Letzte Nachrichten
Schwanenfamilie sorgt in Sachsen wiederholt für Polizeieinsätze
Eine siebenköpfige Schwanenfamilie hat in den vergangenen Tagen in Sachsen für mehrere Polizeieinsätze gesorgt. Die Schwäne spazierten wiederholt durch Limbach-Oberfrohna und gerieten dabei auch auf stark befahrene Straßen, wie die Polizei in Zwickau am Sonntag berichtete.
Haushaltsstreit: Union hält Einsaprungen bei Sozialleistungen für unumgänglich
Im Streit um den Bundeshaushalt 2025 hält die Union Einsparungen etwa bei Sozialleistungen für unumgänglich. "Jetzt geht es vor allem darum, die Prioritäten im Bundeshaushalt in Richtung mehr Investitionen in die Infrastruktur zu verschieben", sagte der Parlamentsgeschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei, der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). "Und das bedeutet dann eben auch, dass bei den konsumtiven Ausgaben, etwa den Sozialleistungen oder der Entwicklungshilfe gespart werden muss."
Staatsschutz ermittelt wegen linksextremen Bekennerschreibens für Angriffe auf DB
Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen eines linksextremistischen Bekennerschreibens für "Brandangriffe auf Infrastruktur der Deutschen Bahn" in Bremen, Hamburg und Berlin aufgenommen. Der Staatsschutz der Polizei Bremen prüfe das Schreiben derzeit auf Echtheit und arbeite mit den Behörden der anderen Städte zusammen, sagte ein Polizeisprecher am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Das Schreiben nehme eindeutig Bezug auf einen Vorfall vom Montag, als Unbekannte einen Kabelschacht an Gleisanlagen der DB in Brand setzten.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Autoindustrie: Verbandspräsidentin gegen Verbrennerverbot und für mehr E-Ladesäulen
Die Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller, hat das Verbot für neue Verbrennerautos in der EU ab 2035 kritisiert. Es sei richtig, auf E-Mobilität zu setzen, aber dafür brauche es kein Verbot, sagte Müller der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Wir müssen weg von der schädlichen Verbotsdebatte und hin zu einer Ermöglichungsdebatte." Etwa brauche es dringend mehr Ladestationen für E-Autos.
Tausende bei Bestattungszeremonie des getöteten Hamas-Chefs Hanija in Katar
Nach dem tödlichen Angriff auf ihn in Teheran ist der Hamas-Chef Ismail Hanija am Freitag in Katar beerdigt worden. Tausende Menschen nahmen an der Bestattungszeremonie in dem Golfemirat teil, wo der mit einer Palästinenserflagge bedeckte Sarg mit den sterblichen Überresten Hanijas zunächst in die Imam-Abdul-Wahhab-Moschee in Doha, das größte Gotteshaus des Golfemirats, gebracht wurde. US-Präsident Joe Biden äußerte sich angesichts drohender Vergeltungsangriffe des Iran und seiner Verbündeten nach Hanijas Tötung besorgt.
Jahrestag des Völkermords: Menschrechtsbeauftragte fordert mehr Einsatz für Jesiden
Anlässlich des zehnten Jahrestages des Völkermordes an den Jesiden hat die Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Luise Amtsberg (Grüne), einen stärkeren deutschen Einsatz für die Minderheit gefordert. Auch zehn Jahre nach den grausamen Verbrechen brauche es "weiterhin starkes, deutsches Engagement zum Schutz und zur Unterstützung der ethnisch-religiösen Minderheit", erklärte Amtsberg am Freitag. Ihre jüngste Reise in den Zentral- und Nordirak haben den Eindruck bestätigt, dass die Lebensumstände für Jesidinnen und Jesiden noch immer prekär sind.
Hollywood-Star Idris Elba bekommt in Sansibar Land für den Bau eines Studios
Der britische Hollywood-Star Idris Elba hat sich auf der afrikanischen Inselgruppe Sansibar nach Angaben der dortigen Behörden Land für den Bau eines Filmstudios gesichert. "Idris Elba wird ein modernes Studio ähnlich wie in Hollywood, Nollywood oder Bollywood bauen", erklärte Sansibars Investmentminister Shariff Ali Shariff am Donnerstag mit Blick auf die etablierten Filmmetropolen in den USA, Nigeria und Indien.
