-
Hohe Spritpreise: Bahn verzeichnet zu Ostern höhere Nachfrage
-
Ostern: Bahn verzeichnet höhere Nachfrage als erwartet
-
Nordkorea testet im Beisein von Machthaber Kim neuen Raketenantrieb
-
WWF: Mehr als 500 Gemeinden in Deutschland an Earth Hour beteiligt
-
Drama um Wal in der Ostsee: Tier in Wismarer Bucht erneut gestrandet
-
Wal in der Ostsee: Tier in Wismarer Bucht gesichtet
-
Spahn: Reformen in drei Stufen bis zum Sommer - "Aufschwung-Agenda" angekündigt
-
Golflegende Tiger Woods nach verursachtem Autounfall in Florida festgenommen
-
Verkehrsminister Schnieder: Zustand der Bahn geht in "demokratiegefährdende Richtung"
-
Golflegende Tiger Woods nach Autounfall in Florida festgenommen
-
Schlangen an US-Flughäfen: Mittel für Mitarbeiter bleiben blockiert
-
SPD sucht Profil: Entlastung bei Spritpreisen und Stärkung der Kommunen
-
Gegen "Abzockerei" der Ölkonerze: SPD will Bürger bei Spritpreisen entlasten
-
Energieminister der Länder drängen auf Senkung der Stromsteuer
-
Bas: Sozialreformen werden "nicht SPD pur sein" können
-
Indien kürzt Steuern auf Diesel und Benzin - Vietnam setzt Umweltsteuer aus
-
Staatsanwaltschaft bejaht Anfangsverdacht gegen Schauspieler Ulmen
-
Trump: Keine Staatsaufträge für Firmen mit Gleichstellungsprogrammen mehr
-
Gabriel Felbermayr in Rat der Wirtschaftsweisen berufen
-
Spritpreis-Taskforce: Weitere Entlastungen frühestens in mehreren Wochen
-
Brand in historischer Burg in Thüringen: Tierbisse an Stromkabel mögliche Ursache
-
Mehr Gehalt fürs Bodenpersonal: Lufthansa und Verdi erzielen Tarifeinigung
-
Fall Fernandes: Bundesrat verabschiedet Erklärung zu digitaler Gewalt
-
Umfrage: Etwa jeder sechste Smartphonebesitzer reinigt Gerät nie
-
US-Senat macht Weg zur Finanzierung von US-Sicherheitskontrolleuren an Flughäfen frei
-
Deutsche Bahn macht Milliardenverlust - Fernverkehr schraubt Erwartungen herunter
-
Österreichische Regierung beschließt Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige
-
Kartellamt dämpft Erwartungen bei Spritpreisen - Missbrauchsuntersuchung läuft
-
Reparaturen am Haus: Eigentümer müssen nicht zwingend mehrere Angebote einholen
-
Ende der Riester-Rente: Bundestag beschließt Reform der privaten Altersvorsorge
-
Bundesrat stimmt Tariftreuegesetz zu
-
Neuer Nachtzug aus Paris pünktlich in Berlin angekommen
-
Tarifeinigung für öffentlichen Dienst in Hessen - 5,8 Prozent mehr in 25 Monaten
-
Biologe: Buckelwal vor Küste Schleswig-Holsteins "aus eigener Kraft befreit"
-
Bahn trennt sich nach weniger als vier Monaten von Finanzvorständin Dohm
-
Umfrage: Durch Iran-Krieg steigt Bedeutung erneuerbarer Energien
-
Umsatz und Gewinn der Dax-Konzerne 2025 geschrumpft - 32.000 Stellen abgebaut
-
"Massenhaft" Fast Fashion: Umweltminister will Hersteller in die Pflicht nehmen
-
Fahrgastrekord bei der Deutschen Bahn trotz Verspätungen
-
Reparaturen am Mehrfamilienhaus: BGH urteilt über Pflicht für mehrere Angebote
-
Spritpreis-Taskforce berät am Freitag in Berlin
-
Trump will Bezahlung von Sicherheitspersonal an Flughäfen anordnen
-
Als erster aktiver Präsident: Trumps Unterschrift soll US-Banknoten zieren
-
EU-Staaten beschließen Gebühr für kleine Päckchen aus Nicht-Mitgliedstaaten
-
Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen
