-
Medien: Erster Entwurf für Spritpreisdeckel enthält diverse Ausnahmen
-
Textilarbeiter in Bangladesch protestieren - gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei
-
KI als Ratgeber: Verbraucherschützer fordern verbindliche Vorgaben
-
Sexueller Missbrauch von über 70 Kindern: Prozess gegen Brandenburger Arzt beginnt
-
Sicherheit von KI im Mittelpunkt des diesjährigen Digitalgipfels
-
Digitalminister Wildberger bestätigt Hackerangriff auf Abgeordnete und Regierungsmitglieder
Letzte Nachrichten
Teilzeitquote so hoch wie nie - Frauen deutlich seltener in Vollzeit
So viele Menschen wie nie zuvor in Deutschland haben 2024 in Teilzeit gearbeitet. Mit 29 Prozent lag der Anteil im vergangenen Jahr auf einem Höchststand, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Demnach arbeitet mit 49 Prozent fast jede zweite Frau in Teilzeit, aber nur zwölf Prozent der Männer. Damit sind Frauen mehr als vier Mal so oft in Teilzeit wie Männer.
Bundeskabinett beschließt längere Investitionen in Ganztagsbetreuung
Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf zu längeren Investitionen in den Ausbau der Ganztagsbetreuung in Schulen beschlossen. Das entsprechende Investitionsprogramm des Bundes läuft durch die Entscheidung vom Montag nun zwei Jahre länger. Damit können Maßnahmen bis Ende 2029 abgeschlossen werden.
Umfrage: Mehr als jeder Zweite will wegen Zollpolitik auf US-Produkte verzichten
Die Menschen in Deutschland wollen einer Umfrage zufolge wegen der Zollpolitik von Präsident Donald Trump häufiger auf US-Produkte verzichten. Wie das Vergleichsportal Verivox in Heidelberg am Montag mitteilte, nutzen 34 Prozent bereits weniger Waren und Dienstleistungen von US-Unternehmen, 17 Prozent wollen sich in Zukunft einschränken. Ältere Menschen sind dazu demnach eher bereit als Jüngere.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Nordrhein-Westfalen: Hund beißt einjährigen Jungen in Gesicht
Ein einjähriger Junge ist in Soest von einem Hund ins Gesicht gebissen worden. Der Junge war im Beisein seiner Großeltern auf einem Laufrad unterwegs, als der Hund nach dem Kind schnappte und zubiss, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Montag mitteilte. Der Junge erlitt mehrere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik. Lebensgefahr bestand nicht.
Trotz Handelskrieg: Chinesische Industrieproduktion im April gestiegen
Die Produktion in der chinesischen Industrie hat im April trotz des Handelskrieges mit den USA zugelegt. Der Ausstoß stieg um 6,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das nationale Statistikamt in Peking am Montag mitteilte. Das war ein etwas stärkerer Anstieg als von Analysten erwartet worden war, jedoch weniger als das Plus von 7,7 Prozent im März.
DTVP Bieterverzeichnis: Ihr Kompass für die Markterkundung und nichtförmliche Vergabeverfahren
Effiziente Suche für Vergabestellen, mehr Sichtbarkeit für Unternehmen
Frankreichs Innenminister Retailleau zum Parteichef der Republikaner gewählt
Der französische Innenminister Bruno Retailleau ist der neue Parteichef der konservativen Partei Die Republikaner. Der 64 Jahre Ultrakonservative, der sich vor allem mit verschärfter Einwanderungspolitik profiliert hat, setzte sich bei einer Abstimmung unter den Parteimitgliedern am Sonntag mit 74,3 Prozent der Stimmen gegen Laurent Wauquiez durch, den 50 Jahre alten Fraktionschef der Republikaner in der Nationalversammlung.
Grüne fordern U-Ausschuss zu Merkels Russland-Politik
Die Grünen haben die Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Rolle der früheren Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bei Geschäften mit dem russischen Gazprom-Konzern gefordert. "Ohne ernsthafte parlamentarische Aufklärung werden die bis heute offenen Fragen nicht zu klären sein", sagte der Grünen-Vorsitzende Felix Banaszak der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag.
