-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
-
Babymilchskandal: Frankreich kündigt strengere Vorschrift an
-
Ein Engel mit den Zügen Melonis? - Aufregung um neu restauriertes Fresko in Rom
-
Minister: Massive Stromausfälle in der Ukraine wegen "technischer Störung"
-
Wirtschaftsministerin Reiche will in Saudi-Arabien "Partnerschaft vertiefen"
-
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
-
Kevin Kühnert: 800 Euro Pension für vier Jahre im Parlament "viel zu viel"
-
Mögliche Verunreinigung mit Giftstoff: Danone ruft Aptamil-Baby-Nahrung zurück
-
US-Außenministerium billigt milliardenschwere Waffenverkäufe an Israel und Saudi-Arabien
-
Kurzzeitiger Shutdown in den USA in Kraft - lange Haushaltssperre wohl abgewendet
-
Weitere Epstein-Akten veröffentlicht: Britischer Ex-Prinz Andrew und Bill Gates erwähnt
-
US-Zentralbank: Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef
-
Lkw-Fahrer in Balkanländern beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet
-
Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent
-
Schäferhunde: Genetische Vielfalt durch Krieg und populäre Deckrüden geschrumpft
-
Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen
-
Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten US-Zentralbankchef
-
Jahreszeitlich üblicher Anstieg: Mehr als drei Millionen Arbeitslose im Januar
-
Junge Union will Anreize für Frührente senken und Karenztage bei Krankheit
-
Busse und Bahnen stehen am Montag still: Streiks im kommunalen Nahverkehr
-
Streit um ICE-Einsätze: Lange US-Haushaltssperre wohl abgewendet
-
Deutsche Wirtschaft im letzten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gewachsen
-
Jahreszeitlich üblich: Arbeitslosenzahl steigt auf über drei Millionen
-
Verdi kündigt für Montag bundesweit Streiks im kommunalen Nahverkehr an
-
In Frankreichs Haushaltsstreit ist Ende absehbar
-
Fast 28 Prozent der Teilzeitbeschäftigten arbeiten auf eigenen Wunsch reduziert
-
Finanztip zu Gold-Verkauf: Ankaufspreise vergleichen lohnt sich
-
Trump: US-Regierung entzieht kanadischen Flugzeugen die US-Zulassung
-
CDU-Frauen wollen Frauen zum Ausfüllen des Wehrdienst-Fragebogens verpflichten
-
Lkw-Fahrer in Montenegro und Nordmazedonien beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Verkauf von Erdöl an Kuba: Trump droht Staaten mit zusätzlichen Zöllen
-
BesterBestatter.de startet neue Online-Gedenkseiten
-
Apple verkündet dank hoher iPhone-Nachfrage Rekord-Quartalszahlen
-
Adidas meldet Rekordumsatz im Jahr 2025 und kündigt Aktienrückkauf an
-
US-First Lady feiert Premiere der von Amazon finanzierten Doku "Melania"
-
Streit um ICE-Einsätze: Trump will neue Haushaltssperre abwenden
-
Weiterer Toter durch Schneebruch in Bayern - Von Ast getroffener Radfahrer stirbt
-
Luftfahrtverband: Keine Fortschritte bei nicht-fossilen Treibstoffen
-
Bund und Länder stellen 2,5 Milliarden Euro für neue Bahnprojekte zur Verfügung
-
Streit über Textpassagen: Bundesgerichtshof verhandelt erneut über Kohl-Buch
-
Aldi und Lidl senken Preise für Schokolade und Schoko-Produkte
-
Bundesarbeitsgericht: Fluggastkontrolleurin darf Kopftuch tragen
-
Fed-Zinspause erzürnt Trump - US-Präsident fordert "erhebliche" Senkung
-
"Noch hartes Stück Arbeit": Bahn setzt Tarifverhandlungen mit GDL im Februar fort
-
Aldi senkt Preise für Schokoladen
-
Erneut Wisente aus Berlin in Aserbaidschan ausgewildert
-
Jobportal: Unternehmen schreiben immer mehr Teilzeitstellen aus
-
Bund fördert Bau von Wasserstofftankstellen für Lkw mit 220 Millionen Euro
-
Absatzplus trotz Handelsspannungen: Toyota bringt Volkswagen weiter auf Abstand
Roger Waters geht gerichtlich gegen geplante Konzert-Absage in Deutschland vor
Pink-Floyd-Mitbegründer Roger Waters will gerichtlich gegen die geplante Absage seiner Konzerte in Frankfurt am Main und München wegen Antisemitismus-Vorwürfen vorgehen. Aus Sicht des Musikers sei dies der "eklatante Versuch, ihn zum Schweigen zu bringen", teilte das Management des Künstlers in London am Dienstagabend mit. Die Stadt Frankfurt wirft Waters Boykottaufrufe gegen Israel und antisemitische Verschwörungstheorien vor. Auch seine Haltung zum Ukraine-Krieg sorgt für Empörung.
