Letzte Nachrichten
Wirtschaftswachstum: Peking gibt sich "zuversichtlich" - und enttäuscht Märkte
Die chinesische Führung hat sich mit Blick auf die selbst gesteckten Wirtschaftswachstumsziele betont optimistisch gezeigt, enttäuschte jedoch mit ausbleibenden konkreten Maßnahmen die Märkte. "Wir sind voll und ganz zuversichtlich", sagte Zheng Shanjie, Vorsitzender der Nationalen Kommission für Entwicklung und Reformen (NDRC), am Dienstag in Peking. Weitere Schritte, um die schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln, kündigte er jedoch nicht an.
Befragung: Eltern lesen Kindern wieder etwas mehr vor
Die Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern wieder etwas häufiger vor als in den vergangenen Jahren. In dem am Dienstag in Hamburg veröffentlichten sogenannten Vorlesemonitor gaben 67,7 Prozent der Eltern von Ein- bis Achtjährigen an, ihren Kindern regelmäßig vorzulesen. Im vergangenen Jahr waren es 63,4 Prozent gewesen, 2022 nur 61,3 Prozent. Damit erreichte das Vorlesen wieder das Niveau von vor der Coronapandemie.
200 neue Ziele: Flixtrain baut Kooperation mit Regionalbahnen deutlich aus
Der Eisenbahnanbieter Flixtrain weitet sein Angebot an sogenannten Kombitickets in Zusammenarbeit mit Regionalbahnanbietern deutlich aus. Mit dem Fahrplanwechsel zum 15. Dezember sind rund 200 weitere Städte über einen Umstieg an das Fernverkehrsnetz von Flixtrain angebunden, wie das Münchner Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ein sowohl für den Regionalbahnabschnitt als auch für den Flixtrain gültiges Ticket kann dann in einem gebucht werden.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Ein Elefant vergisst nie: Studie bestätigt sprichwörtliches Elefantengedächtnis
Ein Elefant vergisst nie: Eine Studie hat nun erneut das sprichwörtliche Elefantengedächtnis bestätigt. Zwar sind die Ergebnisse des Experiments mit lediglich zwei Tieren nur vorläufig, wie die Universität Kiel am Dienstag berichtete. Sie zeigen demnach aber, dass Elefanten zumindest den Geruch ihrer früheren Pflegerinnen und Pfleger noch nach langer Zeit erkennen können.
Bundesweit sind mehr Rentner als je zuvor auf Sozialhilfe angewiesen
In Deutschland sind so viele Senioren wie noch nie zusätzlich zu ihrer Rente auf Sozialhilfe angewiesen. Ende des ersten Halbjahres 2024 bezogen bundesweit 728.990 Menschen die sogenannte Grundsicherung im Alter - ein Anstieg um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dies geht aus einer Antwort des Statistischen Bundesamts auf eine Anfrage des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag vorlag. Die Zahl stelle einen neuen Höchstwert dar.
Handelsstreit: China kündigt Strafzölle auf europäischen Weinbrand an
Im anhaltenden Handelsstreit mit der Europäischen Union hat China Strafzölle auf Weinbrand aus Europa angekündigt. Ab Freitag müssten Importeure von Weinbrand aus der EU entsprechende Garantien beim chinesischen Zoll hinterlegen, teilte das Handelsministerium in Peking am Dienstag mit. Das betrifft zuvorderst Cognac - ein Weinbrand, der aus Weißweinen aus der Region um die gleichnamige Stadt in Westfrankreich gewonnen wird.
Industrieproduktion durch Auftrieb in Autosektor im August deutlich gestiegen
Durch einen Auftrieb in der Automobilindustrie ist die Industrieproduktion im August deutlich gestiegen. Verglichen mit dem Vormonat legte die Produktion im produzierenden Gewerbe um 2,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Dabei stieg allein die Produktion im Bereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen um 19,3 Prozent im Monatsvergleich, nachdem sie im Juli noch um 8,2 Prozent zurückgegangen war.
580 Autos pro 1000 Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland gestiegen
Die Autodichte in Deutschland ist leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, kamen zu Beginn dieses Jahres 580 Autos auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner. Ein Jahr zuvor waren es 578 Pkw. Zugleich stieg der Pkw-Bestand bundesweit auf 49,1 Millionen und damit auf ein neues Rekordhoch.
