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Erneuter Anstieg 2025 der Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland erneut mehr im Ausland erworbene Berufsabschlüsse anerkannt worden als im Vorjahr. 86.600 Anerkennungsanträge wurden positiv beschieden - zehn Prozent mehr als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Allerdings hat sich das Wachstum weiter verlangsamt: 2023 waren 25 Prozent mehr ausländische Berufsabschlüsse anerkannt worden als im Vorjahr, 2024 stieg die Zahl um 21 Prozent.
Die Zahl der Neuanträge, die im vergangenen Jahr bearbeitet wurden, legte um sieben Prozent zu. "Damit steigt auch diese Zahl deutlich langsamer als in den Vorjahren", betonten die Statistiker.
Den größten Anteil an den anerkannten Berufsabschlüssen haben solche aus der Türkei (elf Prozent). Zehn Prozent der Anerkennungen betrafen ukrainische Abschlüsse. Auf den Plätzen drei bis fünf Folgen Syrien, Indien und Tunesien. Den stärksten Anstieg gab es mit 42 Prozent bei Abschlüssen aus Syrien.
Der mit Abstand am häufigsten anerkannte Beruf war im vergangenen Jahr wie zuvor auch mit 32.000 Anerkennungen der Beruf der Pflegefachkraft. Am zweit- und dritthäufigsten wurden die Abschlüsse von Ärzten und Ingenieuren anerkannt. Die drei Berufe machen zusammen 58 Prozent aller positiv beschiedenen Anträge aus.
X.Cheung--CPN