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Kaputte Medaillen: Organisatoren der Olympischen Winterspiele bieten Reparatur an
Nachdem bereits mehrere Medaillen der derzeitigen Olympischen Winterspiele in Italien kaputt gegangen sind, bieten die Ausrichter den betroffenen Sportlerinnen und Sportlern nun einen Reparaturservice an. US-Skirennläuferin Breezy Johnson war eine der ersten, bei der das Problem auftrat. Ihre Goldmedaille fiel am Sonntag kurz nach ihrem Sieg bei einem Medienauftritt vom Band.
Auch der deutsche Biathlet Justus Strelow, der mit der Mixedstaffel Bronze gewann, hatte Probleme mit dem Steg, an dem das Medaillenband hängt. Die Goldmedaille der US-Eiskunstläuferin Alysa Liu, die sie im Team-Wettbewerb holte, erwies sich ebenfalls als nicht ausreichend stabil.
"Bei einer begrenzten Zahl von Medaillen sind verschiedene Probleme aufgetreten, aber das Organisationskomitee arbeitet eng mit der italienischen Prägeanstalt zusammen, die für die Medaillen verantwortlich ist", sagte der Kommunikationschef der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina, Luca Casassa, am Dienstag vor Journalisten. Mittlerweile gebe es eine Lösung und die betroffenen Athleten sollten ihre beschädigten Medaillen abgeben, "damit sie repariert werden können".
Casassa versicherte, "dass die Medaillen den höchsten Qualitätsstandards entsprechen werden". Bei Johnson war es mit einer einfachen Reparatur aber offenbar nicht getan. "Yeah, sie haben mir eine neue gegeben", sagte sie. Nun müsse sie die Auszeichnung aber noch gravieren lassen. Die alte, zerbrochene Medaille durfte die US-Sportlerin nicht zur Erinnerung behalten: "Sie lassen Dich nicht mehrere dieser Dinger haben", sagte sie.
M.García--CPN