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Fußball-Weltmeister Spanien: Mannschaft zu Siegesfeiern in Madrid eingetroffen
Nach ihrem Titelgewinn bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist die spanische Nationalmannschaft in die Heimat zurückgekehrt. Ihre Maschine aus den USA landete am frühen Montagnachmittag auf dem Flughafen Barajas von Madrid - mit einer kleinen spanischen Fahne auf dem Cockpit. Als erste verließen Trainer Luis de la Fuente sowie Mannschaftskapitän Rodrigo Hernandez (Rodri) das Flugzeug. Mit der Medaille um den Hals hielt Rodri den WM-Pokal in die Höhe.
Nach einem Essen an geheimem Ort sollen die Spieler gegen 17.30 Uhr vom spanischen König Felipe VI. im Zarzuela-Palast vor den Toren von Madrid empfangen werden. Anschließend werden sie gegen 18.00 Uhr von Ministerpräsident Pedro Sánchez im Regierungssitz, dem Moncloa-Palast, begrüßt.
Von dort aus wird die ruhmreiche Fußballmannschaft in einem offenen Bus durch die Madrider Innenstadt fahren. Ziel ist der Cibeles-Platz vor dem Rathaus von Madrid, wo das Team gegen 21.00 Uhr eintreffen soll. Auf den Straßen von Madrid werden rund eine Million Menschen erwartet. Nach Behördenangaben werden mehr als 2000 Polizisten sowie 400 Einsatzkräfte der Guardia Civil vor Ort sein.
Der amtierende Europameister hatte sich im WM-Finale am Sonntagabend mit 1:0 nach Verlängerung gegen Argentinien durchgesetzt und sich damit den zweiten WM-Titel nach 2010 gesichert. Nach dem Endspiel im MetLife-Stadion in New Jersey überreichte US-Präsident Donald Trump gemeinsam mit dem Chef des Weltfußballverbands Fifa, Gianni Infantino, Spaniens Kapitän Rodri den Pokal.
Spanien befindet sich seit dem Abpfiff des Spiels im Freudentaumel. Überschattet werden die Jubelfeiern im ganzen Land von dem Tod eines 13-Jährigen, der während einer Siegesfeier in der Nacht verunglückte.
L.K.Baumgartner--CPN