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US-Behörden: An Ostküste gesichtete Drohnen völlig ungefährlich
Die an der Ostküste der USA seit einiger Zeit gesichteten Drohnen sind nach Angaben der US-Behörden völlig ungefährlich. Es seien "keine Anomalien" festgestellt worden, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung der Ministerien für Heimatschutz und Verteidigung, der US-Bundespolizei FBI sowie der Bundesluftfahrtbehörde (FAA). "Wir gehen davon aus, dass die bisherigen Aktivitäten über dem zivilen Luftraum von New Jersey oder anderen Staaten im Nordosten kein Risiko für die nationale oder öffentliche Sicherheit darstellen."
Die technischen Daten und die Hinweise besorgter Bürger seien überprüft worden, hieß es weiter. Bei den gemeldeten Sichtungen seien verschiedene Flugobjekte bemerkt worden: legale kommerzielle Drohnen, Hobby-Drohnen sowie Drohnen der Strafverfolgungsbehörden. Teils seien aber auch Sterne, Hubschrauber und bemannte Flugobjekte fälschlich als Drohnen wahrgenommen worden.
Die gehäuft auftretenden Drohnen hatten in den vergangenen Wochen in den Bundesstaaten New York und New Jersey unter Anwohnern für Beunruhigung gesorgt. Aufnahmen der Flugobjekte mit blinkenden Lichtern wurden in den Onlinenetzwerken veröffentlicht. Dabei äußerten Nutzer den Verdacht, es könne sich um eine Bedrohung aus dem Ausland handeln oder um Dinge, welche die US-Regierung verschleiern wolle.
Die US-Behörden brauchten relativ lange, um sich zu dem Drohnen-Phänomen zu äußern und die Lage einzuschätzen. Der designierte US-Präsident Donald Trump heizte die Spekulationen an, indem er sagte, die Regierung von Amtsinhaber Joe Biden "weiß, was vor sich geht". Der scheidende Amtsinhaber wies dies als Unterstellung zurück.
M.Davis--CPN