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Tesla kämpft weiter mit einbrechendem Absatz
Der US-Elektroautobauer Tesla hat weiter mit einbrechenden Verkäufen zu kämpfen. Der weltweite Absatz sank zwischen April und Juni um 13,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie der Konzern von Tech-Milliardär Elon Musk am Mittwoch mitteilte. Bis Ende Juni lieferte Tesla 384.122 Fahrzeuge aus. Im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres waren es noch 443.956.
Bereits in den ersten drei Monaten des Jahres war der Tesla-Absatz weltweit um 13 Prozent zurückgegangen. In Deutschland und der EU ist der Effekt noch deutlich stärker. Wie der europäische Herstellerverband Acea vor einer Woche mitgeteilt hatte, brachen die Tesla-Verkäufe in der EU bis Ende Mai um 45,2 Prozent ein.
Tesla verweist auf eine geringere Produktion wegen der Umstellung auf sein neues Modell Y. Der E-Auto-Pionier leidet unter der Konkurrenz, die mittlerweile bei der Technologie aufgeholt hat.
Experten sehen zudem einen schweren Imageschaden durch Musks vorübergehende Beraterfunktion für US-Präsident Donald Trump. Er hatte bis Ende Mai in Trumps Auftrag Kürzungen im Staatsapparat sowie Stellenstreichungen veranlasst, zog sich dann aber zurück. Zudem unterstützte Musk die AfD und andere Rechtsaußen-Parteien in Europa. In den USA und in Europa wurden deshalb Teslas in Brand gesetzt und Tesla-Autohäuser und -Ladestationen angegriffen.
S.F.Lacroix--CPN