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KI-Boom: Taiwanischer Chipherstelller TSMC steigert Gewinn deutlich
Der taiwanische Chiphersteller TSMC hat seinen Gewinn im zweiten Quartal vor dem Hintergrund der Nachfrage nach hochleistungsfähigen Halbleitern für Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) stark gesteigert. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 36 Prozent auf 247,8 Milliarden Neue Taiwan-Dollar (6,95 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte demnach um 32 Prozent auf umgerechnet 19,05 Milliarden Euro zu.
TSMC produziert Halbleiter für zahlreiche große Technologieunternehmen. Auch bei der Herstellung hochmoderner Computerchips, die für komplexe KI-Anwendungen benötigt werden, stehen die Taiwaner mit an der Spitze. Anfang Juli überschritt der sowohl in Taiwan als auch in New York notierte Konzern kurzzeitig die Marke von einer Billion Dollar Marktkapitalisierung und löste damit Tesla als siebtwertvollstes Unternehmen der Welt ab.
Der Hauptsitz von TSMC und der Großteil seiner Fabriken befinden sich in Taiwan. Die Insel wird von China als Teil seines Territoriums beansprucht. In den vergangenen Jahren hatte Peking den militärischen und politischen Druck auf Taiwan enorm verstärkt. Um die Bedenken von Anlegern und Kunden zu zerstreuen, baut TSMC im Rahmen einer Strategie der geografischen Diversifizierung neue Fabriken im Ausland, etwa in den USA, Japan und Deutschland.
A.Zimmermann--CPN