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Habeck tritt erwarteten Vorwürfen gegen seine Doktorarbeit entgegen
Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck ist seinen Worten nach erwartenden öffentlichen Vorwürfen gegen seine Doktorarbeit entgegengetreten. Er habe diese prüfen lassen, nachdem ihm die Vorwürfe bekannt geworden seien, teilte Habeck am Montag unter anderem in den Internetdiensten Instagram, Youtube und X mit. "Das Ergebnis: Die Ombudsstelle der Universität Hamburg hat die Vorwürfe entkräftet und bestätigt, dass kein wissenschaftliches Fehlverhalten vorliegt", schrieb er auf X dazu weiter.
Zudem habe er den Präsidenten der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, um eine Einschätzung gebeten. "Auch er hat keine Zweifel an der Eigenständigkeit der wissenschaftlichen Arbeit", teilte Habeck weiter mit. Bei den Anschuldigungen, die demnach auf den Plagiatsjäger Stefan Weber zurückgehen, gehe es nicht um Textplagiate, sondern um Ungenauigkeiten in den Fußnoten. Auch gegen die Doktorarbeit seiner Frau will Weber Habeck zufolge Vorwürfe erheben.
Habeck hat nach eigenen Angaben vor rund 25 Jahren in Hamburg promoviert. Auch die Grünen-Pressestelle wies auf die Vorwürfe sowie deren Entkräftung hin. Die Universität Hamburg habe "die Eigenständigkeit der Forschungsleistung" Habecks bestätigt, hieß es auch dort. Allerdings habe die Universität ihm empfohlen, einzelne Zitate und Fußnoten der Dissertation mit Blick auf heute geltende Zitationsregeln zu überarbeiten. Zudem habe Weber nachträglich noch einige weitere Fußnoten beanstandet, um deren Prüfung der Grünen-Politiker nun ebenfalls gebeten habe.
X.Cheung--CPN