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Nach Ende der Friedenspflicht: IG Metall läutet Warnstreiks in Hildesheim ein
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Zehntausende Menschen nehmen an weitgehend friedlichen "GenZ"-Protesten teil
Letzte Nachrichten
Gamescom: Weltweit größte Computerspielmesse startet in Köln
In Köln beginnt die Computerspielmesse Gamescom. Nach einer zweistündigen Live-Show mit der Vorstellung neuer Spiele am Dienstagabend öffnen am Mittwoch die Tore der Kölnmesse zunächst für das Fachpublikum und die Presse. Um 11.00 Uhr besucht Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) die Veranstaltung. Ab Donnerstag ist dann für vier Tage das breite Publikum geladen.
Weißes Haus startet Account auf umstrittener Videoplattform Tiktok
Trotz des Streits um die chinesische Videoplattform Tiktok in den USA hat das Weiße Haus dort einen offiziellen Account eingerichtet. "Amerika, wir sind zurück!", lautete der Titel des ersten 27 Sekunden langen Videos, das die US-Regierung am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Plattform veröffentlichte. Eine Stunde nach der Veröffentlichung zählte der Account bereits 4500 Follower. US-Präsident Donald Trump hat einen eigenen Account bei Tiktok mit mehr als 110 Millionen Followern.
Video-Streamer in Frankreich während Liveübertragung gestorben
In Frankreich ist ein Video-Streamer während einer Liveübertragung im Internet gestorben. Wie die Staatsanwaltschaft in Nizza am Dienstag bestätigte, wurden Ermittlungen zur Todesursache des 46-Jährigen eingeleitet. Sein Tod sei am Montag im Ort Contes nördlich von Nizza während der Übertragung eines Livestreams festgestellt worden. Der Mann trat französischen Medien zufolge in Internet-Videos unter dem Pseudonym "Jean Pormanove" alias "JP" auf.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Mitgründer von Digitalbank N26 räumt Vorstandsposten
Der Mitgründer der Digitalbank N26, Valentin Stalf, gibt seinen Posten im Vorstand auf. Er werde sich "zeitnah aus der operativen Verantwortung" zurückziehen und nach einer Übergangszeit in den Aufsichtsrat wechseln, teilte N26 am Dienstag mit. Medienberichten zufolge war ein Zwischenprüfungsbericht der Finanzdienstleistungsaufsicht Bafin "verheerend" ausgefallen; sie habe Mängel im Risikomanagement festgestellt. Investoren hätten Druck gemacht, die Führungsspitze der Bank zu verändern.
Zufriedenstellende Ernte - Bauernverband beklagt aber "katastrophale Preislage"
Die Getreideernte in Deutschland ist zufriedenstellend ausgefallen, der Herbst verspricht eine gute Kartoffel-, Apfel- und Weinernte. Der Deutsche Bauernverband (DBV) beklagt allerdings eine "katastrophale Preislage" für viele Produkte von deutschen Feldern. Dazu kämen hohe Kosten und bürokratische Fesseln - Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte hierzulande in Gefahr - und "langsam" auch die Versorgungssicherheit.
Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe: Rote Karte für sieben Bundesminister
Deutsche Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker fahren weiter mehrheitlich mit klimaschädlichen Dienstwagen. Der am Dienstag veröffentlichte "Dienstwagen-Check" der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bemängelt die Autos von sieben von elf bewerteten Bundesministerinnen und Bundesministern. In der DUH-Bewertung bekamen diese sieben Kabinettsmitglieder gemessen am CO2-Ausstoß ihrer Dienstwagen eine rote Karte. Am schlechtesten schnitt Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ab, dahinter gleichrangig Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Forschungsministerien Dorothee Bär (CSU).
Ferienende in mehreren Bundesländern: ADAC warnt vor Staus am Wochenende
Weil in mehreren Bundesländern die Sommerferien enden, hat der ADAC vor zahlreichen Staus am kommenden Wochenende gewarnt. Vor allem auf den Rückreiserouten sei mit Verzögerungen zu rechnen, teilte der Automobilklub am Dienstag mit. Mit besonders viel Verkehr müssen Autofahrer demnach vor allem am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag und am Sonntagnachmittag rechnen.
