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Letzte Nachrichten
Wintersturm bringt Wahlkampf-Endspurt in Iowa durcheinander
Ein heftiger Wintersturm hat wenige Tage vor Beginn der Präsidentschaftsvorwahlen der US-Republikaner im Bundesstaat Iowa den Wahlkampf-Endspurt der Bewerber durcheinander gebracht. Der klar favorisierte Ex-Präsident Donald Trump musste angesichts von hohem Schnee, heftigen Winden und klirrender Kälte mehrere für Samstag geplante Veranstaltungen in dem Bundesstaat im Mittleren Westen absagen.
Inflation in Russland schwächt sich leicht ab
Nach einem monatelangen Anstieg hat sich die Inflation in Russland nach offiziellen Angaben überraschend abgeschwächt. Die jährliche Teuerungsrate lag im Dezember bei 7,4 Prozent, wie die russische Statistikbehörde Rosstat am Freitag mitteilte. Damit liegt die Inflation aber weiterhin über dem von den Behörden ausgegebenen Zielwert von vier Prozent.
GDL zieht nach Streik positive Bilanz - und droht mit weiterem Arbeitskampf
Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach dem Ende ihres dreitägigen Bahnstreiks eine positive Bilanz gezogen und zugleich mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen gedroht. "Es wird Zeit, dass die Deutsche Bahn sich bewegt, sonst verliert sie auch hier den Anschluss", erklärte der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky am Freitagabend mit Blick auf Zugeständnisse anderer Bahn-Unternehmen. Die Gewerkschaft forderte die Deutsche Bahn auf, "mit substanziellen Angeboten" an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
US-Großbank Citigroup will bis 2026 tausende Stellen streichen
Die US-Großbank Citigroup will tausende Stellen abbauen. Noch in diesem Jahr soll sich die Zahl der Beschäftigten um 7000 reduzieren, bis 2026 um weitere 13.000, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Citigroup-Chefin Jane Fraser hatte im September die weitreichendsten strukturellen Änderungen "seit fast 20 Jahren" angekündigt.
UNO: 2024 könnte noch heißer werden als Rekordjahr 2023
2023 war das heißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, doch dieses Jahr könnte noch heißer werden: Im vergangenen Jahr habe jeder Monat zwischen Juni und Dezember neue Temperaturrekorde aufgestellt und dieses Muster dürfte sich wegen des Wetterphänomens El Niño fortsetzen, warnte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) am Freitag in ihrem Bericht zu den Temperaturen im Jahr 2023.
Lidl wehrt sich gegen Produktvergleiche des Konkurrenten Leclerc
Im Wettbewerb um Supermarktkunden wird in Frankreich der Ton rauer. Der deutsche Lebensmitteldiscounter Lidl wirft dem französischen Marktführer Leclerc in einer am Freitag im Internet gestarteten Kampagne unlautere Werbemethoden vor. In einem eigens dafür produzierten Werbespot heißt es, Leclerc vergleiche in seiner eigenen Werbung Produkte unterschiedlicher Preis- und Qualitätsklassen.
Studie: Kinder aus ärmeren Familien profitieren von Kita - gehen aber seltener hin
Kinder aus ärmeren Familien profitieren überdurchschnittlich stark von der Förderung in einer Kita - besuchen sie aber seltener. Dies geht aus einer Studie des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe in Bamberg hervor, über die das Magazin "Spiegel" am Freitag berichtete. Für Kinder aus Familien mit einem hohen Status leistet die Fremdbetreuung hingegen einen ähnlichen Beitrag zur Kompetenzentwicklung wie die Betreuung zu Hause – in Mathematik fallen die Effekte sogar leicht negativ aus.
EU arbeitet "mit Hochdruck" an Marinemission für das Rote Meer
Die Europäische Union will in Kürze eine Marinemission zur Sicherung der Schifffahrt im Roten Meer auf den Weg bringen. Nach übereinstimmenden Diplomatenangaben vom Freitag werden Vertreter der Mitgliedsländer am Dienstag in Brüssel erstmals über das Mandat beraten. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) sagte, die EU arbeite "mit Hochdruck" an den Plänen.