Aktienkurs von Chiphersteller Intel rauscht in die Tiefe
Die Aktie des US-Chipherstellers Intel ist am Freitag zu Beginn des Handels an der Börse in New York in die Tiefe gerauscht. Der Kurs der Intel-Aktie fiel um mehr als 28 Prozent. Intel hatte am Donnerstag einen Milliardenverlust bekanntgegeben sowie Pläne, mehr als 15 Prozent der Stellen zu streichen.
Arbeitslosenquote in den USA auf höchstem Stand seit Oktober 2021
Die Arbeitslosigkeit in den USA ist im Juli auf den höchsten Stand seit mehr als zweieinhalb Jahren gestiegen. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte, wurden unter dem Strich nur 114.000 neue Stellen geschaffen, die Arbeitslosenquote wuchs damit im Vergleich zum Vormonat um 0,2 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent. Dies ist die höchste Quote seit Oktober 2021.
Klimaaktivisten blockieren vor Taylor-Swift-Konzert in Warschau VIP-Eingang
Vor einem Taylor-Swift-Konzert in Warschau haben Klimaaktivistinnen am Freitag den VIP-Eingang blockiert. Sie warfen der US-Popsängerin vor, Umweltthemen zu ignorieren, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP in der polnischen Hauptstadt beobachtete. Fünf Mitglieder der Gruppe Letzte Generation blockierten demnach Autos, die aus ihrer Sicht zum Umfeld der Sängerin gehörten, bei ihrer Ankunft am Nationalstadion.
Herkunftsangaben für Handwerks- und Industrieprodukte sollen besser geschützt werden
Ähnlich wie bei Lebensmitteln sollen künftig auch Herkunftsangaben für handwerkliche und industrielle Produkte besser geschützt werden. "Gerade handwerkliche und industrielle Erzeugnisse aus Deutschland zeichnen sich durch besondere Wertigkeit und Beliebtheit aus, weil sie in einer bestimmten Region hergestellt werden", erklärte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) am Freitag. Nun vorgeschlagene neue Regeln würden es den Herstellern einfacher machen, dies als Wettbewerbsvorteil zu nutzen.
IW: Ostdeutschland ist auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen
In den ostdeutschen Bundesländern außer Berlin ist die Zahl der deutschen Beschäftigten zwischen 2022 und 2023 zurückgegangen - ausländische Beschäftigte konnten diesen Rückgang laut einer Studie etwas ausgleichen. Vor allem Sachsen und Brandenburg profitierten schon heute von Zuwanderern, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln am Freitag.
Universal Pictures verfilmt das Leben von Britney Spears
Das Leben von US-Popsängerin Britney Spears wird verfilmt. Universal Pictures habe in "äußerst harten" Verhandlungen um die Filmrechte für die Memoiren der Sängern den Zuschlag erhalten, teilte der Unterhaltungskonzern am Donnerstag in Hollywood mit. Der Film soll auf der im Oktober 2023 veröffentlichten Autobiographie "The Woman In Me" basieren, die allein in den USA mehr als 2,5 Millionen Mal verkauft wurde.
Amazon verdoppelt Quartalsgewinn dank seiner Cloud-Sparte
Der Online-Riese Amazon hat seinen Gewinn im zweiten Quartal vor allem wegen der guten Geschäfte der Cloud-Sparte verdoppelt. Er stieg von April bis Juni im Vorjahresvergleich auf netto 13,5 Milliarden Dollar (12,5 Milliarden Euro), wie Amazon am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz wuchs um zehn Prozent auf 148 Milliarden Dollar.
Nach Vorwurf der Zensur von Pro-Hamas-Posts: Türkei sperrt Instagram
Nach Vorwürfen eines "Zensurversuchs" von Pro-Hamas-Inhalten hat die Türkei den Zugang zum im Land enorm beliebten Online-Netzwerk Instagram gesperrt. "Instagram.com wurde aufgrund einer Entscheidung vom 2. August 2024 gesperrt", erklärte die türkische Behörde für Informationstechnologie und Kommunikation (BTK) am Freitag auf ihrer Website. Zahlreiche Nutzer erklärten im Onlinedienst X, das zum Technologiekonzern Meta gehörige Instagram nicht mehr nutzen zu können, AFP-Journalisten vor Ort bestätigten dies.
