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Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: Balogun spielt - USA verlieren
Im Skandal um die auf Intervention von US-Präsident Donald Trump ausgesetzte Sperre für Folarin Balogun ist der US-Stürmer im WM-Achtelfinale gegen Belgien aufgelaufen. Der 25-Jährige blieb am Montagabend in Seattle aber - genauso wie sein gesamtes Team - hinter den Erwartungen der Fans zurück. Am Ende verloren die USA mit 1:4 und schieden aus dem Turnier aus.
Balogun war bei der Fußball-Weltmeisterschaft am vergangenen Mittwoch im Spiel gegen Bosnien-Herzegowina nach einem Tritt auf den Knöchel seines Gegenspielers Tarik Muharemovic des Feldes verwiesen worden. Eine rote Karte zieht nach den Regeln des Weltfußballverbandes Fifa automatisch eine Sperre von einem Spiel nach sich, ein Einspruch dagegen ist nicht möglich.
Die Fifa setzte Baloguns Spielsperre jedoch am Sonntag völlig überraschend für ein Jahr zur Bewährung aus. Inzwischen stellte sich heraus, dass Trump zuvor bei Fifa-Chef Gianni Infantino wegen der Roten Karte angerufen hatte - nach eigenen Angaben bat er dabei um eine "Überprüfung" der Sperre. Trump und Infantino gelten als enge Vertraute.
Belgien steht durch den Sieg über die USA nun im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Gegner wird am Freitag in Los Angeles Spanien sein.
D.Philippon--CPN