Studie: Deutsche arbeiten viel weniger als Bewohner anderer Wirtschaftsnationen
Die Deutschen arbeiten einer aktuellen Studie zufolge deutlich weniger als die Menschen in den meisten anderen vergleichbaren Ländern. Im Jahr 2023 leistete jeder Erwerbstätige in Deutschland im Schnitt insgesamt 1036 Arbeitsstunden, wie aus einer am Sonntag veröffentlichten Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorgeht. Im Vergleich aller 38 Mitgliedsstaaten der OECD-Gruppe, zu der wirtschaftsstarke Nationen gehören, landete Deutschland damit auf dem drittletzten Platz.
ESC-Quotenerfolg: Rekordquote bei jungen Fernsehzuschauern
Der Eurovision Song Contest (ESC) hat bei der Fernsehübertragung in Deutschland hohe Einschaltquoten erreicht und beim jungen Publikum für einen neuen Quotenrekord gesorgt. Insgesamt schauten in der ARD und im Spartensender One 9,132 Millionen Menschen Samstagabend das Finale aus Basel, wie die ARD am Sonntag in München mitteilte. Bei den jungen Fernsehzuschauern der 14- bis 29-Jährigen sei mit einem Marktanteil von fast 80 Prozent ein neuer Quotenrekord aufgestellt worden.
Ministerin Bas will mehr Mütter in Vollzeit - Forderung an Arbeitgeber
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat die Wirtschaft aufgefordert, mit besseren Arbeitsbedingungen die Erwerbstätigkeit von Frauen zu steigern. "Die Arbeitgeber müssen die Arbeitswelt so gestalten, dass mehr Mütter in Vollzeit arbeiten können", sagte die SPD-Politikerin der "Bild am Sonntag". Eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen "schaffen wir nur, wenn alle mitziehen".
Klingbeil stützt Kranken- und Pflegeversicherung zunächst aus Bundeshaushalt
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die klamme Kranken- und Pflegeversicherung zunächst mit Zuschüssen aus dem Bundeshaushalt stützen. Er sei sich bewusst, dass in den Haushalten der Sozialversicherungen aktuell "eine schwierige Situation besteht und wir hier stabilisieren müssen", sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Sonntagsausgaben). Längerfristig seien aber "grundlegende und mutige" Strukturreformen der Sozialversicherungen nötig.
"Terrorakt": Ein Toter bei Bombenexplosion vor Fruchtbarkeitsklinik in Kalifornien
Bei einem mutmaßlich terroristisch motivierten Bombenanschlag auf eine Fruchtbarkeitsklinik in der kalifornischen Stadt Palm Springs sind ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. "Das war ein vorsätzlicher Terrorakt", sagte FBI-Vertreter Akil Davis am Samstag nahe des Tatorts. "Im Verlaufe unserer Ermittlungen werden wir feststellen, ob es internationaler Terrorismus oder inländischer Terrorismus ist."
FBI bezeichnet Bombenexplosion vor US-Fruchtbarkeitsklinik als "Terrorakt"
Die Bombenexplosion vor einer Fruchtbarkeitsklinik in der kalifornischen Stadt Palm Springs war nach Einschätzung der US-Bundespolizei FBI ein terroristischer Angriff. "Das war ein vorsätzlicher Terrorakt", sagte FBI-Vertreter Akil Davis am Samstag. "Im Verlaufe unserer Ermittlungen werden wir feststellen, ob es internationaler Terrorismus oder inländischer Terrorismus ist."
Österreich gewinnt Eurovision Song Contest vor Israel - Deutschland 15.
Österreich hat den Eurovision Song Contest (ESC) gewonnen. Der österreichische Countertenor JJ setzte sich in der Nacht zu Sonntag in Basel mit seinem Lied "Wasted love" vor Israel durch. Deutschland landete auf Platz 15 der 26 Finalisten und verpasste damit die erhoffte Platzierung in den Top Ten.
Finale des Eurovision Song Contest in Basel läuft - Schweden Favorit
In Basel hat am Samstagabend das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) begonnen. Künstlerinnen und Künstler aus insgesamt 26 Ländern treten in der von der ARD übertragenen Show in der schweizerischen Stadt gegeneinander an.
