-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
-
Kein "Freund" für Kinder: New York verbietet Minderjährigen Nutzung von KI-Begleitern
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
17 Dax-Konzerne wollen Aktionärstreffen auch 2023 digital abhalten
Die während der Corona-Pandemie geschaffene Möglichkeit, Hauptversammlungen digital abzuhalten, wollen auch in diesem Jahr 17 der 40 Konzerne im Deutschen Aktienindex (Dax) nutzen. In einer Umfrage des "Handelsblatts" gaben nur sieben Unternehmen an, sie wollten ihre Aktionärstreffen wieder in Präsenz ausrichten. Zehn Unternehmen sind demnach noch unentschieden; sechs antworteten nicht auf Anfrage der Zeitung.
Das virtuelle Format habe den Vorteil einer höheren Reichweite, erklärte BMW gegenüber der Zeitung. Beiersdorf und Continental halten demnach eine virtuelle Versammlung ihrer Anteilseignerinnen und -eigner vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung für zeitgemäßer. Der Gesundheitskonzern Fresenius bezeichnete die Form als "ökologisch nachhaltiger". Siemens Energy nannte die größere Planungssicherheit als Vorteil.
Mehrere Konzerne gaben an, sie könnten durch digitale Hauptversammlungen Geld sparen, weil sie etwa keine großen Hallen mehr anmieten müssen. Beiersdorf sieht Einsparungen im "sechsstelligen Bereich", der Chiphersteller Infineon spricht von "einigen hunderttausend Euro". Der Spezialchemiekonzern Covestro, Eon und Siemens Energy geben an, dass die virtuelle Alternative nur halb so viel kostet wie die Präsenzveranstaltung, Fresenius beziffert die Ersparnis auf ein Viertel.
Für Aktionärstreffen in Präsenz entschieden sich laut "Handelsblatt"-Umfrage bislang Airbus, BASF, die Deutsche Telekom, Henkel, Porsche, der Testtechnologie-Anbieter Qiagen und der Duft- und Aromahersteller Symrise. BASF begründete dies mit dem "unmittelbaren Austausch mit Aktionären". Symrise nannte die virtuelle Veranstaltung "zu komplex in der Umsetzung". Porsche will das Unternehmen mit der Präsenzveranstaltung "greifbar machen".
Aktionärstreffen fanden bis Ausbruch der Pandemie immer in Präsenz statt, coronabedingt ermöglichte die Politik aber rein digitale Treffen. Im vergangenen Sommer änderte der Bundestag dann das Aktiengesetz so, dass Aktionärstreffen auch weiterhin digital abgehalten werden können.
Die Verlegung der Treffen ins Internet ist bei Anlegerinnen und Anlegern umstritten. Manche befürchten eine Beschneidung ihres Rede- und Fragerechts.
Y.Ponomarenko--CPN