Decathlon übernimmt deutschen Outdoor-Händler Bergfreunde
Der führende französische Sportartikelhändler Decathlon hat den deutschen Outdoor-Ausrüster Bergfeunde übernommen. Décathlon wolle auf diese Weise neue Kunden im hochwertigen Outdoor-Bereich gewinnen, teilte das Unternehmen am Freitag in Paris mit. Eine Summe für die Übernahme wurde nicht genannt.
US-Großbank Citigroup will mittelfristig 20.000 Stellen streichen
Die US-Großbank Citigroup will mittelfristig 20.000 Stellen streichen. Das geht aus Unterlagen hervor, die am Freitag zusammen mit den Geschäftszahlen für das vierte Quartal veröffentlicht wurden. 2026 will Citigroup demnach nur noch 180.000 Menschen beschäftigen.
Spanien nimmt Klima-Aktivisten wegen Protesten in Museen fest
Die spanische Polizei hat 22 Umweltaktivisten wegen Protesten in Museen und andernorts festgenommen. Dabei handelt es sich um Mitglieder der Gruppe Futuro Vegetal, die im November 2022 eine Protestaktion im Prado in Madrid veranstaltet hatte, wie ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte. Bei der Aktion hatten sich zwei Mitglieder der Gruppe an die Rahmen zweier weltberühmter Bilder des spanischen Meisters Goya geklebt.
Feuerwehr befreit in Stuttgart vor Kälte zitternden Hund aus verschlossenem Auto
Die Feuerwehr hat in Stuttgart am Freitag einen vor Kälte zitternden Hund aus einem abgeschlossenen Auto befreit. Das Tier wurde erst einer Tierarztpraxis und dann dem Tiernotdienst übergeben, wie die Feuerwehr mitteilte. Demnach alarmierten Passanten die Einsatzkräfte am Morgen, weil die Bulldogge bei Minustemperaturen in einem Kofferraum ausharrte.
Viele Unfälle durch gefrierenden Regen - Radfahrer in Dortmund stirbt nach Sturz
Gefrierender Sprühregen und Glatteis haben in Teilen Deutschlands zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen geführt. Insbesondere aus Nordrhein-Westfalen meldete die Polizei in der Zeit von Donnerstagabend bis Freitagmorgen zahlreiche Zwischenfälle. In Dortmund starb am Freitag ein 55-jähriger Radfahrer nach einem Sturz auf einer vereisten Straßen. Bei Prinzhöfte in Niedersachsen wurde ebenfalls am Freitag ein Autofahrer tödlich verletzt, als er bei Glatteis von einer Bundesstraße abkam und gegen Bäume prallte.
Mindestlohn in Spanien steigt um fünf Prozent
Der Mindestlohn in Spanien steigt um fünf Prozent. Die Regierung in Madrid verkündigte diesen Schritt am Freitag gegen den Widerstand der Arbeitgeberverbände. Es profitieren demnach rund 2,5 Millionen Angestellte. Für Vollzeitbeschäftigte liegt das Mindestmonatsgehalt nun rückwirkend ab dem 1. Januar bei 1134 Euro brutto.
Urteil: Keine Mitbestimmung bei Handyverbot am Arbeitsplatz
Bei der Frage eines Handyverbots am Arbeitsplatz hat der Betriebsrat kein Mitbestimmungsrecht. Das hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss entschieden. Ob ein solches Verbot überhaupt zulässig ist, ließen die Richter dabei aber ausdrücklich offen. (Az.: 1 ABR 24/22)
Hochwasserlage entspannt sich immer weiter: Landkreis hebt Katastrophenfall auf
Die Lage in den Hochwassergebieten in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen entspannt sich immer weiter. Im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt wollten die Behörden den vor zwei Wochen ausgerufenen Katastrophenfall nach eigenen Angaben am Freitag um 18.00 Uhr wieder aufheben. "Eine akute Gefahr für die Bevölkerung ist derzeit nicht mehr gegeben", erklärte Landrat André Schröder (CDU) in Sangerhausen. Sandsäcke blieben aber vorerst weiter "an Ort und Stelle".
