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Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse deutlich geringer als im Vorjahr
Deutschlands Landwirte bekommen aktuell deutlich weniger Geld für viele Produkte als im vergangenen Jahr. Die Erzeugerpreise insgesamt waren im Juni um 13,9 Prozent niedriger als im Juni 2025, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Auch im Mai und April waren die Preise bereits deutlich zurückgegangen. Allerdings hatten sie für tierische Erzeugnisse im Sommer 2025 auch sehr hoch gelegen.
Besonders stark ging der Milchpreis zurück - er sank um 25,4 Prozent im Vergleich zum Juni 2025, wie das Statistikamt mitteilte. Die Preise für tierische Erzeugnisse insgesamt gingen auch deshalb um 17,8 Prozent zurück. Bei Schlachtschweinen betrug der Preisrückgang 25,5 Prozent, bei Rindern 8,0 Prozent.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse insgesamt sanken um 6,5 Prozent im Vergleich zum Juni 2025. Dies lag unter anderem am stark geschrumpften Preis für Kartoffeln - für sie bekamen Landwirte im Juni knapp 36 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Deutliche Preissenkungen gab es auch bei Tafeläpfeln (minus 33,5 Prozent). Teurer als vor einem Jahr waren vor allem Eissalat (plus 62,4 Prozent), Gurken (30,3 Prozent) und Tomaten (29,2 Prozent).
Für Getreide bekamen Landwirte im Juni 7,7 Prozent weniger. Die Preise für Futterpflanzen fielen um 6,4 Prozent.
T.Morelli--CPN