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Letzte Nachrichten
Nobelpreisträgerin: Frauen werden die Herrschaft im Iran "zerschmettern"
Die islamische Herrschaft im Iran wird nach den Worten der iranischen Friedensnobelpreisträgerin und Frauenrechtlerin Narges Mohammadi von Frauen "zerschmettert" werden. "Frauen haben sich in einer Art und Weise gehen die Islamische Republik aufgelehnt, dass das Regime keine Kraft mehr hat, sie zu unterdrücken", sagte die Aktivistin am Samstag. Bei ihrer in Online-Medien verbreiteten Botschaft zum internationalen Tag der Frauenrechte trug die Aktivistin, die aus gesundheitlichen Gründe vorübergehend aus der Haft entlassen wurde, wie üblich nicht das im Iran für Frauen vorgeschriebene Kopftuch.
Forscher und Studenten protestieren in den USA gegen Trumps Kürzungen
In den USA haben landesweit Wissenschaftler gegen Kürzungen und Entlassungen durch die Regierung unter Präsident Donald Trump protestiert. Allein in Washington versammelten sich am Freitag mehr als 1000 Demonstranten. Auch in New York, Boston, Chicago oder Madison gingen Forscher, Doktoren, Studenten und Ingenieure auf die Straßen. Derweil kürzte die US-Regierung der renommierten New Yorker Columbia University wegen Antisemitismusvorwürfen die Zuschüsse um 400 Millionen Dollar.
"Krypto-Gipfel" im Weißen Haus: Trump bekräftigt Unterstützung für Branche
US-Präsident Donald Trump hat am Freitag führende Vertreter der Kryptowährungsbranche im Weißen Haus empfangen und dabei erneut seine Unterstützung für den Sektor bekräftigt. "Im vergangenen Jahr habe ich versprochen, Amerika zur Bitcoin-Supermacht der Welt und zur Krypto-Hauptstadt des Planeten zu machen, und wir werden historische Maßnahmen ergreifen, um dieses Versprechen einzulösen", sagte Trump vor den führenden Vertretern der Branche.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Weltkriegsbombe am Pariser Gare du Nord sorgt für stundenlanges Verkehrschaos
Eine in der Nähe des Pariser Bahnhofs Gare du Nord gefundene Weltkriegbombe hat am Freitag für ein riesiges Verkehrschaos in und um die französische Hauptstadt gesorgt. Der gesamte Bahnverkehr wurde am Morgen eingestellt und mehrere Autobahnabschnitte wurden gesperrt, nachdem bei Wartungsarbeiten in der Nacht eine 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden war. Erst am Nachmittag wurde die Bombe schließlich entschärft, ab dem Abend sollte der Verkehr langsam wieder anrollen.
US-Arbeitsmarkt: Weniger neue Stellen als erwartet im Februar
In den USA sind im Februar weniger Jobs geschaffen worden als erwartet. Im vergangenen Monat entstanden 151.000 Arbeitsplätze, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Das waren mehr als im Januar, als laut korrigierten Zahlen 121.000 neue Stellen geschaffen wurden, aber weniger als die 170.000 Jobs, mit denen Analysten laut der Website "Marketwatch" gerechnet hatten.
Warnstreik legt am Montag Flughäfen lahm: Verband rechnet mit 3400 ausfallenden Flügen
Vor der dritten Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen verstärkt Verdi den Druck auf die Arbeitgeber. Die Gewerkschaft rief die Beschäftigten an elf deutschen Flughäfen für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Die Flughafenbetreiber rechnen mit vielen gestrichenen Flügen, der Flughafen Berlin/Brandenburg stellt seinen Betrieb am Montag wegen des Warnstreiks sogar vollständig ein. Hunderttausende Fluggäste sind davon betroffen.
Königliche Playlist: Charles III. präsentiert seine Lieblingsmusik
König Charles III. gibt am kommenden Montag einen Einblick in seinen persönlichen Musikgeschmack. Am Tag des Commonwealth präsentiert der britische Monarch in Zusammenarbeit mit dem Apple-Konzern seine Lieblingsmusiker. Charles III. nahm die Sendung "Das Musikzimmer des Königs" für den Radiosender Apple Music 1 in seinem Büro im Buckingham Palace auf, wie Apple am Freitag mitteilte.
Steinmeier kritisiert vor Frauentag Rückschritte bei der Gleichberechtigung
Anlässlich des Internationalen Frauentags am Samstag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Rückschritte bei der Gleichberechtigung beklagt. "Gerade viele Männer, häufig auch junge Männer, suchen jetzt verstärkt Halt in traditionellen Rollenbildern", sagte Steinmeier am Freitag bei einer Rede in Schloss Bellevue. Mehrere Organisationen forderten ein Ende der Benachteiligung von Frauen in verschiedenen Bereichen in Deutschland und weltweit.
