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Umsatz von Hotels und Gaststätten geht im September preisbereinigt zurück
Die Umsätze von Hotels und Gaststätten sind im September zwar gestiegen - die Inflation hat dieses Plus aber aufgefressen. Preisbereinigt ging der Umsatz im Gastgewerbe von August bis September um 0,9 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Im Vergleich zum September 2021 lag der Umsatz demnach preisbereinigt 14,4 Prozent höher - im Vergleich zum September 2019 preisbereinigt um 7,6 Prozent niedriger.
Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen machten den Angaben zufolge beim Umsatz preisbereinigt ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum August. Gegenüber September 2021 stieg ihr Umsatz um 18,2 Prozent, gegenüber dem Vorkrisen-September 2019 um immerhin 2,2 Prozent.
In der Gastronomie lag der Umsatz preisbereinigt um 1,7 Prozent niedriger als im August. Im Vergleich zum September 2021 stieg der Umsatz um 13 Prozent - im Vergleich zum September 2019 allerdings lag er 10,0 Prozent niedriger.
Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) blicken die Hoteliers und Gastwirte wegen der hohen Energie- und Rohstoffpreise mit Sorge auf die kommenden Monate. Fast zwei Drittel der Betriebe fürchtet demnach eine Verschlechterung. Auch Personalmangel und Arbeitskosten machen den Unternehmen zu schaffen; fast ein Drittel der Betriebe im Gastgewerbe will das Angebot reduzieren.
O.Hansen--CPN