Gewerkschaft EVG startet Tarifrunde bei Privatbahnen
Für Dienstag ist die erste Runde der Tarifverhandlungen zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und den Privatbahnen angesetzt. Für die rund 7000 Beschäftigten fordert die EVG unter anderem einen um 7,6 Prozent höheren Lohn, Einmalzahlungen für Gewerkschaftsmitglieder und eine Wahloption, ob bei entsprechender Gehaltsanpassung 35 oder 40 Stunden Vollzeit pro Woche gearbeitet wird. Die Friedenspflicht läuft noch bis Ende November, Arbeitskämpfe wären somit ab dem 1. Dezember möglich.
Vergabe des Physik-Nobelpreises in Stockholm
Die Schwedische Akademie der Wissenschaften gibt am Dienstag (11.45 Uhr) in Stockholm bekannt, wer in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik erhält. Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung an den in München forschenden ungarisch-österreichischen Physiker Ferenc Krausz, den Franzosen Pierre Agostini und die französisch-schwedische Physikerin Anne L'Huillier. Der Nobelpreis ist mit elf Millionen schwedischen Kronen (knapp 968.000 Euro) dotiert, die Vergabe findet am 10. Dezember in Stockholm statt.
Bericht: Bundesweit sind mehr Rentner als je zuvor auf Sozialhilfe angewiesen
In Deutschland sind einem Medienbericht zufolge so viel Senioren wie noch nie zusätzlich zu ihrer Rente auf Sozialhilfe angewiesen. Ende des ersten Halbjahres 2024 bezogen bundesweit 728.990 Menschen die sogenannte Grundsicherung im Alter, wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Dienstagausgabe) unter Berufung auf eine Auskunft des Statistischen Bundesamtes gegenüber der Gruppe des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) im Bundestag berichtet. Dies stelle einen neuen Höchstwert dar.
US-Justiz: Google muss auf seinem App-Marktplatz Konkurrenz zulassen
Im Verfahren gegen den Google-Konzern hat die US-Justiz entschieden, dass der Internetriese auf seinem App-Marktplatz Google Play künftig Konkurrenz zulassen muss. Ein Richter fällte das entsprechende Urteil am Montag, Google kündigte umgehend Berufung an.
Europäische Raumsonde Hera zu Asteroiden-Mission ins All gestartet
Die Raumsonde Hera der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) ist am Montag zu ihrer Asteroiden-Mission ins All gestartet. Die Sonde hob am Vormittag am US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida mit einer Falcon-9-Rakete des Unternehmens SpaceX ab. Hera hat den Auftrag, die Auswirkungen einer vor zwei Jahren absichtlich herbeigeführten Kollision zwischen einer US-Sonde und einem Asteroiden genauer zu untersuchen.
Chamäleon löst Polizeieinsatz in Garten in Nordrhein-Westfalen aus
Ein Chamäleon hat in Duisburg einen ungewöhnlichen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein 67-jähriger Mann entdeckte das Tier am Sonntag in seinem Garten und alarmierte die Beamten, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Wie das Chamäleon dorthin gelangt war, war zunächst unklar. Auch der Besitzer des Tiers war zunächst nicht bekannt.
Erneut weniger Antibiotika in der Tiermedizin eingesetzt
Der Einsatz von Antibiotika in der Tiermedizin ist im vergangenen Jahr erneut zurückgegangen. Wie das zum Landwirtschaftsministerium gehörende Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Montag mitteilte, wurden 2023 insgesamt 529 Tonnen an Tierärzte, Apotheken und Hochschulen abgegeben. Das war der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2011.
Deutsche Politik gedenkt der Opfer der Hamas - Schuster sieht "Ausnahmezustand"
Gelbe Schleifen in Erinnerung an die Geiseln und Rufe nach besserem Schutz für jüdisches Leben: Am ersten Jahrestag des Hamas-Großangriffs in Israel hat die deutsche Politik der Opfer gedacht. Kanzler Olaf Scholz (SPD) veröffentlichte am Montag bei X das Foto eines Plakats mit einer gelben Schleife an der Fassade des Kanzleramts - dem Symbol der Solidarität mit den israelischen Geiseln. Auch im Auswärtige Amt wurde dieses gezeigt. Am Jahrestag wies der Zentralrat der Juden auf anhaltende Sorgen um die Sicherheit der Gemeinden hin.