Mehr als 20 Tote bei Tornados in den USA
Mehr als 20 Menschen sind durch Tornados in den US-Bundesstaaten Missouri und Kentucky ums Leben gekommen. Der Gouverneur von Kentucky, Andy Beshear, erklärte im Onlinedienst X, bei den Stürmen am Freitagabend seien mindestens 14 Menschen getötet worden. "Leider wird diese Zahl wahrscheinlich noch steigen, wenn wir mehr Informationen erhalten", erklärte Beshear.
Merz will Steuererleichterungen für Unternehmen noch vor Sommerpause
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will bereits in den kommenden Wochen die geplanten Steuererleichterungen für Unternehmen auf den Weg bringen. "Wenn wir es hinbekommen, wollen wir noch vor den Sommerferien steuerpolitische Entscheidungen treffen", sagte Merz am Samstag in einer Rede auf dem Landesparteitag der baden-württembergischen CDU in Stuttgart. Sein Ziel sei, hier "so schnell wie möglich" voranzukommen - die Details müssten aber noch in der Koalition besprochen werden.
US-Regierung erwägt Teilnahme an Reality-TV-Show zu Staatsbürgerschaft
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt eine Beteiligung an einer Reality-TV-Show, bei der sich Teilnehmer einen Wettkampf um die US-Staatsbürgerschaft liefern. Das US-Heimatschutzministerium erklärte am Freitag auf Anfrage, der Vorschlag werde "sorgfältig" geprüft und sei bislang weder angenommen noch abgelehnt worden.
ESC-Finale startet in Basel
In Basel startet am Samstagabend (21.00 Uhr) das Finale des Eurovision Song Contest (ESC). Künstlerinnen und Künstler aus insgesamt 26 Ländern treten in der von der ARD übertragenen Show in der schweizerischen Stadt gegeneinander an. Als Favorit gilt in diesem Jahr das für Schweden startende Trio KAJ. Auch Österreich, Frankreich, der Niederlande und Finnland rechnen die Wettbüros Siegchancen zu.
US-Notenbank Fed will jede zehnte Stelle streichen
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) will in den kommenden Jahren etwa jede zehnte Stelle streichen. Fed-Chef Jerome Powell informierte die Mitarbeiter darüber am Freitag, wie aus einem Memo hervorgeht. Die Notenbank setzt demnach auf Anreize für das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern.
Bundesnetzagentur: Immer weniger Telefonate über Festnetz und Mobilfunk
In Deutschland werden immer weniger Telefonate über das Festnetz und über den Mobilfunk geführt. Das Gesprächsvolumen über Festnetzanschlüsse ging im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 57 Milliarden Minuten zurück, wie die Bundesnetzagentur in Bonn am Freitag mitteilte. Über die Mobilfunknetze wurden demnach 148 Milliarden Gesprächsminuten abgewickelt - ein Rückgang um vier Prozent.
Eine Million Menschen für EU-Verbot von Pseudo-Therapien gegen Homosexualität
Mehr als eine Million Menschen haben sich in einer Petition für ein EU-weites Verbot von Pseudo-Therapien gegen Homosexualität ausgesprochen. Die Petition der Initiative Act erreichte somit am Freitag die nötige Unterschriftenzahl, damit sich nun die EU-Kommission mit dem Anliegen der Unterzeichner befassen muss.
Sinkender Börsenwert: Chef von Ozempic-Hersteller Novo Nordisk tritt ab
Angesichts eines stark gesunkenen Börsenwerts tritt der Chef des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk, Lars Fruergaard Jörgensen, zurück. Die Entscheidung sei in beiderseitigem Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat gefallen, teilte Novo Nordisk am Freitag mit. Gründe seien die "jüngsten Herausforderungen" für das Unternehmen und "die Entwicklung des Aktienkurses seit Mitte 2024". Der Wert der Aktie ist seitdem um mehr als die Hälfte gefallen.
Teams-Software: Microsoft macht Zugeständnisse an EU-Wettbewerbshüter
Auf Druck der EU-Wettbewerbshüter hat der US-Konzern Microsoft Änderungen am Vertrieb seiner Videokonferenz-Software Teams in Europa zugesagt. Microsoft habe sich unter anderem bereiterklärt, künftig eine günstigere Version seiner Office-Pakete ohne die Teams-Software anzubieten, teilte die EU-Kommission am Freitag mit. Die Wettbewerbshüter wollen die Marktmacht des US-Konzerns reduzieren und konkurrierenden Videokonferenz-Anbietern bessere Chancen verschaffen.
