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Bundesgerichtshof verhandelt über Freisprüche von VW-Managern in Untreue-Prozess
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Dienstag (10.00 Uhr) in Leipzig über die Freisprüche von vier früheren Vorständen bei Volkswagen in einem Untreue-Prozess. Die Anklage hatte ihnen vorgeworfen, jahrelang eine überhöhte Bezahlung von einflussreichen Betriebsräten geduldet zu haben. Das Landgericht Braunschweig entschied im September 2021, dass die Angeklagten irrtümlich davon ausgegangen seien, keine Pflichten zu verletzen. (Az. 6 StR 133/22)
Sie hätten nicht den Vorsatz gehabt, dem Unternehmen Schaden zuzufügen. Die Staatsanwaltschaft wendet sich nun vor dem BGH gegen die Freisprüche. Dieser überprüft das Braunschweiger Urteil auf Rechtsfehler. Die Anklage hatte argumentiert, dass VW ein Schaden von mehr als fünf Millionen Euro entstanden sei.
A.Agostinelli--CPN