In Schweden hat der Umzug der Kirche von Kiruna hat begonnen
In Schweden hat der Umzug einer der bekanntesten Kirchen der Welt begonnen: Mit Hilfe einer ausgefeilten Technik bewegte sich die historische Holzkirche von Kiruna im Norden des Landes am Dienstagmorgen erste Meter von ihrem jahrzehntelangen Standort weg. Transportiert wird das ikonische rote Gebäude auf einem Spezialkonvoi aus mehreren Schwerlasttransportern.
Bauernverband: Getreideernte in diesem Jahr deutlich besser als im Vorjahr
Die Getreideernte in Deutschland ist in diesem Jahr deutlich besser ausgefallen als im Vorjahr. Der Deutsche Bauernverband (DBV) geht in seiner am Dienstag vorgestellten Ernteschätzung von 43,5 Millionen Tonnen Gesamternte aus. Damit liegt die Erntemenge vier Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre und elf Prozent über dem schlechten Wert des Jahres 2024.
Rekord-Waldbrände in Spanien zerstören weitere 30.000 Hektar Land
Durch die Rekord-Waldbrände in mehreren Regionen Spaniens sind innerhalb von 24 Stunden weitere 30.000 Hektar Land zerstört worden. Wie Satellitendaten am Dienstagmorgen zeigten, fiel seit dem Vortag eine Fläche in der Größe von 42.000 Fußballfeldern im Westen des Landes den Flammen zum Opfer. In der bislang schlimmsten Waldbrandsaison Spaniens verbrannten damit nach Angaben des europäischen Waldbrand-Informationssystem Effis seit Jahresbeginn bereits 373.000 Hektar Land - so viel wie nie zuvor innerhalb eines ganzen Jahres.
Japanischer Softbank-Konzern steigt bei US-Chiphersteller Intel ein
Der japanische Softbank-Konzern steigt beim kriselnden US-Chiphersteller Intel ein und verstärkt so seine Präsenz in den Vereinigten Staaten weiter. Softbank kaufe Intel-Aktien im Wert von zwei Milliarden Dollar (1,7 Milliarden Euro), teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Damit wird Softbank einen Anteil von rund zwei Prozent an Intel besitzen. Auch die US-Regierung erwägt laut Medienberichten, zur Unterstützung bei Intel einzusteigen - mit rund zehn Prozent.
Reaktion auf Klimawandel: Anbaufläche von Soja stark gestiegen
Die Anbaufläche von Soja in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Von 2016, als erstmals Zahlen erhoben wurden, bis 2024 stieg sie um 156,8 Prozent auf 40.500 Hektar, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Zahl der Betriebe, die Soja anbauen, verdoppelte sich nahezu auf 4500. Grund für den Anstieg ist den Statistikern zufolge der Klimawandel.
Streiks bei Air Canada: Flugbegleiter verweigern weiter Rückkehr an die Arbeit
Das streikende Bordpersonal von Air Canada hat sich auch einer erneuten gerichtlichen Anordnung zur Rückkehr an die Arbeit widersetzt. Eine Frist des zuständigen kanadischen Arbeitsgerichts ließ die Gewerkschaft der Angestellten im Öffentlichen Dienst (CUPE) am Montag verstreichen. Gewerkschaftschef Mark Hancock forderte anschließend eine Lösung am Verhandlungstisch.
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Höhere Hopfenernte 2024 - trotz geringerer Anbaufläche
Die Hopfenproduzenten in Deutschland haben im vergangenen Jahr trotz einer geringeren Anbaufläche eine höhere Ernte eingefahren. Grund waren die gestiegenen Hektarerträge, wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Bonn (BLE) am Montag mitteilte. 2022 und 2023 hatten ungünstige Witterungsbedingungen zu erheblichen Ertragseinbußen geführt.
Norwegen: Sohn von Mette-Marit wegen vierfacher Vergewaltigung angeklagt
Der Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit ist wegen vierfacher Vergewaltigung angeklagt worden. Dies teilte am Montag die Staatsanwaltschaft mit. Zudem würden Marius Borg Hoiby weitere 28 Straftaten vorgeworfen, darunter tätliche Angriffe.
