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Umweltminister Schneider fordert für Plug-In-Hybride aus China Zölle wie bei E-Autos
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert bei der Einfuhr chinesischer Plug-in-Hybride vergleichbare Zölle wie bei reinen Elektroautos. "Bei der Elektromobilität wie bei der Batterieproduktion brauchen wir ein Level Playing Field mit China, also faire Wettbewerbsbedingungen", sagte Schneider der "Rheinischen Post" (Samstagsausgaben). Dies sei momentan nicht der Fall, allein schon wegen der massiven Unterbewertung der chinesischen Währung.
"Für rein batterieelektrische Autos gibt es schon Ausgleichszölle, für chinesische Plug-in-Hybride bislang nicht", legte Schneider dar. Dies müsse sich ändern.
"Ich bin dafür, für chinesische Plug-in-Fahrzeuge vergleichbare Zölle einzuführen wie für vollelektrische Fahrzeuge", sagte Schneider. "Wir sind weltoffen, aber nicht naiv." Das Ziel müsse sein, die Kompetenzen im Fahrzeugbau und bei den entscheidenden Technologien – etwa der Batterieproduktion – in Deutschland zu halten oder neu aufzubauen.
"Sollte es in den nächsten Jahren nicht gelingen, eine eigene Batteriewertschöpfung bei uns aufzubauen, müssen wir auch über Joint Ventures nachdenken", regte der SPD-Politiker an. Chinesische Unternehmen hätten in diesem Bereich "einen großen Know-how-Vorsprung". "Dann sollten sie ihre Batterien und Komponenten in Europa produzieren – nicht nur aus Asien heraus", forderte Schneider.
X.Cheung--CPN