-
Großbrand zerstört Schreinerei in Krefeld und schließt Schulzentrum
-
Brand bei Berchem verursacht Verspätungen und Zugausfälle
-
Hamburger Senat hält Berechnungen zu Elbtower-Museumsalternativen zurück
-
OnlyFans zeigt Abhängigkeiten in der Plattformökonomie digitaler Sexarbeit
-
Cyberangriff legt digitale Infrastruktur der Universität Leipzig lahm
-
Reservekraftwerk-Ausschreibung stärkt Marktposition von RWE und LEAG
-
Ermittler durchsuchen Vorstandsbüros der National-Bank
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
Zoll beschlagnahmt und vernichtet 23 Tonnen gefälschtes Waschpulver aus Türkei
Rund 23 Tonnen gefälschtes Waschpulver hat der Zoll in einem Lastwagen aus der Türkei gefunden, beschlagnahmt und vernichtet. Wie die Behörde am Mittwoch in Köln mitteilte, wurden die 5400 Nachahmerverpackungen im Originalwert von knapp 110.000 Euro vor wenigen Wochen entdeckt. Der Hersteller des Originalpulvers wurde demnach über den Fund informiert. Das Waschpulver wurde im Auftrag des Markeninhabers vernichtet.
"Diese enorme Menge liegt knapp über dem durchschnittlichen Tagesverbrauch an Waschpulver aller Einwohner der Stadt Köln zusammen", erklärte der Sprecher des Hauptzollamts Köln, Jens Ahland, zu dem Fund. Bei Produktfälschungen dächten viele Menschen in erster Linie an teure Handtaschen, Uhren oder Schuhe, es würden aber auch gefälschte Knopfzellenbatterien, Rasierklingen, Glühbirnen oder Kondome beschlagnahmt.
Die Vernichtung des Pulvers übernahm der dafür zuständige Zoll in Aachen. Nach dessen Angaben wurde das Pulver wegen der zu erwartenden Staubentwicklung zunächst vom Lagerort in Köln zu einem Entsorgungsunternehmen nach Düren gebracht. Hier trennte eine Schreddermaschine die 23.600 Plastiksäcke mit dem Logo einer bekannten Waschmittelmarke vom Inhalt. Anschließend wurde das Waschpulver mit anderem Müll vermischt und verbrannt.
C.Peyronnet--CPN