-
"Augsburger Allgemeine": Audi-Aufsichtsrat tagt zu Döllner-Auftritt mit Trump
-
Lagarde-Rücktritt: EZB-Chefin will sich künftig nicht nur zur Geldpolitik äußern
-
Social-Media-Verbot: EU-Kommission bremst nationale Alleingänge aus
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe im November stark gesunken
Der Auftragseingang im verarbeitenden Gewerbe ist im November stark gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte, gingen die Aufträge im Vergleich zum Vormonat Oktober um 5,3 Prozent zurück. Insbesondere der Anteil der Großaufträge fiel laut Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) "stark unterdurchschnittlich" aus. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag sprach von einem "herben Rückschlag für die deutsche Wirtschaft".
Im Vormonat Oktober hatte ein starkes Auftragsplus aus dem Ausland noch für eine leichte Zunahme der Bestellungen bei deutschen Unternehmen gesorgt. Die Auslandsnachfrage ging im November dann jedoch den Statistikern zufolge stark zurück. Aus den Ländern des Euroraums wurde 10,3 Prozent und von Drittstaaten 6,8 Prozent weniger bestellt. Die Nachfrage im Inland verringerte sich demnach leicht um 1,1 Prozent.
"Damit setzt sich der seit Februar letzten Jahres zu beobachtende Abwärtstrend wieder verstärkt fort, nachdem es im Oktober zu einer kurzen Stabilisierung gekommen war", erklärte das BMWK. Im Detail gehe dies vor allem auf ausbleibende Großaufträge im sonstigen Fahrzeugbau zurück: Das Auftragsvolumen bei Schienen-, Luft- oder Raumfahrzeugen sei um 40,9 Prozent eingebrochen, die Bestellungen aus dem Euroraum sogar um 69,1 Prozent.
Auch bei der Nachfrage nach deutschen Metallerzeugnissen und im Maschinenbau gab es laut Ministerium deutliche Rückgänge. Leichte Zunahmen verzeichnete die Auto- und die Chemieindustrie. Spürbar mehr Aufträge (8,2 Prozent) gab es für Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse.
Der Auftragsbestand in der Industrie sei "nach wie vor hoch, was die Produktion am aktuellen Rand stützt", erklärte das Wirtschaftsministerium. "Die Auftragsdaten zeigen aber, dass die Industrie einen schwierigen Winter durchläuft, auch wenn sich die Geschäftserwartungen der Unternehmen zuletzt verbessert haben."
"Die stark gesunkenen Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind ein herber Rückschlag für die deutsche Wirtschaft", erklärte Jupp Zenzen vom DIHK. "Gefüllte Auftragsbücher waren viele Monate ein Lichtblick für viele Unternehmen. Diese Polster schmelzen nun immer mehr weg. Eine Winterrezession rückt damit näher."
M.Anderson--CPN