Flughafen Berlin/Brandenburg stellt Betrieb am Montag wegen Streiks komplett ein
Wegen des im Tarifstreit des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen angekündigten Warnstreiks stellt der Flughafen Berlin/Brandenburg am Montag seinen Betrieb vollständig ein. Sämtliche geplanten Abflüge und Ankünfte könnten wegen der Arbeitsniederlegungen nicht stattfinden, wie der Flughafen am Freitag in Schönefeld mitteilte. Fluggästen werde empfohlen, sich bei ihrer Fluggesellschaft oder ihrem Reiseveranstalter über Möglichkeiten zur Umbuchungen und alternative Reisemöglichkeiten zu informieren.
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Am Montag Warnstreik an deutschen Flughäfen
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Beschäftigten an elf deutschen Flughäfen für Montag zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Es werde "zu massiven Einschränkungen bei Abflügen und Ankünften bis hin zu Flugstreichungen kommen", kündigte die Gewerkschaft am Freitag in Berlin an. Am Freitag gab es bundesweit erneute Arbeitsniederlegungen unter anderem in Kitas und Krankenhäusern.
163 Liter pro Kopf: Kaffeekonsum der Deutschen 2024 leicht gesunken
Der Kaffeekonsum in Deutschland ist im vergangenen Jahr leicht gesunken: Pro Kopf tranken die Menschen hierzulande 163 Liter Kaffee, wie der Deutsche Kaffeeverband in Hamburg am Freitag mitteilte. In der Corona-Zeit mit Lockdowns und Homeoffice war der Kaffeekonsum auf 169 Liter pro Kopf gestiegen - seitdem geht er wieder etwas zurück. Stark gestiegen ist 2024 der Absatz von nachhaltig angebautem Kaffee.
Oberste Stufe von SpaceX-Riesenrakete Starship bei achtem Testflug erneut explodiert
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX von Elon Musk hat beim achten Testflug der Riesenrakete Starship am Donnerstag erneut einen Rückschlag erlitten. Die oberste Stufe der Rakete explodierte kurz nach dem Start vom Weltraumbahnhof Boca Chica im Bundesstaat Texas. SpaceX bezeichnete die Explosion in Musks Onlinedienst X als "ungeplante Zerlegung", einen Euphemismus, den das Unternehmen bereits beim vorherigen Teststart Mitte Januar verwendet hatte. Bei dem siebten Versuch war die oberste Raketenstufe ebenfalls explodiert.
Aufträge in der Industrie im Januar stark gesunken
Nach Großaufträgen im Dezember hat sich die Auftragslage für die deutsche Industrie im Januar stark verschlechtert. Die Aufträge im Verarbeitenden Gewerbe gingen im Vergleich zum Vormonat um sieben Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das sei auf deutliche Rückgänge in den Bereichen Maschinenbau und dem Sonstigen Fahrzeugbau, der Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge umfasst, zurückzuführen, wo im Dezember mehrere Großaufträge eingegangen waren.
"Streiktag der Frauenberufe": Warnstreiks im öffentlichen Dienst fortgesetzt
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind am Freitag im Bereich Gesundheit und Erziehung fortgesetzt worden. In zahlreichen Städten, wie beispielsweise Essen, blieben Kitas nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bis auf eine Notbetreuung geschlossen. In einer Vielzahl von Kliniken, darunter in Köln und Hamburg, legten Beschäftigte mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder. In zahlreichen Städten sind am Freitag außerdem begleitende Demonstrationen geplant.
Sozialverband VdK fordert paritätische Besetzung des neuen Kabinetts
Der Sozialverband VdK hat eine paritätische Besetzung des neuen Bundeskabinetts gefordert. "Gerade die Regierung muss ein Vorbild in Sachen Gleichstellung sein", erklärte Verbandspräsidentin Verena Bentele am Freitag anlässlich des Internationalen Frauentags am Samstag. "Immerhin vertritt sie auch Bürgerinnen, die über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen." Frauen seien aber in Politik und Wirtschaft noch immer "deutlich unterrepräsentiert".
Chinesische Exporte wachsen zu Jahresbeginn langsamer als erwartet
China hat in den ersten beiden Monaten des Jahres weniger Waren exportiert als erwartet. Die Ausfuhren des Landes wuchsen im Januar und Februar nach Angaben des chinesischen Zolls vom Freitag um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte ein Wachstum von 5,9 Prozent vorausgesagt.
