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Franziskus: Priester sollen Gläubige bei Gottesdiensten nicht einschläfern
Damit spricht er vermutlich vielen Gläubigen aus der Seele: Papst Franziskus hat die Priester weltweit aufgefordert, ihre Zuhörer bei Gottesdiensten nicht durch lange Sermone einzuschläfern. "Die Predigt muss kurz sein, ein Bild, ein Gedanke, ein Gefühl", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch bei seiner Generalaudienz. Viele Priester "reden so viel und oft versteht man nicht, wovon sie reden".
"Die Predigt sollte acht Minuten nicht überschreiten, denn nach dieser Zeit verliert man die Aufmerksamkeit, die Leute schlafen ein - und das zu Recht", führte Franziskus in lockerem Ton weiter aus.
Es war nicht das erste Mal, dass der Papst auf interessante Predigten drang. Im vergangenen Jahr hatte er zu lange Ausführungen von Priestern als "Katastrophe" bezeichnet.
Y.Tengku--CPN