Kfz-Gewerbe: Eigenzulassungen von Herstellern und Händlern verdecken E-Auto-Flaute
Eigenzulassungen von Autoherstellern und -händlern täuschen nach Angaben des Zentralverbands des Kfz-Gewerbes (ZDK) über eine maue Nachfrage nach Elektroautos hinweg. Seit zwei Jahren schrumpfe die Nachfrage nach E-Autos bei Privatkäufern, die gewerblichen Zulassungen stagnierten, erklärte der ZDK am Montag. Einzig die Eigenzulassungen "stimulieren die Zulassungsstatistik".
Verordnungen weiter rückläufig: Junge Frauen verzichten häufiger auf die Pille
Junge Frauen in Deutschland verzichten häufiger auf die Pille als Verhütungsmittel. Im vergangenen Jahr ließen sich nur noch 22 Prozent der unter 22-jährigen Frauen und Mädchen und damit knapp jede Fünfte die Pille zur Empfängnisverhütung verschreiben, wie eine am Montag in Berlin veröffentlichte Analyse der Krankenkasse AOK zeigt. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2015, lag dieser Anteil noch bei 43 Prozent.
Ausgaben für Sozialhilfe in Deutschland steigen kräftig
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Die Sozialhilfeträger gaben 2024 dafür 20,2 Milliarden Euro netto aus - dies waren 14,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Die Kostensteigerungen betrafen jede einzelne Leistungsart nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch - also etwa Hilfen für den Lebensunterhalt älterer und erwerbsgeminderter Menschen, zur Pflege und zur Gesundheitsversorgung.
Obstbauern erwarten überdurchschnittliche Apfelernte
Die deutschen Obstbaubetriebe erwarten in diesem Jahr eine gute Apfelernte. Es werde von einer Erntemenge von etwas über einer Million Tonnen ausgegangen, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag. Das wären 3,9 Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Grund seien "die milden Witterungsbedingungen zur Blütezeit sowie in den meisten Anbauregionen ausgebliebene Frost- und Hagelereignisse".
Ausgaben für Sozialhilfe in Deutschland kräftig gestiegen
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr kräftig gestiegen. Die Sozialhilfeträger gaben 2024 20,2 Milliarden Euro netto aus und damit 14,8 Prozent mehr aus als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte. Alle einzelnen Leistungsarten nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch stiegen demnach an.
Weitere Streiks bei Air Canada - Gewerkschaft widersetzt sich Anordnung
Der Arbeitskampf bei der größten kanadischen Airline, Air Canada, soll entgegen der Verfügung eines Schiedsgerichts fortgesetzt werden. Es werde so lange gestreikt, bis ihre Forderungen erfüllt sind, erklärte die Kanadische Gewerkschaft der Angestellten im Öffentlichen Dienst (CUPE) am Sonntagnachmittag. Air Canada verschob daraufhin die geplante Wiederaufnahme des Flugbetriebs.
Volle Konzentration zum Schulstart
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Flugbegleiterstreik beendet: Air Canada nimmt Flugverkehr schrittweise wieder auf
Nach einer gerichtlichen Verfügung ist der Streik der Flugbegleiter von Air Canada beendet worden. Geplant sei, den Flugverkehr am Sonntagabend schrittweise wieder aufzunehmen, teilte die kanadische Fluggesellschaft am Sonntag mit. Es werde jedoch "mehrere Tage" dauern, ehe der Betrieb wieder zum Normalzustand zurückgekehrt sei. In den nächsten sieben bis zehn Tagen könne es noch zu Ausfällen kommen.
Rheinland-Pfalz: Drei Menschen sterben bei Verkehrsunfall durch Geisterfahrerin
Bei einem Verkehrsunfall in Rheinland-Pfalz sind drei Menschen ums Leben gekommen. Eine 64-Jährige fuhr am Samstagabend in der Ortsgemeinde Römerberg mit ihrem Auto in falscher Richtung auf einer Bundesstraße, wie die Polizeidirektion Ludwigshafen am Sonntag mitteilte. Daraufhin stieß sie frontal mit einem entgegenkommenden Wagen zusammen.
