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Verbände fordern sicherere Schulwege für Kinder
Ein Bündnis mehrerer Verbände hat Politik und Kommunen zu besseren und sichereren Schulwegen aufgerufen. Notwendig seien unter anderem übersichtlichere Kreuzungen, ausreichend lange Ampelphasen und mehr sogenannte Schulstraßen, teilten die Verbände am Dienstag mit. Sie verwiesen auf eine Erhebung des Sinus-Instituts, wonach rund 67 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren gern zu Fuß gehen.
Zugleich fühle sich jedoch nur gut die Hälfte von ihnen auf dem Schulweg allein sicher. Als größte Gefahrenquelle nannten die Kinder laut dem sogenannten Monitor Fußverkehr 2024 im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums den Straßenverkehr, insbesondere Autos und Kreuzungen.
Die Verbände forderten deshalb unter anderem Tempo 30 im Umfeld von Schulen, eine bessere Trennung der verschiedenen Verkehrsarten sowie spezielle Schulstraßen, auf denen der Autoverkehr zu Stoßzeiten eingeschränkt wird.
Auch sogenannte Elternhaltestellen in deutlicher Entfernung vom Schultor könnten dazu beitragen, den Eingang der Schulgelände sicherer zu gestalten, hieß es weiter. An dem Aufruf beteiligt sind das Deutsche Kinderhilfswerk, der Verband Bildung und Erziehung und der Verkehrsclub Deutschland.
L.K.Baumgartner--CPN