Handelsstreit: Chinesischer Außenminister droht USA mit "entschiedener" Antwort
Der chinesische Außenminister Wang Yi hat die Außen- und Handelspolitik der USA kritisiert und mit "entschiedenen" Gegenmaßnahmen gedroht. Die USA verhielten sich "nicht wie ein verantwortungsvolles, wichtiges Land", sagte Wang auf einer Pressekonferenz am Freitag in China. Sollte Washington mit Peking zusammenarbeiten sei dies für beide Seiten vorteilhaft, argumentierte Wang, aber: "Wenn Sie nur Druck ausüben, wird China entschieden dagegenhalten".
"Streiktag der Frauenberufe" in öffentlichem Dienst sorgt für Einschränkungen
Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts von Bund und Kommunen ruft die Gewerkschaft Verdi am Freitag bundesweit zum "Streiktag der Frauenberufe" auf. Betroffen sind ab Beginn der Frühschichten vor allem Einrichtungen im Bereich von Erziehung, Pflege und Gesundheit - also unter anderem Kitas und Krankenhäuser.
Trump lenkt im Handelsstreit mit Mexiko und Kanada ein - Zölle bis April ausgesetzt
US-Präsident Donald Trump hat im Zollstreit mit Mexiko und Kanada eingelenkt und die Strafzölle gegen beide Länder teilweise ausgesetzt. Trump unterzeichnete am Donnerstag im Weißen Haus ein Dekret, mit dem einige Zölle in Höhe von zumeist 25 Prozent auf Importe aus den beiden Nachbarstaaten bis zum 2. April suspendiert wurden. Kurz darauf erklärte der kanadische Finanzminister Dominic LeBlanc im Onlinedienst X, dass sein Land die zweite Welle von Zöllen auf US-Produkte nicht vor dem 2. April in Kraft setzen werde.
SpaceX-Riesenrakete hebt zu achtem Testflug ab - Kontakt kurz nach dem Start abgebrochen
Die Riesenrakete Starship des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Elon Musk ist zu ihrem achten Testflug gestartet. Die 123 Meter hohe Rakete hob am Donnerstag kurz nach 17.30 Uhr (Ortszeit, 00.30 Uhr Freitag MEZ) vom Weltraumbahnhof Boca Chica im US-Bundesstaat Texas ab, wie auf live im Internet übertragenen Videobildern zu sehen war. Kurz nach dem Start verlor SpaceX nach eigenen Angaben den Kontakt zu der Rakete.
Trump setzt Strafzölle gegen Kanada und Mexiko teilweise aus
US-Präsident Donald Trump hat seine erst am Dienstag in Kraft getretenen Strafzölle gegen Kanada und Mexiko teilweise ausgesetzt. Trump unterzeichnete am Donnerstag im Weißen Haus ein Dekret, mit dem die Zölle in Höhe von zumeist 25 Prozent auf Importe aus den beiden Nachbarstaaten großteils bis zum 2. April suspendiert wurden.
Erfolg für ersten kommerziellen Flug von europäischer Trägerrakete Ariane 6
Voller Erfolg für die europäische Raumfahrt: Die neue europäische Trägerrakete Ariane 6 hat bei ihrem ersten kommerziellen Flug einen militärischen Beobachtungssatelliten ins All gebracht. Rund eine Stunde nach dem Start vom europäischen Raumfahrtbahnhof Kourou in Französisch-Guyana setzte die Rakete am Donnerstag den Satelliten CSO-3 wie geplant auf einer Umlaufbahn aus. Im Kontrollzentrum brach Jubel aus.
Trump setzt fast alle Strafzölle gegen Mexiko aus
US-Präsident Donald Trump setzt fast alle der seit dieser Woche geltenden Strafzölle auf Importe aus Mexiko aus. Trump teilte am Donnerstag in seinem Onlinedienst Truth Social mit, dass alle Einfuhren aus dem südlichen Nachbarland, die durch das Freihandelsabkommen USMCA von 2020 abgedeckt seien, bis zum 2. April von den Zöllen befreit seien.
Serbiens Parlament verabschiedet Gesetz zur Senkung von Studiengebühren
Mit der Verabschiedung eines Gesetzes zur Senkung von Studiengebühren um bis zu 50 Prozent hat das serbische Parlament eine Forderung der seit Monaten demonstrierenden Studenten erfüllt. Die Verabschiedung am Donnerstag erfolgte zwei Tage, nachdem die Opposition als Zeichen der Solidarität mit den Massenprotesten Leuchtfackeln und Rauchbomben im Parlament gezündet hatte.