-
Geheimnisverrat: Verteidigungsministerium suspendiert Bundeswehr-Offizier
-
Nach US-Urteil: Reichinnek fordert Regulierung von Social-Media-Plattformen
-
Trump erhält "Amerika zuerst"-Preis von eigener Partei
-
Bundesländer vereinbaren Mechanismus für Preissteigerungen des Deutschlandtickets
-
Festnahme in Berlin in Zusammenhang mit Signa-Pleite
Geheimnisverrat: Verteidigungsministerium suspendiert Bundeswehr-Offizier
Das Bundesverteidigungsministerium hat einen Offizier wegen des Verdachts der Weitergabe von sensiblen Informationen über langfristig geplante Rüstungsprojekte suspendiert. Es seien "unverzüglich interne Ermittlungen angestoßen" worden, nachdem im September 2025 Informationen aus einem eingestuften Dokument presseöffentlich wurden, erklärte das Ministerium am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Dabei sei ein Angehöriger des Ministeriums als Verdächtiger identifiziert worden, "der das in Rede stehende Dokument mutmaßlich weitergegeben hat".
Zuerst hatte der "Spiegel" von dem Fall berichtet. Demnach hatten interne Ermittlungen den Verdacht erhärtet, dass ein Fregattenkapitän, der im Verteidigungsministerium tätig war, eine als Verschlusssache eingestufte Liste mit über 150 geplanten Beschaffungsvorhaben an unbefugte Dritte weiterreichte.
Der Schaden durch den mutmaßlichen Geheimnisverrat wurde nach Informationen des "Spiegel" als so schwerwiegend eingeschätzt, dass das Ministerium durch eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sogar einen Beschlagnahmebeschluss erwirkte, um auch das private Mobiltelefon und den privaten Computer des Offiziers nach möglichen Beweisen durchsuchen zu können.
Die Liste war im Herbst 2025 vom Nachrichtenportal "Politico" veröffentlicht worden. Im Wehrressort begannen danach umgehend interne Ermittlungen, da nur ein sehr kleiner Personenkreis Zugriff auf das interne Papier hatte. Es listet mehr als 150 für den Zeitraum von Herbst 2025 bis Ende 2026 geplante Projekte auf.
Die Veröffentlichung sorgte innerhalb der Bundesregierung für Aufregung, weil damit langfristige Beschaffungspläne der Bundeswehr offengelegt wurden. Wegen der Brisanz entschied sich das Ministerium laut "Spiegel" für die Durchsuchung der privaten Geräte des Fregattenkapitäns. Bei der Auswertung fanden sich demnach Belege, dass der Offizier die brisante Liste an eine Rüstungslobbyistin weitergereicht hatte.
Aktuell würden die Ermittlungen sowohl durch die Strafbehörden als auch disziplinarrechtlich innerhalb des Ministeriums weitergeführt, erklärte dieses weiter. Aufgrund laufender Ermittlungen würden in dem Fall keine weiteren Details mitgeteilt.
"Wir gehen jedem Einzelfall, in dem interne, sicherheitsrelevante und eingestufte Informationen weitergegeben werden, konsequent nach", erklärte das Verteidigungsministerium. Bei Weitergabe vertraulicher Informationen werde auch in Zukunft "zur Wahrung der militärischen Sicherheit der Bundeswehr und der Geheimhaltungsinteressen Deutschlands" konsequent ermittelt und "Fehlverhalten mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln" geahndet. "Nachahmungstätern muss bewusst sein, dass die Weitergabe von vertraulichen Informationen nicht geduldet wird und harte Konsequenzen drohen."
M.García--CPN