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Taiwans Chip-Hersteller TSMC steigert Umsatz 2024 um ein Drittel
Der taiwanische Chiphersteller TSMC hat seinen Jahresumsatz im vergangenen Jahr um gut ein Drittel gesteigert. Mit 2,9 Billionen Taiwan-Dollar (85,4 Milliarden Euro) Umsatz übertraf der Konzern seine Prognose, wie er am Freitag in Taipeh mitteilte. Hintergrund ist vor allem die Nachfrage nach hochleistungsfähigen Halbleitern für Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI).
TSMC produziert Halbleiter für zahlreiche große Technologieunternehmen. Auch bei der Herstellung hochmoderner Computerchips, die für komplexe KI-Anwendungen benötigt werden, stehen die Taiwaner mit an der Spitze. Allerdings hat der Konzern mit den geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China zu kämpfen.
Der Hauptsitz von TSMC und der Großteil seiner Fabriken befinden sich in Taiwan. Die Insel wird von China als Teil seines Territoriums beansprucht. In den vergangenen Jahren hatte Peking den militärischen und politischen Druck auf Taiwan enorm verstärkt. Um die Bedenken von Anlegern und Kunden zu zerstreuen, baut TSMC im Rahmen einer Strategie der geografischen Diversifizierung neue Fabriken im Ausland, etwa in den USA, Japan und Deutschland.
P.Kolisnyk--CPN