Auswertung von Abrechnungsdienstleister: Deutsche drehen Heizung wieder höher
Die Deutschen drehen die Thermostate ihrer Heizungen wieder höher als im Vorjahr. Der Verbrauch an Heizenergie lag von September bis Dezember neun Prozent über dem Vorjahreszeitraum, wie der Abrechnungsdienstleister Ista am Freitag mitteilte. Das Unternehmen wertet monatlich die Verbrauchsdaten von rund 350.000 Haushalten aus und gleicht sie mit Daten des Deutschen Wetterdienstes ab - erstellt also einen witterungsbereinigten Verbrauch.
Inflation in Argentinien im Jahr 2023 bei 211,4 Prozent
Die Verbraucherpreise in Argentinien sind über das gesamte vergangene Jahr gesehen um 211,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Statistikinstitut in Buenos Aires meldete am Donnerstag eine Inflationsrate im Dezember von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Argentiniens neuer Präsident Javier Milei verbuchte dies als Erfolg - denn das Land sei im Dezember eigentlich auf 45 Prozent Inflation zugesteuert.
Autovermieter Hertz verkauft ein Drittel seiner E-Autos wegen fehlender Nachfrage
Der US-Autovermieter Hertz will wegen fehlender Nachfrage rund ein Drittel seiner weltweiten E-Autoflotte verkaufen und sich stattdessen mehr Verbrenner zulegen. Dies werde Angebot und erwartete Nachfrage besser ins Gleichgewicht bringen, erklärte das Unternehmen aus Estero im Bundesstaat Florida am Donnerstag. Auch seien die Instandhaltungskosten für E-Autos verhältnismäßig hoch. Dennoch wolle Hertz im Grundsatz an seiner E-Strategie festhalten.
Insolvenzen im Dezember weiter stark gestiegen
Die Zahl der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen hat auch im Dezember stark zugenommen. Die bei den Amtsgerichten beantragten Insolvenzen nahmen um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag auf Grundlage vorläufiger Ergebnisse mitteilte. Seit Juni 2023 nehmen die Insolvenzen demnach durchgängig zweistellig zu.
Ifo: Zuwandererkinder leiden in Schule stark unter leistungsschwachen Mitschülern
Die Leistungen von Zuwandererkindern leiden besonders, wenn viele leistungsschwache Mitschüler in einer Klasse sind. Zu diesem Ergebnis kommt nach Angaben vom Freitag eine Untersuchung des Ifo-Instituts in München und der italienischen Universität Mailand-Bicocca. Die Autorinnen empfehlen auf Grundlage der Ergebnisse eine stärkere Durchmischung von Schulklassen.
GDL beendet Streik bei Bahnunternehmen Transdev vorzeitig
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) beendet ihren Streik beim Bahnunternehmen Transdev vorzeitig. Transdev habe schriftlich versichert, über sämtliche Kernforderungen der aktuellen Tarifrunde "ernsthaft" zu verhandeln, erklärte GDL-Chef Claus Weselsky am Freitag. Daher werde der derzeit noch laufende Streik um 12.00 Uhr vorzeitig beendet. Der Streik bei der Deutschen Bahn läuft noch bis 18.00 Uhr.
Handel zwischen China und Russland 2023 auf Rekordwert angestiegen
Der Handel zwischen China und Russland ist im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert angestiegen. Die beiden Staaten tauschten 2023 inmitten des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Güter und Dienstleistungen im Wert von mehr als 240 Milliarden Dollar (rund 219 Milliarden Euro) aus, wie am Freitag aus Zahlen des chinesischen Zolls hervorging. Das war eine Zunahme um 26,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
TÜV soll Frauen in Brustimplantate-Skandal mehr als zehn Millionen Euro zahlen
Im Skandal um mangelhafte Brustimplantate des französischen Herstellers PIP hat ein Gericht den TÜV Rheinland zur Zahlung von mehr als zehn Millionen Euro Schadenersatz an hunderte betroffene Frauen verurteilt. Eine Zivilkammer des Gerichts in Nanterre nahe Paris urteilte am Donnerstag, dass das Prüfunternehmen 605 von 1319 Klägerinnen entschädigen muss. Die meisten der Frauen in diesem Verfahren kommen aus Großbritannien.
