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Ausgaben für Sozialhilfe 2025 um sechs Prozent gestiegen
Die Ausgaben für Sozialhilfe sind im vergangenen Jahr um 6,1 Prozent gewachsen. Die Sozialhilfeträger gaben 21,5 Milliarden Euro dafür aus, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Zum dritten Mal in Folge gestiegen sei der Anteil der Ausgaben für die Hilfe zur Pflege. Er habe 2025 somit 27,8 Prozent betragen.
Die Leistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch sind für Menschen, die sich nicht aus eigenen Mitteln finanzieren können. Der größte Posten ist die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, wie die Statistiker mitteilten. Darauf entfielen im vergangenen Jahr 11,8 Milliarden Euro. Das waren 54,9 Prozent - der Anteil sei im dritten Jahr in Folge gesunken.
Für die Hilfe zum Lebensunterhalt wurden demnach 1,7 Milliarden Euro ausgegeben. Diese können beispielsweise Menschen beziehen, die vorübergehend arbeitsunfähig sind. Für die Hilfen zur Gesundheit, die Hilfe zur Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und die Hilfe in anderen Lebenslagen seien zusammen zwei Milliarden Euro gezahlt worden.
Andere Leistungen wie etwa die Grundsicherung für Arbeitssuchende waren in der Statistik nicht enthalten. Sozialhilfeträger sind Städte und Landkreise sowie, je nach Bundesland, Länder oder Verbände. Der Bund übernimmt die Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.
P.Gonzales--CPN