Waters' Management erklärte, der Künstler sei der Ansicht, "dass dieser eklatante Versuch, ihn zum Schweigen zu bringen, ernsthafte und weitreichende Folgen für Künstler und Aktivisten in der ganzen Welt haben könnte, wenn er nicht angefochten wird". Die Absage der Konzerte sei "verfassungswidrig" und "ungerechtfertigt", denn sie beruhten "auf der falschen Anschuldigung, Roger Waters sei antisemitisch, was er nicht ist".
Der 79-Jährige habe "seine Anwälte angewiesen, sofort alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um diese ungerechtfertigte Entscheidung aufzuheben und sicherzustellen, dass sein grundlegendes Menschenrecht auf Meinungsfreiheit geschützt wird", hieß es in der Erklärung weiter, die auf die Kölner Anwaltskanzlei Höcker verwies. Der Ticketverkauf für die Konzerte in Frankfurt und München auf Waters' Website lief am Mittwoch weiter.
Ende Februar hatten die hessische Landesregierung und der Magistrat der Stadt Frankfurt angekündigt, ein für den 28. Mai in der Frankfurter Festhalle geplantes Konzert von Roger Waters abzusagen. Als "einer der reichweitenstärksten Antisemiten der Welt" habe Waters mehrfach einen kulturellen Boykott Israels gefordert und Vergleiche zum Apartheidsregime Südafrikas gezogen, hieß es zur Begründung.
Im Rahmen seiner aktuellen Europatour will Waters im Mai auch in Hamburg, Köln, Berlin und München auftreten. Dort gibt es ebenfalls Debatten darüber. Mehrere Initiativen und auch Politiker fordern, die Konzerte abzusagen.
In München wurde ein Beschluss des Stadtrats, das für den 21. Mai geplante Konzert in der Olympiahalle abzusagen, Medienberichten zufolge am Dienstag auf den 22. März vertagt.
Die Regierungskoalition aus den Parteien Die Grünen - Rosa Liste und SPD/Volt veröffentlichte aber eine Positionierung, in der sie die Betreiber der Olympiahalle aufruft, den Vertrag für das Konzert aufzulösen. Sollte dies nicht möglich sein, sollten mögliche Äußerungen von Waters bei dem Konzert, "die den Werten der Landeshauptstadt München entgegenstehen", mit Vertragsstrafen oder einem Konzertabbruch geahndet werden.
Die Stadt Frankfurt hatte dargelegt, im Rahmen von Waters' "The Wall Live Tour" von 2010 bis 2013 sei bei mehr als 200 Konzerten ein Ballon in der Form eines Schweins mit Abbildungen des Davidsterns und mehreren Firmenlogos Teil seiner Bühnenshow gewesen. Zudem sei er immer wieder wegen antisemitischer Verschwörungstheorien aufgefallen.
Für Aufregung sorgte laut Frankfurter Stadtverwaltung auch der geplante Ort des Konzerts. In den Tagen nach den Novemberpogromen 1938 waren 3000 jüdische Männer aus Frankfurt und Umgebung in die Festhalle gebracht, misshandelt und später in Konzentrationslager deportiert worden. "Der Magistrat sieht sich deshalb gefordert, ein klares und gesamtgesellschaftlich getragenes Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen", erklärte die Stadt Ende Februar.
Zuletzt war Waters wegen Äußerungen zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine in die Kritik geraten. Er nahm im Februar auf Einladung Russlands an einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zum Ukraine-Krieg teil und sagte in einer Videoansprache, dass der russische Angriff auf die Ukraine "nicht unprovoziert" erfolgt sei.
Bereits im September hatte der Musiker dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj "extremen Nationalismus" vorgeworfen. Die polnische Stadt Krakau strich daraufhin geplante Konzerte und erklärte Waters zur unerwünschten Person.
Ch.Lefebvre--CPN