-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
Erzeugerpreise gewerblicher Produkte auch im Februar stark gestiegen
Die hohen Energiepreise haben auch im Februar dafür gesorgt, dass die Herstellung gewerblicher Produkte sich stark verteuert hat. Die Erzeugerpreise legten im Vorjahresvergleich um 25,9 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Besonders hoch war der Anstieg demnach bei Metallen, Düngemitteln, Papier und Pappe und auch bei Butter und Pflanzenöl.
Die Energiepreise lagen im Februar im Durchschnitt 68,0 Prozent höher als im Vorjahresmonat, wie das Statistikamt ausführte. Den höchsten Einfluss auf die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr hatte demnach Erdgas mit einem Plus gegenüber Februar 2021 von 125,4 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise demnach nur rund zwölf Prozent höher als im Februar vor einem Jahr.
Vorleistungsgüter waren den Angaben zufolge 21 Prozent teurer - dazu gehören etwa Roheisen und Stahl oder Aluminium. Düngemittel waren fast 72 Prozent teurer als vor einem Jahr, Papier und Pappe 44,5 Prozent. Zeitungsdruckpapier verteuerte sich um fast 81 Prozent, Wellpapier und Wellpappe zum Verpacken um rund 40 Prozent.
Bei den Verbrauchsgütern stiegen die Preise im Schnitt um 7,5 Prozent - bei einzelnen Produkten war der Anstieg aber heftig: Der Preis für Butter stieg um fast 65 Prozent, der für Pflanzenöl um rund 50 Prozent. Rindfleisch war um rund ein Viertel teurer, Kaffee rund 17 Prozent.
Die Preise für Gebrauchsgüter - dazu gehören etwa Möbel - stiegen um 6,7 Prozent im Vergleich zum Februar 2021. Investitionsgüter wie Maschinen und Autoteile kosteten im Schnitt 5,5 Prozent mehr - das war der höchste Anstieg seit Oktober 1982, wie das Statistikamt hervorhob.
H.Meyer--CPN