte Denkfabrik Ember aus London am Montag mitteilte.
Jeder Fünfte lebt in Deutschland alleine: Deutlich über EU-Durchschnitt
Jeder fünfte Mensch in Deutschland lebt nach Angaben des Statistischen Bundesamts alleine. Der Anteil von 20,3 Prozent liegt deutlich über dem bei 16,1 Prozent liegenden EU-Durchschnitt, wie die Statistiker am Dienstag in Wiesbaden mitteilten. Besonders häufig leben demnach ältere Menschen ab 65 Jahren alleine.
Negativpreis Goldener Windbeutel geht an Fruchtsnack für Kinder von Alete
Der Negativpreis "Goldener Windbeutel" geht in diesem Jahr an den Hersteller von Baby- und Kindernahrung Alete für einen Fruchtsnack für Kinder. Rund 57 Prozent der etwa 56.000 Teilnehmenden an der Online-Umfrage sahen in den Obsties die "dreisteste Werbelüge" dieses Jahres, wie die Verbraucherorganisation Foodwatch am Dienstag mitteilte. Alete nutze die Bezeichnung "ohne Zuckerzusatz", obwohl der Snack zu fast 72 Prozent aus Zucker bestehe.
Deutscher Landfrauentag feiert 75-jähriges Jubiläum - Steinmeier erwartet
Der Deutsche Landfrauenverband feiert am Dienstag sein 75-jähriges Bestehen - und begrüßt hochkarätige Gäste beim Deutschen Landfrauentag in Kiel: Unter anderem wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine Ansprache halten (12.00 Uhr), außerdem werden Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir, Familien- und Frauenministerin Lisa Paus (beide Grüne) sowie Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) erwartet.
IW-Chef fordert 300 Milliarden Euro für die Bundeswehr
Der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hat erheblich mehr Geld für die Bundeswehr gefordert. "Der Sonderfonds für die Bundeswehr beträgt 100 Milliarden Euro. Das reicht nicht aus", sagte Hüther der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). "Wir benötigen eine Aufstockung auf 250 bis 300 Milliarden Euro. Nur so erreichen wir eine kriegstüchtige Ausstattung unserer Armee", fuhr er fort.
Wirtschaftsweise hält Rating-Senkung wegen Frankreich-Wahl für möglich
Angesichts des Erfolgs des rechtspopulistischen Rassemblement National (RN) in Frankreich schließt die Chefin der so genannten Wirtschaftsweisen eine Verschlechterung der Bonität des Landes nicht aus. "Ich kann mir weitere Herabstufungen als Begleiterscheinungen eines RN-Siegs vorstellen", sagte die Ökonomin Monika Schnitzer am Montag dem "Spiegel".
Anteil von Öko-Tieren verglichen mit 2013 gestiegen - weiterhin niedriges Niveau
Der Anteil von Tieren, die 2023 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus gehalten wurden, ist verglichen mit 2013 gestiegen, bleibt aber weiter vergleichsweise gering. Das geht aus am Montag veröffentlichten Zahlen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hervor. Diese zeigen auch, dass der Anteil der Öko-Haltung sich je nach Tierart teils deutlich unterscheidet. Besonders stark legte im Zehnjahresvergleich die Haltung von Öko-Hühnern zu.
Pünktlichkeitsquote für Fernzüge der Bahn im Juni auf 52,5 Prozent abgestürzt
Die Pünktlichkeitsquote für Fernzüge der Deutschen Bahn ist im Juni abgestürzt: Die Zahl der pünktlichen Züge fiel im vergangenen Monat auf nur noch 52,5 Prozent, wie die "Bild"-Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe unter Berufung auf Konzernkreise berichtet. Im Mai hatten noch 63,1 Prozent der Fernzüge pünktlich ihr Ziel erreicht. Als pünktlich gelten Fernzüge, wenn sie maximal fünf Minuten Verspätung haben.
Bitkom: Regierung kommt bei Digitalisierungsvorhaben kaum voran
Die Bundesregierung hat einer Untersuchung zufolge im zweiten Quartal dieses Jahres kaum Fortschritte bei digitalpolitischen Projekten gemacht. Wie der Digitalverband Bitkom am Montag in Berlin unter Berufung auf den eigenen "Monitor Digitalpolitik" mitteilte, sind in den Monaten April bis Juni lediglich sieben weitere Vorhaben in diesem Bereich umgesetzt worden. Im ersten Quartal hatte die Regierung nach Ansicht des Verbands noch an Tempo zugelegt.
Gericht: Polizistin darf Elternzeit auf Dienstjahre in Wechselschicht anrechnen
Eine Polizeibeamtin darf ihre Elternzeit auf ihre 25 Jahre Dienstjahre in Wechselschicht anrechnen und damit ein Jahr früher in den Ruhestand gehen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) im nordrhein-westfälischen Münster nach Angaben einer Gerichtssprecherin am Montag. Die Elternzeit müsse aus Gründen des Europarechts angerechnet werden, befand der zuständige Senat demnach. Die Klägerin war zuvor in erster Instanz vor dem Verwaltungsgericht in Köln gescheitert.