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KVV erhöht Tarife: Monatskarten kosten je nach Strecke bis zu 245 Euro
Der Karlsruher Verkehrsverbund hat seine Tarife zum 1. August 2026 um durchschnittlich 4,81 Prozent angehoben. Eine reguläre Monatskarte kostet nun zwischen 91 und 245 Euro.
Fahrgäste im Gebiet des Karlsruher Verkehrsverbunds müssen für mehrere Fahrscheine höhere Preise bezahlen. Der KVV passte seine Tarife zum 1. August 2026 an. Als Gründe nennt der Verbund gestiegene Personal-, Energie- und Materialkosten bei den Verkehrsunternehmen.
Die durchschnittliche Tariferhöhung beträgt 4,81 Prozent. Nicht betroffen sind die unterschiedlichen Varianten des Deutschlandtickets, deren Preise bundesweit festgelegt werden.
Bei regulären KVV-Monatskarten richtet sich der Preis nach der Zahl der durchfahrenen Waben. Für das Stadtgebiet Karlsruhe, Baden-Baden oder zwei Waben werden seit August 91 Euro im Monat fällig. Eine Karte für drei Waben kostet 118 Euro, für vier Waben 143 Euro.
Für fünf Waben verlangt der Verbund 177 Euro. Bei sechs Waben steigt der Betrag auf 198 Euro. Wer sieben oder mehr Waben benötigt, bezahlt monatlich 245 Euro. Die Preisspanne zwischen der kleinsten genannten räumlichen Gültigkeit und der Netzstufe beträgt damit 154 Euro.
Die Monatskarte kann grundsätzlich von anderen Personen genutzt werden, weil sie übertragbar ist. Käufer können außerdem den ersten Geltungstag frei festlegen. Eine Ausnahme gilt bei Monatskarten, die online im KVV-Shop erworben werden: Diese Tickets sind personenbezogen und dürfen nicht weitergegeben werden.
Für Haushalte, die regelmäßig auf Busse und Bahnen angewiesen sind, wird die Tarifänderung zu einer zusätzlichen festen Ausgabe. Wie stark die Belastung ausfällt, hängt von der benötigten Strecke, der Zahl der Waben und möglichen Alternativangeboten wie dem Deutschlandticket ab.
Der KVV begründet die Anpassung mit den Kosten des laufenden Verkehrsangebots. Damit folgt die Preisentwicklung den höheren Aufwendungen für Beschäftigte, Energie und Material, während die bundesweit geregelten Abonnements außerhalb der regionalen Kalkulation bleiben.
C.Smith--CPN