Europäische Trägerrakete Ariane 6 zu erstem kommerziellen Flug ins All gestartet
Die europäische Trägerrakete Ariane 6 ist zu ihrem ersten kommerziellen Flug ins All gestartet. Die Rakete hob am Donnerstag vom europäischen Raumfahrtbahnhof Kourou in Französisch-Guyana ab. An Bord befindet sich ein militärischer Beobachtungssatellit, den die Rakete im All aussetzen soll.
"Wirtschaftswoche": Insolvente Flugtaxifirma Volocopter findet Käufer
Der insolvente Flugtaxihersteller Volocopter aus Bruchsal hat laut einem Bericht der "Wirtschaftswoche" einen Käufer gefunden. Es handle sich um den österreichischen Flugzeughersteller Diamond Aircraft, berichtete die Zeitung am Donnerstag. Eigentümer von Diamond ist demnach der chinesische Konzern Wanfeng, ein Autozulieferer. Über die Verkaufssumme sei nichts bekannt. Volocopter erklärte gegenüber der "Wirtschaftswoche", das Unternehmen wolle aktuell keine Stellung nehmen.
US-Minister: Zölle gegen Kanada und Mexiko werden "wahrscheinlich" ausgesetzt
Die USA werden nach Angaben ihres Handelsministers Howard Lutnick ihre diese Woche in Kraft getretenen Strafzölle gegen Kanada und Mexiko "wahrscheinlich" für die meisten Importe aussetzen. Es sei "wahrscheinlich", dass Präsident Donald Trump alle Einfuhren von Waren und Dienstleistungen vorläufig von den Zöllen befreien werde, die von dem Freihandelsabkommen USMCA abgedeckt seien, sagte Lucknick am Donnerstag dem US-Sender CNBC.
Lungenkrankheit von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit verschlimmert sich
Die schwere Lungenerkrankung der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit hat sich nach Angaben des Königshauses verschlimmert. "Die Kronprinzessin hat täglich Symptome und Beschwerden, die sich auf die Erfüllung ihrer Pflichten auswirken", erklärte der Palast am Donnerstag. Mette-Marit hatte 2018 bekannt gegeben, dass sie an der chronischen Krankheit Lungenfibrose leidet. Lungenfibrose geht mit Narbenbildung im Lungengewebe einher und führt zu Atemnot.
Mexikos Parlament beschließt Verbot von Gen-Mais-Anbau
Das mexikanische Parlament hat ein Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais beschlossen. Der Senat verabschiedete am Mittwoch den Entwurf einer von Präsidentin Claudia Sheinbaum vorgeschlagenen Verfassungsreform mit 97 zu 16 Stimmen. Eine Woche zuvor hatte bereits das Unterhaus grünes Licht dafür gegeben. Das Gesetz muss nun noch von mindestens 17 der 32 Bundesstaaten abgesegnet werden, damit es in Kraft treten kann.
EZB senkt Leitzinsen zum sechsten Mal - Einlagenzins jetzt bei 2,5 Prozent
Angesichts der schwächelnden Wirtschaft im Euroraum hat die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Leitzinssätze zum sechsten Mal seit Juni gesenkt. Der zentrale Leitzins, der Einlagenzins, zu dem Geschäftsbanken Geld bei der EZB anlegen, liegt künftig bei 2,5 Prozent, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte. Die weitere Entwicklung ist ungewiss: EZB-Chefin Christine Lagarde betonte die große Unsicherheit im wirtschaftlichen und politischen Umfeld.
Lagarde: Investitionen in Rüstung und Infrastruktur können Wachstum ankurbeln
EZB-Chefin Christine Lagarde sieht in steigenden Staatsausgaben für Rüstung und Infrastruktur, wie auch in Deutschland geplant, einen möglichen Wachstumsmotor für die Wirtschaft der Eurozone. Eine Erhöhung der Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben könnte "zum Wachstum beitragen", sagte sie am Donnerstag bei einer Pressekonferenz nach der Leitzinsentscheidung in Frankfurt am Main. Gleichzeitig könnten die steigenden Ausgaben jedoch auch die Inflation wieder anheizen.
Bundesregierung verlängert Treuhandverwaltung für Rosneft Deutschland
Die Bundesregierung hat die Treuhandverwaltung der deutschen Tochterfirma des russischen Ölkonzerns Rosneft ein weiteres Mal verlängert. "Mit der Verlängerung behält die Bundesnetzagentur weiterhin die Kontrolle über Rosneft Deutschland und damit auch über den jeweiligen Anteil in den drei Raffinerien PCK Schwedt, Miro (Karlsruhe) und Bayernoil (Vohburg)", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag. Die Regelung gilt nun zunächst bis zum 10. September.