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Deutscher Umweltpreis geht an zwei Ingenieure und einen Biologen
Zwei Ingenieure und ein Biologe teilen sich den Deutschen Umweltpreis 2022. Friedrich Mewis und Dirk Lehmann erfanden die energiesparende Vorrichtung Becker Mewis Duct für Schiffe, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) am Montag in Osnabrück mitteilte. Christof Schenck kämpft demnach seit Jahrzehnten erfolgreich dafür, Wildnisgebiete der Erde vor menschlichen Eingriffen zu schützen.
Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, sei ein "Kämpfer für die Wildnis", erklärte DBU-Generalsekretär Alexander Bonde. Die Erfindung der Ingenieure Mewis und Lehmann sei "ein Daniel-Düsentrieb-Moment für den Schiffbau", die neben Brennstoff und Energie auch Treibhausgase einspare.
In diesem Jahr wird auch ein Ehrenpreis verliehen. Er geht an Myriam Rapior vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland und Kathrin Muus als Vertreterin der Landwirtschaft. Sie hätten in der 2020 von der Bundesregierung ins Leben gerufenen Zukunftskommission Landwirtschaft "über Jahre festgefahrene Konflikte überwunden und Brücken zwischen Umwelt und Agrarwirtschaft gebaut", erklärte Bonde.
Die Preise sollen am 30. Oktober in Magdeburg von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht werden. Der Deutsche Umweltpreis ist mit insgesamt 500.000 Euro dotiert, der Ehrenpreis mit 20.000 Euro.
P.Schmidt--CPN