-
Merz wirbt in Südkorea für verlässliche bilaterale Partnerschaft
-
G20-Außenminister beraten über Kriege im Iran und in der Ukraine
-
"Star Trek"- und "X-Men"-Star Patrick Stewart mit 86 Jahren gestorben
-
Lagarde tritt im Februar als EZB-Chefin zurück - rechtzeitig zur Frankreich-Wahl
-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Fernverkehr im Oktober bei nur 51,5 Prozent
Die Pünktlichkeit im Fernverkehr der Deutschen Bahn hat im Oktober einen weiteren Tiefpunkt erreicht. Nur 51,5 Prozent der Züge hatten weniger als sechs Minuten Verspätung, wie die Deutsche Bahn am Montag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" bestätigte. Gründe sind demnach der schlechte Zustand der Schieneninfrastruktur und die daraus resultierenden vielen Baustellen.
Hinzu seien kurzfristige Störungen an Weichen oder Oberleitungen gekommen sowie externe Faktoren wie etwa Unwetter. "Zugstau strahlt schnell auf das gesamte Netz aus und belastet die Pünktlichkeit bundesweit", zitierte die Zeitung einen Sprecher der DB.
Der "Süddeutschen Zeitung" lagen auch Pünktlichkeitswerte für jeden einzelnen Tag des Monats vor. An Wochenenden liegt die Pünktlichkeit demnach regelmäßig zehn bis 15 Prozentpunkte über den Werten der Werktage - am 11. und 12. Oktober beispielsweise bei 61,2 und 62,9 Prozent. Es gab demnach allerdings auch "dramatische Ausreißer nach unten". Am 23. und 24. Oktober lag die Pünktlichkeit im Fernverkehr demnach nur bei etwas mehr als 37 Prozent.
Bereits im September hatte die Pünktlichkeit im Fernverkehr einen Tiefpunkt erreicht - nur 55,3 Prozent der Züge hatten weniger als sechs Minuten Verspätung. Das war der schlechteste Wert seit Juni 2024. Die Zielsetzung für das Gesamtjahr 2025, eine Pünktlichkeitsquote zwischen 65 und 70 Prozent, werde voraussichtlich nicht mehr zu erreichen sein, hatte die Bahn dazu Anfang Oktober erklärt.
Im ersten Halbjahr waren immerhin noch 63,4 Prozent der Züge pünktlich. Zum Sommer hin sank die Quote aber von Monat zu Monat. Seit Juni liegt sie unter 60 Prozent.
Der ehemalige Bahn-Chef Richard Lutz hatte auf Basis der Halbjahresbilanz noch am Pünktlichkeitsziel für das Gesamtjahr 2025 festgehalten. Lutz wurde inzwischen entlassen, Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) kassierte auch die mittelfristigen Pünktlichkeitsziele der Bahn ein - sie seien nicht zu erreichen. Laut Schnieders Bahn-Strategie werden voraussichtlich erst ab 2029 wieder mindestens 70 Prozent der Züge im Fernverkehr pünktlich sein.
A.Agostinelli--CPN