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Zahl der Photovoltaikanlagen in Deutschland steigt auf 4,2 Millionen
Die Zahl der in Deutschland installierten Photovoltaikanlagen ist deutlich gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, gab es im März dieses Jahres hierzulande gut 4,2 Millionen solcher Solaranlagen auf Grundstücken oder Dächern. Dies ist demnach ein Plus von 23,7 Prozent im Vergleich zum März 2024, als es in Deutschland noch rund 3,4 Millionen Photovoltaikanlagen gegeben hatte.
Einen erheblichen Anstieg gab es laut Bundesamt auch bei der installierten Leistung: Sie legte im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 21,9 Prozent auf rund 98.300 Megawatt zu.
Für die Statistik erfasst werden alle Photovoltaikanlagen, die in die Netze der öffentlichen Versorgung einspeisen und über einen Stromzähler für die eingespeiste Menge verfügen. Kleinere Anlagen, wie etwa sogenannte Balkonkraftwerke, fallen laut Bundesamt "in der Regel nicht darunter".
2024 wurden durch den Betrieb von Photovoltaikanlagen rund 59,5 Millionen Megawattstunden Strom ins Netz eingespeist. Damit entfielen 13,8 Prozent der gesamten inländischen Stromproduktion auf Photovoltaik - laut Bundesamt "ein neuer Höchstwert".
Die weitere Entwicklung bei der Zahl der installierten Anlagen ist indes ungewiss. Das Bundesamt verwies darauf, dass die Importe von Photovoltaikanlagen in den ersten vier Monaten des Jahres 2025 "stark zurückgegangen" seien. Von Januar bis April sank der Wert der eingeführten Solarzellen und Solarmodule gegenüber dem Vorjahreszeitraum demnach um 21,5 Prozent auf gut 402 Millionen Euro. Wichtigstes Herkunftsland für Photovoltaikanlagen ist China; 2024 kamen 85,8 Prozent der nach Deutschland eingeführten Anlagen von dort.
M.P.Jacobs--CPN