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Ifo-Institut: Einstellungsbereitschaft der Unternehmen gesunken
Die Unternehmen in Deutschland werden bei der Einstellung von Personal zurückhaltender. Grund dafür seien "weniger Neuaufträge und steigende Unsicherheit" unter den Firmen, wie das Münchner Ifo-Institut am Dienstag mitteilte. Demnach sank das Beschäftigungsbarometer des Instituts im Mai auf 98,3 Punkte, nach 100,2 Punkten im April. Zwischen den Branchen gibt es teils deutliche Unterschiede.
So veränderte sich die Lage in der Industrie und im Bau kaum, die Pläne für Entlassungen und Neueinstellungen hielten sich zuletzt die Waage. Im Dienstleistungsbereich gab es hingegen einen "deutlichen Dämpfer". Im IT-Bereich soll weiter eingestellt werden, im Grundstücks- und Wohnungswesen denken die Unternehmen über Entlassungen nach. Im Handel sank die Einstellungsbereitschaft auf den niedrigsten Wert seit März 2021.
Auch der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit sank zuletzt weiter: Demnach ging die gemeldete Nachfrage nach Arbeitskräften im Mai um zwei Punkte auf 122 Zähler zurück. Damit geht die Nachfrage laut der Bundesagentur seit einem Jahr stetig zurück, der Abstand zum Vorjahresmonat betrug zuletzt 17 Punkte.
Besonders stark sank die Nachfrage im Jahresvergleich zuletzt in der Information und Kommunikation, im Gastgewerbe und in der Land- und Forstwirtschaft.
Ch.Lefebvre--CPN