Schuster fordert entschlossenes Vorgehen gegen Antisemitismus an Unis
Anlässlich des ersten Jahrestags des Hamas-Großangriffs in Israel hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, ein entschlosseneres Vorgehen gegen Antisemitismus an deutschen Hochschulen gefordert. Dort sehe er "dringenden und erheblichen Handlungsbedarf", sagte Schuster am Montag bei der Vorstellung eines Lageberichts zum Antisemitismus in Deutschland. Die Universitätsleitungen seien in der Verantwortung, ein entsprechendes Klima herzustellen und jüdischen Studierenden und Lehrenden einen "gefahrlosen Aufenthalt" zu gewährleisten, sagte Schuster.
Japans ehemalige Kaiserin mit gebrochenem Bein im Krankenhaus
Japans ehemalige Kaiserin Michiko hat sich ein Bein gebrochen und muss am Dienstag operiert werden. Wie der Kaiserpalast am Montag mitteilte, war die 89-jährige Mutter von Kaiser Naruhito in ihrer Residenz gestürzt.
Geplante 1000-Euro-Prämie für Bürgergeldempfänger bleibt umstritten
Die geplante 1000-Euro-Prämie für eine Arbeitsaufnahme durch Menschen, die Bürgergeld erhalten, bleibt umstritten. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann forderte die Ampel-Regierung auf, das Vorhaben zu stoppen. Sprecher der Bundesregierung verteidigten die Neuregelungen beim Bürgergeld im Grundsatz, die auch Verschärfungen von Regeln umfassen.
US-Duo erhält Medizin-Nobelpreis für Entdeckung der MicroRNA
Für die Entdeckung von MicroRNA und deren Rolle bei der Genregulierung werden der Molekularbiologe Victor Ambros und der Genetiker Gary Ruvkun aus den USA mit dem diesjährigen Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. Ihre "bahnbrechende Entdeckung" habe ein "vollständig neues Prinzip der Genregulierung enthüllt, das sich als entscheidend für vielzellige Organismen, einschließlich des Menschen, erwiesen hat", erklärte das Nobelkomitee am Montag in Stockholm.
Auftragsmangel und schlechte Konsumlaune: Anzeichen für Rezession verdichten sich
In Deutschland verdichten sich die Anzeichen, dass die Wirtschaft in diesem Jahr in die Rezession rutscht. Die Aufträge für Industrieunternehmen gingen im August stark zurück, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Im Einzelhandel trübte sich das Geschäftsklima laut einer Ifo-Unternehmensbefragung weiter ein. Der Handelsverband HDE stellte einen anhaltenden Abwärtstrend bei der Verbraucherstimmung fest.
Medizin-Nobelpreis geht an RNA-Forscher Victor Ambros und Gary Ruvkun aus den USA
Der Medizin-Nobelpreis geht in diesem Jahr an die Forscher Victor Ambros und Gary Ruvkun aus den USA. Das Duo wird für die Entdeckung der MicroRNAs geehrt, wie das schwedische Nobelkomitee am Montag verkündete. MicroRNAs sind spezielle RNA-Moleküle, die eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Gen-Aktivitäten spielen.
Thyssenkrupp will an Plänen für grünen Stahl festhalten
Der Essener Industriekonzern Thyssenkrupp will nach eigenen Angaben an den Plänen für eine Transformation hin zur klimaneutralen Stahlproduktion festhalten. "An der Dekarbonisierung der CO2-intensiven Stahlproduktion führt langfristig kein Weg vorbei", erklärte Thyssenkrupp am Montag. Allerdings bestätigte das Unternehmen auch "unerwartete Kostensteigerungen" mit Blick auf das Vorhaben, über die zuvor das "Handelsblatt" berichtet hatte.
Versicherungswirtschaft: Autohersteller erhöhen Ersatzteilpreise weiter
Die Preise für Kfz-Ersatzteile wie Scheinwerfer, Rückleuchten und Kofferraumklappen sind nach Angaben der Versicherungswirtschaft weiter stark gestiegen. Zwischen August 2023 und August 2024 wurden die Preise im Schnitt um 6,2 Prozent erhöht, bei Kühlergrills waren es sogar über zehn Prozent, wie am Montag der Gesamtverband der Versicherer (GDV) mitteilte. Das führe zu deutlich höheren Reparaturkosten bei Unfällen. Die Versicherer können darauf mit höheren Beiträgen reagieren.