Prügelattacke: US-Sänger Chris Brown muss in Großbritannien bis Mitte Juni in U-Haft
Der US-Sänger Chris Brown, Ex-Freund der Sängerin Rihanna, muss wegen des Vorwurfs der schweren Körperverletzung bis Mitte Juni in Großbritannien in Untersuchungshaft. Brown müsse bis zum 13. Juni in Gewahrsam bleiben, entschied am Freitag ein Richter in der nordenglischen Stadt Manchester. Damit müssen voraussichtlich zwei ausverkaufte Konzerte des Sängers am 8. Juni in Amsterdam und am 11. Juni in Hamburg ausfallen.
Sängerin Dua Lipa jüngstes Mitglied auf Liste der reichsten Briten unter 40 Jahren
Mit 29 Jahren auf der Liste der 40 reichsten Briten unter 40 Jahren - das hat Pop-Sängerin Dua Lipa geschafft und ist damit die Jüngste in diesem illustren Kreis. Die Musikerin mit albanischen Wurzeln habe ein geschätztes Vermögen in Höhe von 115 Millionen Pfund (137 Millionen Euro), berichtete die "Sunday Times" am Freitag.
Wirtschaftsministerin Reiche will Wirtschaftswachstum wieder "ermöglichen"
Die neue Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), will in der "längsten Krise in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" Wachstum "ermöglichen". Wirtschaftswachstum komme nicht von allein und bleibe auch nicht, "wenn man sich nicht kümmert", sagte sie am Freitag im Bundestag. Ohne Wachstum "verlieren wir die Mitte der Gesellschaft", warnte sie - und überließen diese "den Populisten von rechts und links, die mit vermeintlich einfachen Lösungen Stimmenfang machen".
EU-weite Petition für Verbot von Pseudo-Therapien gegen Homosexualität
Eine Petition für ein EU-weites Verbot von Pseudo-Therapien gegen Homosexualität hat hunderttausende Unterschriften gesammelt. Am späten Freitagvormittag zählte die Petition der Initiative Act rund 870.000 Unterschriften - eine Million sind bis Samstag nötig, damit sich die EU-Kommission mit dem Anliegen der Unterzeichner befassen muss.
Umfrage unter ostdeutschen Unternehmen: "Die Stimmung ist schlechter als die Lage"
Ostdeutsche Unternehmen sehen laut einer Umfrage viel Potenzial ihrer Region - sind aber skeptisch, ob sich dieses Potenzial auch heben lässt. Als größte Probleme haben die Firmen den Fachkräftemangel, die Strompreise und die politische Radikalisierung ausgemacht, ergab die am Freitag veröffentlichte Umfrage für das Ostdeutsche Wirtschaftsforum (OWF). Mehr als die Hälfte der Unternehmen äußerten sich zwar zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Entwicklung 2024 - die Wirtschaftslage insgesamt bewerteten fast die Hälfte aber negativ. "Die Stimmung ist schlechter als die Lage", erklärte das OWF.
Digitalminister Wildberger: Digitalisierung braucht Zeit und Mut
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat mit Blick auf die Digitalisierung in Deutschland vor zu hohen Erwartungen gewarnt. "Für Digitalisierung gibt es keinen Schalter, den man einfach umlegt und dann einfach ist alles gut und alles digital", sagte er am Freitag im Bundestag. "Digitalisierung ist ein Prozess, der braucht Zeit, der braucht Mut, der braucht Expertise, der braucht Geduld und der braucht Partner."
Umfrage: Ein Drittel der Deutschen kennt eigene Handynummer nicht auswendig
Rund ein Drittel der Handybesitzer kennt einer Umfrage zufolge die eigene Nummer nicht auswendig. Das geht aus einer Befragung des Digitalverbands Bitkom hervor, die dieser am Freitag in Berlin veröffentlichte. Demnach wissen nur 64 Prozent der Befragten ihre Nummer aus dem Kopf, bei den 16- bis 29-Jährigen sogar nur 42 Prozent.