-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
Ariana Grande bei Filmpremiere in Singapur bedrängt: Neun Tage Haft
Weil er die US-Schauspielerin Ariana Grande bei einer Filmpremiere in Singapur bedrängt hat, ist ein Mann zu neun Tagen Haft verurteilt worden. "Diese Tat war vorsätzlich", sagte der zuständige Richter Christopher Goh am Montag in dem südostasiatischen Stadtstaat. Er wandte sich anschließend direkt an den verurteilten Australier: "Sie scheinen Aufmerksamkeit zu suchen und denken bei diesen Taten nur an sich selbst und nicht an die Sicherheit anderer."
Der Mann war in der vergangenen Woche bei der Asien-Premiere von "Wicked: For Good" über eine Absperrung gesprungen und auf die auch als Sängerin weltweit bekannte Grande zugelaufen. Der 26-Jährige legte seinen Arm um die offenbar völlig schockierte Schauspielerin, sprang auf und ab und winkte der Menge zu. Grandes britische Schauspielkollegin Cynthia Erivo eilte ihr schnell zu Hilfe, der Mann wurde schließlich von Sicherheitsleuten gepackt und über die Absperrung zurückbefördert. Die Filmpremiere fand anschließend wie geplant statt.
Der Australier wurde anschließend wegen "Störung der öffentlichen Ordnung" angeklagt. Mit der nun ausgesprochenen Strafe von neun Tagen Haft blieb der Richter deutlich unter der möglichen Höchststrafe: Diese beträgt im für seine strenge Rechtsprechung bekannten Singapur für diesen Vorwurf bis zu drei Monate Haft.
Vor dem Urteilsspruch hatte der Richter den Angeklagten gefragt, ob er etwas zur Milderung seiner Strafe vorzubringen habe. Daraufhin antwortete der Australier: "Ich werde es nicht wieder tun, Euer Ehren. Ich werde aufhören, Ärger zu machen."
Y.Ibrahim--CPN