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Merkel-Porträt für Porträt-Galerie des Kanzleramts präsentiert
Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt einen festen Platz in der Ahnengalerie des Bundeskanzleramts. Im Berliner Bode-Museum präsentierte der deutsch-französische Maler Jérémy Queyras am Dienstag das Porträtgemälde, das seinen endgültigen Platz in der Porträtgalerie des Kanzleramts finden soll. Dort hängen die gemalten Porträts aller deutschen Bundeskanzler. Zunächst soll das Merkel-Porträt aber noch bis zum 4. Oktober im Bode-Museum für die Öffentlichkeit zu sehen sei.
Merkel begegnet der Ehrung mit gemischten Gefühlen. "Es ist komisch, wenn man langsam Geschichte wird", sagte die 71-Jährige der Wochenzeitung "Die Zeit" in einem vergangene Woche veröffentlichten Interview. Doch versuche sie, es mit Gleichmut zu nehmen: "Da häng' ich dann eben."
Merkel stand laut "Zeit" monatelang Modell für das Gemälde des bisher eher unbekannten Künstlers Queyras. Der 28-Jährige habe seit dem Sommer vergangenen Jahres immer wieder die ehemalige Bundeskanzlerin getroffen und diese in einem eigens dafür eingerichteten Atelier in Berlin porträtiert.
Wie Merkel der "Zeit" sagte, hatte sich Queyras 2022 informell bei ihr beworben, das Porträt malen zu dürfen. Erst im Juni 2025, nach einer ersten Begegnung, habe sie sich für den Maler entschieden. Queyras wuchs dem Bericht zufolge in Freiburg auf, studierte Kunst in London und Paris und ist für den Porträt-Auftrag nach Berlin gezogen.
Y.Tengku--CPN