Chile: Gewerkschaft ruft zum Streik in weltweit größter Kupfermine auf
In der weltweit größten Kupfermine in Chile hat die zuständige Gewerkschaft die Beschäftigten zum Streik aufgerufen. Das Tarifangebot des Arbeitgebers "enthält keinerlei Fortschritt mit Blick auf die legitimen Forderungen der Arbeiter", erklärte die Gewerkschaft am Donnerstag. Die Mitglieder hätten deshalb zu 99,75 Prozent dafür gestimmt, in den Arbeitskampf zu treten.
Apple steigert Absatz und übertrifft Gewinnerwartungen
Der US-Technologiekonzern Apple hat seinen Absatz in mehreren Bereichen gesteigert und im zweiten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten übertroffen. Der Hersteller des iPhone vermeldete am Donnerstagabend 85,8 Milliarden Dollar Umsatz und einen Gewinn von 21,4 Milliarden Dollar. Für den Zeitraum von April bis Juni ist dies ein neuer Höchstwert.
Türkei sperrt Zugang zu Online-Netzwerk Instagram
Die Türkei hat am Freitagmorgen den Zugang zum Online-Netzwerk Instagram gesperrt. "Instagram.com wurde aufgrund einer Entscheidung vom 2. August 2024 gesperrt", erklärte die türkische Behörde für Informationstechnologie und Kommunikation (BTK) am Freitag auf ihrer Website, ohne weitere Angaben zu machen. Zahlreiche Nutzer erklärten im Onlinedienst X, das zum Technologiekonzern Meta gehörige Instagram nicht mehr nutzen zu können, AFP-Journalisten vor Ort bestätigten dies.
Airline-Konzern IAG zieht Angebot für spanische Air Europa zurück
Der Airline-Konzern IAG, Muttergesellschaft von British Airways und Iberia, hat sein Übernahmeangebot für die spanische Fluggesellschaft Air Europa zurückgezogen. IAG verwies am Donnerstagabend auf die europäische Wettbewerbsregeln: Nach von der EU-Kommission geforderten Zugeständnissen wäre das Geschäft demnach nicht mehr sinnvoll gewesen. Wegen des Rückziehers muss IAG der derzeitigen Inhaberin von Air Europa, dem spanischen Unternehmen Globalia, nun 50 Millionen Euro Entschädigung zahlen.
Chiphersteller Intel kündigt deutlichen Stellenabbau an
Der US-Chiphersteller Intel hat einen deutlichen Stellenabbau angekündigt. Wie das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, sollen mehr als 15 Prozent der Arbeitsplätze wegfallen. Intel hatte Ende vergangenen Jahres 124.800 Mitarbeiter, demnach könnten etwa 18.000 Stellen betroffen sein.
Insolvente Modemarke Esprit könnte Betrieb in Deutschland größtenteils einstellen
Die Geschäfte der insolventen Modemarke Esprit in Deutschland müssen ihren Betrieb möglicherweise bald einstellen. Potenzielle Investoren seien nicht daran interessiert, den kompletten Betrieb zu übernehmen, erklärte die Esprit Europe GmbH mit Sitz in Ratingen am Donnerstag. 1300 Mitarbeitende bangen nun um ihre Jobs.
Am ersten Tag nach Sommerferien: Bombendrohungen legen Schulen in Thüringen lahm
Am ersten Schultag nach den Sommerferien hat eine ganze Welle von Bombendrohungen den Unterricht an zahlreichen Schulen in Thüringen gestört. Nach Angaben der Polizei waren am Donnerstag Schulen im gesamten Bundesland betroffen - darunter in Erfurt, Weimar, Eisenach und Ilmenau.
Wissing warnt vor Stilllegung von Millionen Dieseln wegen Kurswechsel in Brüssel
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hat vor der rechtlich notwendigen Stilllegung von Millionen Dieselfahrzeugen in Deutschland wegen eines sich andeutenden Kurswechsels der EU-Kommission gewarnt. Die Brüsseler Behörde sei kürzlich mit ihrer Stellungnahme in einem Gerichtsverfahren von ihrer bisherigen Linie bei den Emissionsvorgaben abgewichen, schrieb Wissing an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Durch eine dementsprechende Gerichtsentscheidung drohe die millionenfache Außerbetriebsetzung älterer Autos.
Südkoreanische Medien: Bis zu 1500 Todesopfer bei Überschwemmungen in Nordkorea
Bei den schweren Überschwemmungen in Nordkorea hat es nach Angaben südkoreanischer Medien womöglich bis zu 1500 Todesopfer gegeben. Die Zahl der getöteten und vermissten Menschen "wird auf 1100 bis 1500 geschätzt", berichtete der Fernsehsender Chosun am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise.
