-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
Weniger USA, mehr UK: Ausländische Investitionen in Deutschland stark gestiegen
Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Deutschland sind 2025 stark gestiegen. Die Ausländischen Direktinvestitionen (FDI) legten im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 86 Milliarden Euro zu, wie das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW Köln) am Montag mitteilte. Bei der Herkunft des Kapitals gibt es demnach große Verschiebungen: US-Unternehmen investierten bedeutend weniger in Deutschland, dafür kam deutlich mehr Geld aus Großbritannien.
Der FDI-Anstieg geht den Angaben des IW zufolge auch auf einen Einbruch im Jahr 2024 zurück. Damals waren die Investitionen um fast 32 Prozent zurückgegangen.
"Direktinvestitionsflüsse schwanken von Jahr zu Jahr und können durch einzelne größere Transaktionen verzerrt sein", schränkten die Experten weiter ein. "Zudem werden die Werte im Nachhinein oft noch nach oben oder unten korrigiert." Doch auch im Vergleich zum mittleren Wert der Jahre 2015 bis 2024 bleibt demnach für 2025 ein Anstieg um fast elf Prozent.
Die US-Investitionen in Deutschland brachen im vergangenen Jahr den Berechnungen zufolge um 44 Prozent auf 11,8 Milliaden Euro ein. Ihr Anteil an allen FDI schrumpfte so von 36 auf 14 Prozent. Britische Investoren stockten ihr Engagement hingegen um 284 Prozent auf 26 Milliarden auf. Sie machen nun 31 Prozent aus.
Deutliche Anstiege im Investitionsvolumen gab es auch aus China, Chile und Saudi-Arabien. Anteilsmäßig am Gesamt-FDI fallen diese Länder aber weiterhin kaum ins Gewicht.
Der mit Abstand größte Teil ausländischen Investitionskapitals in Deutschland stammt laut IW aus anderen EU-Ländern. Trotz eines leichten Rückgangs um 2,7 Prozent machen EU-Investitionen in Deutschland mit 43 Milliarden Euro weiterhin gut 50 Prozent aller ausländischen Investitionen aus.
St.Ch.Baker--CPN