-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
-
Chemie-Industie: Evonik lehnt Übernahmeangebot von BASF ab
-
Friedenspflicht in Metall- und Elektroindustrie endet - Warnstreiks ab Sonntag
-
Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
-
Airline: Bei Bolsonaro-Flucht verwendetes Flugzeug wurde aus den USA bezahlt
-
Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
Schulze fordert weltweit besseren Zugang für Frauen zu Hygieneprodukten
Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) hat einen besseren Zugang für Frauen zu Hygieneprodukten gefordert. Betroffen seien weltweit mehr als 600 Millionen Mädchen und Frauen, erklärte Schulze am Sonntag in Berlin. Sie könnten daher in vielen Ländern während ihrer Periode oft nicht am Schul-oder Arbeitsalltag teilnehmen, kritisierte die Ministerin anlässlich des Welttags der Menstruationshygiene.
Viele Betroffene "haben keinen Zugang zu Hygieneprodukten, ihnen fehlen Sanitäranlagen und manchmal sogar die Möglichkeit zum Händewaschen", erklärte Schulze. Häufig würden die Frauen und Mädchen zudem "wegen ihrer Menstruation stigmatisiert, benachteiligt und mancherorts sogar isoliert". Dies sei "ungerecht, ungesund und auch unproduktiv".
Schulze hob hervor, ein Abbau solcher Barrieren sei "ein Kernelement meiner feministischen Entwicklungspolitik, damit Mädchen und Frauen ein gleichberechtigtes Leben führen und ihre Potentiale voll entfalten können".
Das Entwicklungsministerium verwies auf von Deutschland unterstützte Kampagnen in Jordanien, Kolumbien, Pakistan und Uganda. Dort seien an Schulen, Gesundheitseinrichtungen und religiösen Orten Toiletten für eine Million Mädchen und Frauen gebaut worden. Zudem würden im Rahmen des Programms "Sanitation for Millions" Wissen für einen gesunden und sicheren Umgang mit der Periode vermittelt und die Enttabuisierung dieses Themas gefördert. Weitere Programme gibt es demnach in Südostasien, etwa in den Philippinen.
A.Levy--CPN