Studie: Wieder mehr E-Autofahrer mit ihren Fahrzeugen zufrieden
Die Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos sind einer Studie zufolge in diesem Jahr wieder zufriedener mit ihren Fahrzeugen als noch im Vorjahr. Während im vergangenen Jahr 41 Prozent angaben, ihre Marke anderen nahezulegen, stieg die Zahl nun auf 43 Prozent, wie das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen Uscale am Donnerstag mitteilte. Bei Reichweite und Ladeleistung gab es demnach "messbar" Besserungen.
Pharmakonzern Sanofi: 1,3 Milliarden Euro für Insulinproduktion in Deutschland
Der französische Pharmakonzern Sanofi will 1,3 Milliarden Euro in den Bau einer neuen Produktionsstätte für Insulin in Deutschland investieren. Das neue Werk werde die bisherigen Produktionsstätten am Standort Höchst bei Frankfurt ersetzen, erklärte das Unternehmen am Donnerstag. Geplant ist demnach ein Werksgelände in der Größe von 36.000 Quadratmetern und eine Fertigstellung bis 2029.
Bank of England senkt erstmals seit Pandemie den Leitzins
Die britische Zentralbank hat die Zinswende eingeläutet und erstmals seit der Pandemie 2020 die Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte gesenkt. Wie die Bank of England am Donnerstag nach ihrer Sitzung mitteilte, liegt der Leitzins damit nun bei 5,0 Prozent. Die Entscheidung des zuständigen Gremiums fiel denkbar knapp: fünf Mitglieder stimmten für die Senkung, vier wollten den Leitzins stabil halten.
109 Millionen Euro Verlust: Niederländische Bahn kündigt Stellenabbau an
Das niederländische Bahnunternehmen NS hat im ersten Halbjahr einen Verlust von 109 Millionen Euro ausgewiesen und will nun 500 Stellen abbauen. "NS bemüht sich weiterhin um eine Senkung des Kostenniveaus", erklärte das Staatsunternehmen am Donnerstag. Die Arbeitsplätze sollen demnach vor allem in der Hauptverwaltung wegfallen.
Perfektionismusfalle: Viele Arbeitnehmer setzen sich selbst unter Druck
Viele Berufstätige sitzen einer Umfrage zufolge in der Perfektionismusfalle und stressen sich damit selbst. Nach einer am Donnerstag in Hannover veröffentlichten Forsa-Erhebung für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) fühlen sich zwei Drittel (65 Prozent) der Erwerbstätigen durch die hohen Ansprüche an sich selbst unter Druck gesetzt, ihre Aufgaben im Job bestmöglich zu erledigen.
Startchancen-Programm: Schulen können Mittel abrufen und mit Umsetzung beginnen
Seit Donnerstag können mehr als 2000 Brennpunkt-Schulen Mittel aus dem Startchancen-Programm abrufen und mit der Umsetzung von Maßnahmen beginnen. "Heute ist es soweit: Das größte Bildungsprogramm in der Geschichte unseres Landes startet – das Startchancen-Programm", erklärte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Damit beginne "die bildungspolitische Trendwende". Das Programm von Bund und Ländern richtet sich an Schulen mit einem hohen Anteil sozial benachteiligter Schülerinnen und Schüler.
Japan erlaubt kommerzielle Jagd auf Finnwale
Japan dehnt seinen kommerziellen Walfang nun auch auf Finnwale aus. Die zweitgrößten Meeressäuger der Welt wurden von Tokio auf seine offizielle Fangliste aufgenommen. "Unsere Begründung ist im Wesentlichen, dass es genügend Bestände an Finnwalen gibt", sagte am Donnerstag ein Beamter der Fischereibehörde der Nachrichtenagentur AFP. In diesem Jahr sollten bis zu 59 Finnwale erlegt werden.
DIHK: Mehr Unternehmen erwägen wegen Bürokratie und Energiepreisen Abwanderung
Immer mehr Unternehmen in Deutschland erwägen laut einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), die Produktion einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Besonders in der Industrie und dort vor allem große und energieintensive Betriebe machten diese Angabe, wie die DIHK am Donnerstag mitteilte. Als größtes Hindernis sehen die meisten Unternehmen jedoch die ausufernde Bürokratie, langsame Genehmigungsverfahren und allgemein fehlende Planbarkeit wegen der Energiepolitik.