Airbus verkauft so viele Flugzeuge wie nie
Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat so viele Aufträge wie noch nie erhalten. Im vergangenen Jahr gingen bei Airbus Bestellungen für 2094 Flugzeuge ein - dies übertraf den bisherigen Rekord von 1503 Flugzeugbestellungen aus dem Jahr 2013. Zu dem Erfolg trugen die Beliebtheit der Kurzstreckenflugzeuge der A320-Familie und die A350-Langstreckenflugzeuge bei.
Londons Bürgermeister Khan: Neues Abkommen mit EU würde Wirtschaft ankurbeln
Vier Jahre nach dem Brexit hat sich Londons Bürgermeister Sadiq Khan für engere Beziehungen seines Landes zur Europäischen Union ausgesprochen. Ein neues Abkommen mit der EU würde "unsere Wirtschaft ankurbeln und den Lebensstandard der Briten erhöhen", erklärte der Labour-Politiker am Donnerstag laut einer von seinem Büro am Donnerstag vorab veröffentlichten Rede. Den Brexit bezeichnete Khan als "Schlüsselfaktor" für die Krise bei den "durch die Inflation verursachten Lebenshaltungskosten" im Vereinigten Königreich.
Inflation in USA steigt stärker als erwartet
Die Verbraucherpreise in den USA sind im Dezember stärker gestiegen als erwartet. Der Verbraucherpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,4 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Im Vormonat November hatte die Inflationsrate noch bei 3,1 Prozent gelegen. Marktbeobachter hatten mit einem leichten Anziehen der Inflation auf 3,2 Prozent gerechnet.
Polizisten retten in Thüringen 200 Schafe bei eisigem Wetter von Weide
Mit der Hilfe von Polizisten ist in Thüringen eine 200-köpfige Schafherde bei eiskaltem Wetter von einer Weide gerettet worden. Einer Aufforderung des Veterinäramts, seine Herde wegen der Lämmerzeit in einen Stall zu bringen, ignorierte ein Landwirt aus dem Landkreis Sömmerda zuvor, wie die Landespolizeiinspektion in Erfurt am Donnerstag berichtete.
Bauernproteste: Scholz meidet öffentlichen Auftritt - Ampel-Fraktionen laden zu Gespräch
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat angesichts der massiven Proteste von Landwirten mit Vertretern der Branche gesprochen. Einen Aufritt bei einer Kundgebung des brandenburgischen Landesbauernverbands in Cottbus am Donnerstag vermied er jedoch. Die Vorsitzenden der Ampel-Fraktionen luden Bauernvertreter für Montag zum Gespräch in den Bundestag.
Elvis-Auflauf auf Sydneys Hauptbahnhof: Fans des "King" pilgern zu Festival
Elvis lebt - zumindest in den Herzen seiner zahlreichen Fans. Das wurde am Donnerstag auf dem Hauptbahnhof der australischen Metropole Sydney deutlich. Dort versammelten sich hunderte Elvis-Imitatoren, um mit dem "Blue Suede Express", einem blau-silbernen Zug, in den rund 350 Kilometer entfernten ländlichen Ort Parkes zu fahren. Dort findet wie jedes Jahr ein Elvis-Festival mit rund 25.000 eingefleischten Fans des "King of Rock 'n' Roll" statt.
Rekordtempo bei Ausbau der Erneuerbaren weltweit - IEA: Reicht noch nicht
Das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien hat im vergangenen Jahr weltweit einen Rekordwert erreicht - angesichts des Klimawandels ist das laut der Internationalen Energieagentur (IEA) aber noch nicht genug. Demnach wurden 2023 neue Ökostromanlagen mit einer Leistung von rund 507 Gigawatt errichtet. Das sei ein Plus von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und soviel wie die aktuellen Ökoenergie-Kapazitäten in Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen.
Ausgesetztes Baby in Bielefeld: Polizei sucht weiter nach Mutter
Fünf Tage nach dem Fund eines ausgesetzten Babys in Bielefeld fehlt von der Mutter weiter jede Spur. Der Zustand des kleinen Mädchens sei stabil, es befinde sich weiterhin in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mit. Der Säugling war am Samstagmorgen auf einem Schulgelände gefunden worden.