-
Osterferien beginnen in zehn Bundesländern: ADAC warnt vor zahlreichen Staus
-
UNO schlägt Alarm: Die vergangenen elf Jahre waren die heißesten der Geschichte
-
Abkommen mit Australien: Von der Leyen will Rohstoffe für Unternehmen sichern
-
Einzelhandel geht von 4900 Ladenschließungen in diesem Jahr aus
-
Wal an Ostseeküste Schleswig-Holsteins gestrandet - Tier soll gerettet werden
-
Erntemenge und Anbaufläche von Spargel in Deutschland rückläufig
-
Studie: Geringere Zufriedenheit bei verpflichtender Rückkehr aus Homeoffice
-
Regierung: Stromnetz in Kuba vollständig wiederhergestellt
-
Sexualisierte Gewalt im Internet: Tausende demonstrieren in Berlin
-
Wildberger erwartet dramatische Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt durch KI
-
Woidke entsetzt über ausländerfeindlichen Vorfall in Diskothek
-
"Spiegel": Weimer lässt Listen von Kultur-Jurymitgliedern erstellen
-
Haushaltsstreit: Trump will ICE-Mitarbeiter an Flughäfen einsetzen
-
Trump: Iran hat 48 Stunden für Öffnung von Straße von Hormus - Sonst werden Kraftwerke zerstört
-
BKA-Präsident Münch offen für strengere Altersgrenzen bei Social-Media-Nutzung
-
US-Jury: Elon Musk hat Aktionäre vor dem Kauf von Twitter getäuscht
-
Rekord-Hitzewelle im Westen der USA - Drohende Überschwemmungen auf Hawaii
-
K-Pop: Neues BTS-Album kurz nach Veröffentlichung fast vier Millionen Mal verkauft
-
Völkermord an Jesiden: Dschihadist in Paris in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Russische Schattenflotte: Französische Marine setzt Öltanker im Mittelmeer fest
-
Wirtschaftsministerium für erhebliche Einschnitte bei Förderung privater Solaranlagen
-
Bundesregierung: Vorerst keine weiteren Maßnahmen wegen Sprit- und Energiepreisen
-
Verbraucherzentrale: Gericht ordnet Änderungen bei Tiktok an
-
Fund von 35 menschlichen Zähnen auf Gehweg in Hessen gibt Polizei Rätsel auf
-
Fehlende Niederschläge: Wasserspeicherung in Deutschland nimmt ab
-
Reservegleise und mehr Puffer im Fahrplan: Vorschläge für pünktlichere Bahn
-
Bundestag debattiert über Pränataltests - Antrag fordert breitere Datengrundlage
-
KZ Buchenwald: Hape Kerkeling spricht bei Gedenkfeier zu Jahrestag von Befreiung
-
Russische Wirtschaft schwächelt - Zentralbank senkt Leitzinsen auf 15 Prozent
-
Iran-Krieg: Strompreise steigen - Langfristig hohe Energiekosten befürchtet
-
GKV-Finanzen: Hausärzte und Sozialverband fordern weniger Krankenkassen
-
KI-Chips von Nvidia nach China geschmuggelt: Drei Männer in USA angeklagt
-
Keine Bewegung: Knapp die Hälfte der Beschäftigten arbeitet nach Tarifvertrag
-
Stimmung im deutschen Immobiliensektor trübt sich zum Jahresauftakt ein
-
Finanztip: Strompreise für Neukunden als Folge des Iran-Kriegs spürbar gestiegen
-
Katars Energieminister: Angriffe verringern Exportkapazität für LNG um 17 Prozent
-
USA und Japan vereinbaren Milliardenprojekt zum Bau von Atomreaktoren
-
Ukraine-Kredit: Merz nennt Orbans Blockade "groben Verstoß gegen Loyalität der Mitgliedstaaten"
-
Bundeswirtschaftsministerin Reiche kritisiert mögliche Lockerung von US-Sanktionen gegen Iran
-
Iran-Krieg: Trump-Forderung an Kongress könnte Ukraine-Kosten übersteigen
-
Erste Hürde für US-Handelsdeal genommen: EU-Parlament stimmt für Zollabschaffungen
-
Weiterer Energiepreisschock nach Angriffen auf Energieinfrastruktur in Nahost
-
UN-Schifffahrtsorganisation fordert Evakuierungskorridor für Schiffe im Persischen Golf
-
Vergewaltigungsvorwürfe: Anwalt von Mette-Marits Sohn fordert Freispruch
-
Deutsche Rüstungsindustrie soll enger mit zivilen Unternehmen verzahnt werden
-
Welthandelsorganisation: Krieg in Nahost belastet Handelsströme massiv
-
Regierung plant Aufklärungskampagne über Gefahren von Social Media
-
EZB lässt Leitzinsen trotz Energiepreisschocks vorerst unverändert
-
Iran-Krieg: Tausende Luxuswagen auf Weg nach Dubai auf kenianischer Insel gestrandet
-
Iran-Krieg: Energieanlagen in Golfregion zunehmend Ziel von Angriffen - Ölpreis steigt massiv
BKA-Präsident Münch offen für strengere Altersgrenzen bei Social-Media-Nutzung
BKA-Präsident Holger Münch ist offen für strengere Altersgrenzen bei der Social-Media-Nutzung. "In den sozialen Netzwerken gibt es bis heute keinen Jugendschutz", sagte Münch den Zeitungen der Funke Mediengruppe in einem am Samstag veröffentlichten Interview. Er halte die Debatte um Altersbeschränkungen daher für "nachvollziehbar".
"Kinder haben zu allen Inhalten fast unbegrenzten Zugang", kritisierte Münch mit Blick auf das Internet. "Das gäbe es in der realen Welt niemals, schon an der Kinokasse würden Kinder bei vielen Filmen scheitern." Gesetzgeber und Plattformbetreiber müssten daher "gemeinsam austarieren, welche Apps, Funktionen und Inhalte jugendfrei sind – und was für Kinder gesperrt ist", verlangte der Präsident des Bundeskriminalamts.
Münch warnte auch vor den bestehenden Algorithmen, die automatisiert die Inhalte in den Onlinenetzwerken steuern und an die Profile der Nutzer ausspielen. "Auch junge Menschen bekommen extreme und gewaltverherrlichende Inhalte in ihr Profil gespült", kritisierte er. Zugleich würden die Betreiber kaum strafbare Inhalte löschen. Dies gelte vor allem für größere Anbieter.
"Es ist offenbar immer noch das Geschäftsmodell der großen Online-Unternehmen wie TikTok oder Instagram, dass man nur tut, was man tun muss", warf Münch den Unternehmen vor.
Eine strengere Regulierung von Social-Media-Plattformen forderte auch die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv), Ramona Pop. "Wir plädieren dafür, dass die Plattformen endlich dazu gezwungen werden, ihre schädlichen Geschäftsmodelle anzupassen", sagte sie der "Rheinischen Post". Ein Social-Media-Verbot mit starren Altersbeschränkungen sei hingegen aus ihrer Sicht "kein Allheilmittel".
"Meine Sorge ist, dass bei der aktuellen Debatte am Ende nur die Altersbeschränkung übrig bleibt", sagte Pop. Dies reiche aber bei Weitem nicht aus und sei auch sehr leicht zu umgehen. Sie warnte auch vor "manipulativen Techniken gepaart mit potenziell gefährlichen Inhalten" auf manchen Plattformen, was nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene betreffe. Wichtig seien daher "sichere Standardeinstellungen, die alle schützen", forderte die vzbv-Vorständin.
Zuletzt hatte es in Deutschland eine Debatte über ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche gegeben. Auch auf EU-Ebene gibt es Beratungen über eine Altersgrenze für Online-Plattformen wie Tiktok oder Instagram.
L.K.Baumgartner--CPN