-
US-Präsident kündigt "Trump-Kundgebung" zu 250-Jahr-Feier am 4. Juli an
-
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
-
Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente
-
Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg
-
Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel
-
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
-
"Kein Sicherheitsrisiko": EU-Kommission kritisiert US-Sperre für KI-Modelle
-
Britische Regierung kündigt Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren an
-
IW-Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland
-
US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage
-
Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt
-
Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen
-
Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer
-
Ölbranche rechnet mit sinkenden Spritpreisen - aber keine Normalisierung erwartet
-
Marburger Bund strikt gegen Reform des Arbeitszeitgesetzes
-
USA und Iran einigen sich auf Rahmenabkommen - Straße von Hormus soll freigegeben werden
-
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
-
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Spahn pocht auf Reform von Arbeitszeitregeln - SPD will Arbeitnehmer stärken
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
-
Schweizer stimmen über Begrenzung der Bevölkerungszahl und Zivildienst ab
-
Bundesregierung wegen Reformen vor Sommerpause in Zeitdruck
-
Manövrierunfähiges Seebäderschiff vor Helgoland: Großeinsatz auf Nordsee
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder freigegeben: Erste Züge rollen
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
Weiterer Energiepreisschock nach Angriffen auf Energieinfrastruktur in Nahost
Der Öl- und insbesondere der Gaspreis sind infolge iranischer Angriffe auf Energieinfrastruktur in den Golfstaaten massiv angestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte am Donnerstag zeitweise um mehr als zehn Prozent zu. Der europäische Erdgaspreis stieg zeitweise um mehr als 35 Prozent. Israel hatte am Mittwoch iranische Gasanlagen angegriffen. Teheran nahm daraufhin Öl- und Gasanlagen in Katar, Saudi-Arabien und Kuwait ins Visier.
Israel hatte Anlagen im riesigen Ölfeld South Pars angegriffen, das sowohl vom Iran als auch von Katar ausgebeutet wird. Bei iranischen Angriffen wurde der katarische Gaskomplex Ras Laffan beschädigt. Katar ist der weltweit zweitgrößte Produzent von Flüssigerdgas (LNG) und Ras Laffan ist die weltweit größte LNG-Anlage. Katar sprach von "erheblichen Schäden", die dort entstanden seien.
US-Präsident Donald Trump drohte zunächst mit der Zerstörung iranischer Gasförderstätten, sollte Teheran erneut die Energieinfrastruktur in Katar angreifen. Später sicherte er zu, dass Israel keine weiteren Angriffe auf Anlagen von South Pars unternehmen werde. Die iranische Führung ließ mitteilen, dass sie bei weiteren Angriffen auf seine Energieinfrastruktur "keinerlei Zurückhaltung" mehr üben würde.
In Saudi-Arabien stürzte eine Drohne auf die Raffinerie Samref im Industriegebiet von Yanbu am Roten Meer. "Die Schadensbewertung ist im Gange", erklärte das saudiarabische Verteidigungsministerium am Donnerstagmorgen. "Wir behalten uns das Recht vor, militärische Maßnahmen zu ergreifen, sollte dies erforderlich sein", erklärte Außenminister Prinz Faisal bin Farhan.
In Kuwait traf ein Drohnenangriff am Donnerstagmorgen eine der größten Raffinerien des staatlichen Ölkonzerns und löste in einer ihrer Anlagen einen Brand aus. Wenig später wurde eine Anlage einer zweiten Raffinerie des staatlichen Konzerns ebenfalls durch einen Drohnenangriff in Brand gesetzt.
In Israel wurde Medienberichten zufolge die wichtigste Öl-Raffinerie des Landes, im nördlichen Haifa, infolge eines Angriffs mit iranischen Raketen getroffen. Über der Anlage in der Hafenstadt stieg dicker dunkler Rauch auf, wie Bilder zeigten, die von dem Sender Kan 11 verbreitet wurden. Im Onlinedienst X schrieb der Sender, dass es aber keinen Anlass zur Sorge wegen eines möglichen Austritts gefährlicher Stoffe gebe.
Die Öl- und Gaspreise waren bereits wegen der Sperrung der Straße von Hormus im Zuge des Krieges in Nahost massiv angestiegen. Rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und LNG-Transports verläuft durch die Meerenge. Die gezielten Angriffe auf Energieanlagen sorgten nun für weitere Preissprünge. Regierungen und Staatschefs weltweit forderten ein Ende der Angriffe auf Energieanlagen.
A.Agostinelli--CPN