Absturz von Leichtflugzeug in Nordrhein-Westfalen: Zwei Insassen sterben
Beim Absturz eines Leichtflugzeuges in Nordrhein-Westfalen sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Der motorisierte Flieger stürzte am Samstag aus noch ungeklärter Ursache bei Krannenburg im Kreis Kleve auf einen Acker und fing Feuer, wie die Polizei in Kleve am Samstagabend mitteilte. Das Flugzeug wurde dabei völlig zerstört.
Hunderte Flüge gestrichen: Flugbegleiter-Streik legt Air Canada lahm
Ein Streik der Flugbegleiter hat die kanadische Fluggesellschaft Air Canada lahmgelegt. Die Airline musste für Samstag alle rund 700 geplanten Flüge streichen. Kanadas Arbeitsministerin Patty Hajdu ordnete zwar an, dass die Tarifpartner einem Schlichtungsverfahren zustimmen müssen, was ein Ende des Streiks bedeuten würde. Darüber musste aber noch ein für Arbeitskämpfe zuständiges Gericht entscheiden.
Air Canada streicht wegen Flugbegleiter-Streiks hunderte Flüge
Die Fluggesellschaft Air Canada hat wegen eines Streiks der Flugbegleiter hunderte Verbindungen gestrichen. Am Samstag fielen nach Unternehmensangaben alle rund 700 geplanten Flüge aus. Die Fluggesellschaft rief Reisende der Air Canada und der günstigeren Tochter Air Canada Rouge auf, nicht zum Flughafen zu kommen.
Branchenverband erwartet gute Apfelernte 2025
Die deutschen Apfelbauern erwarten 2025 eine gute Ernte. "Nach zwei schwächeren Jahren, rechnen wir dieses Jahr mit einer Ernte von ungefähr einer Million Tonnen Äpfel", sagte der Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Obstbau, Joerg Hilbers, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) nach Angaben vom Samstag. 2024 wurden laut Statistischem Bundesamtes 872.000 Tonnen geerntet - eine Million Tonnen würden also ein Plus von etwa 15 Prozent bedeuten.
Mehr als 250 Tote bei Sturzfluten und Erdrutschen in Pakistan und Indien
In Pakistan und Indien sind bei Sturzfluten und Erdrutschen infolge starker Regenfälle mehr als 250 Menschen ums Leben gekommen. Im Norden Pakistans wurden innerhalb eines Tages mindestens 199 Menschen getötet, wie die dortigen Behörden am Freitag mitteilten. Beim Transport von Hilfsgütern in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa stürzte ein Hubschrauber ab. Der Katastrophenschutz im Nachbarland Indien meldete unterdessen 60 Tote im indischen Teil der Region Kaschmir.
Regierungschef Modi will Indien bei Themen Energie und Militär unabhängig machen
Der indische Regierungschef Narendra Modi hat bei den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag angekündigt, das Land in Sachen Energie und Militär unabhängig machen zu wollen. "Eigenständigkeit ist die Grundlage für ein entwickeltes Indien", sagte Modi am Freitag in seiner Rede auf den historischen Festungsmauern des Roten Forts in Delhi. "Freiheit wird bedeutungslos, wenn jemand zu sehr von anderen abhängig wird."
Japans Kaiser spricht 80 Jahre nach Kapitulation im Weltkrieg von "tiefer Reue"
Der japanische Kaiser Naruhito hat 80 Jahre nach der Kapitulation seines Landes im Zweiten Weltkrieg seine "tiefe Reue" ausgedrückt. "Wenn ich über unsere Vergangenheit nachdenke und das Gefühl tiefer Reue bedenke, hoffe ich aufrichtig, dass sich die Verwüstungen des Krieges niemals wiederholen werden", sagte Naruhito am Freitag in einer Rede in Tokio. Während seiner Ansprache in einer Halle der Hauptstadt wurde Naruhito von Kaiserin Masako begleitet.