Frankreich will EU-Defitizgrenze erst 2029 wieder einhalten
Frankreich wird nach Angaben des neuen Finanzministers Antoine Armand erst 2029 die EU-Defizitgrenze wieder einhalten, zwei Jahre später als von der Vorgängerregierung geplant. Ziel sei es, die Neuverschuldung bis dahin schrittweise unter die Höchstmarke von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zu senken, sagte Armand am Montag vor einem Treffen der Finanzminister des Euroraums in Luxemburg. Im kommenden Jahr strebe die Regierung ein Defizit von fünf Prozent an.
Wirtschaftsweise schlagen zur Finanzbildung "Kinderstartgeld" vom Staat vor
Der Sachverständigenrat Wirtschaft hat ein staatliche finanziertes Kinderstartgeld vorgeschlagen: Der Staat soll für Kinder ab sechs Jahren monatlich etwa zehn Euro in einen Aktienfonds einzahlen - solange, bis sie 18 Jahre alt sind. Dann sollte die angesparte Summe "ohne Zweckbindung" ausgezahlt werden, wie die fünf Wirtschaftsweisen am Montag erklärten. Den Staat würde das 1,5 Milliarden Euro im Jahr kosten.
13 Prozent der Rentnerinnen und Rentner gehen arbeiten
Aus finanziellen Gründen oder Freude am Job: In Deutschland gehen 13 Prozent der Menschen, die eine Rente beziehen, arbeiten. Männer tun dies häufiger als Frauen, Menschen mit höherem Bildungsniveau häufiger als Rentner mit niedriger oder mittlerer Bildung, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die meisten 65- bis 74-Jährigen arbeiten aber mit reduziertem Stundenumfang.
Ifo: Geschäftsklima im Einzelhandel verschlechtert sich
Der Einzelhandel in Deutschland erwartet in den kommenden Monaten keine große Verbesserung der Verbraucherstimmung. Entsprechend trübte sich das Geschäftsklima in der Branche ein, wie das Ifo-Institut in München am Montag mitteilte. Demnach beurteilten die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ihre Lage im September geringfügig schlechter und gaben an, für die nächsten Monate pessimistischer zu sein. Sie sehen laut Ifo "immer weniger Möglichkeiten für Preiserhöhungen".
Gedenkveranstaltungen in Berlin und Hamburg am Jahrestag des Hamas-Angriffs
Am Jahrestag des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel wird auch in Deutschland der Opfer gedacht. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hält am Montagnachmittag (17.00 Uhr) nach einem interreligiösen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin eine Rede; danach nimmt er an der zentralen Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde in der Hauptstadt teil.
Gespräch mit Vermittler nach mehr als drei Wochen Streik bei US-Flugzeugbauer Boeing
Nach mehr als drei Wochen Streik beim angeschlagenen US-Flugzeugbauer Boeing werden die Verhandlungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern am Montag mit Unterstützung eines Vermittlers des Bundes fortgesetzt. Das Gespräch gemeinsam mit dem Vermittler ist laut der Gewerkschaft IAM für 09.00 Uhr (Ortszeit; 18.00 Uhr MESZ) geplant. Die Gewerkschaft kündigte an, weiter "unnachgiebig" für die Belange der Beschäftigten zu kämpfen, Boeing-Chef Kelly Ortberg bezeichnete eine "Lösung mit der IAM" als seine "Priorität".
Verkündung der Nobelpreise beginnt mit Bekanntgabe der Preisträger in Medizin
Mit der Bekanntgabe der Preisträger in der Kategorie Medizin beginnt am Montag (11.30 Uhr) in Stockholm die Verkündung der diesjährigen Nobelpreise. Am Dienstag und Mittwoch folgen die Preisträger für Physik und Chemie, am Donnerstag für Literatur und am Freitag für den Friedensnobelpreis. Am darauffolgenden Montag bildet die Bekanntgabe des Preisträgers für Wirtschaftswissenschaften den Abschluss. Jeder Preis ist mit elf Millionen Kronen (fast 968.000 Euro) dotiert.
Antidiskriminierungs-Beauftragte fordert besseren Schutz von Juden in Deutschland
Zum Jahrestag des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel hat die Antidiskriminierungs-Beauftragte des Bundes, Ferda Ataman, einen besseren Schutz von Jüdinnen und Juden in Deutschland gefordert. "Das Problem ist, dass die meisten antisemitischen Vorfälle an Schulen und Hochschulen, im öffentlichen Raum und im Internet geschehen", sagte Ataman der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). An diesen Orten gelte allerdings das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht.